Sir Paul McCartney bei einem Auftritt in Spokane, Washington, während der Got-Back-Tour.
Sir Paul McCartney bei einem Auftritt in Spokane, Washington, während der Got-Back-Tour. dpa/Mpl Communications/PA Media/Mj Kim

Auch Musikgiganten können an Tour-Nervosität leiden: So hat Ex-Beatle Sir Paul McCartney oft Angst, seine Fans auf Konzerten mit neuen Songs zu vergraulen. Es sei ein „ewiges Dilemma“, die richtige Liedauswahl zu treffen, sagte der 79-Jährige während seiner aktuellen US-Tour.

Um einen neuen Song in die Playlist aufzunehmen, müsse ein bei Fans beliebtes Stück weichen. „Ich fürchte immer, das ist das Signal für sie, sich ein Bier zu holen“, sagte McCartney laut Nachrichtenagentur PA. „Das ist sogar ein immer wiederkehrender Traum, den ich habe.“

Fans wollen Beatles-Songs

Er würde gerne mal eine ganze Show mit neuen Songs spielen, aber das würde wohl nur den größten Fans gefallen, sagte der Sänger. Die meisten Konzertbesucher hätten viel Geld gezahlt und wollten keine großen Veränderungen. „Sie wollen vor allem Beatles-Zeug, Wings-Zeug und vielleicht etwas vom neuen Zeug. Ich zwinge ihnen einiges vom neuen Zeug auf.“

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Man könne sehen, welche Lieder beliebt sind – dann würden die Lichter der Smartphones angehen, wenn die Leute mitfilmen. „Wenn man sagt, man will was Neues spielen, ist das wie ein Schwarzes Loch.“

McCartneys Got-Back-Tour hatte am 28. April in Spokane im US-Bundesstaat Washington begonnen. Nach 13 US-Städten soll McCartney am 25. Juni als Top-Act in seiner Heimat auf dem Glastonbury-Festival auftreten.

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