DJ Paul van Dyk spielte in einem leeren Club, übertrug die Show im Internet. Foto: dpa

Berlin - Trotz Konzertabsagen wegen Corona: Einige Stars versuchen nun, ihre Fans über das Internet zu begeistern. Etwa der Berliner DJ Paul van Dyk (48, „We are one“), der vergangenes Wochenende im leeren Club „Anomalie“ auflegte, die Show über Facebook live im Internet übertragen ließ. Das Ganze sei schon etwas seltsam. Doch mit diesen Konzerten möchte van Dyk den Menschen in den Corona-Zeiten einen „kleinen Lichtblick“ bieten, wie der Star sagt.

Auch Blödel-Barde Helge Schneider (64, „Katzeklo“) nutzt die bühnenfreie Zeit mit Auftritten im Internet. Der Komiker zeigt sich den Fans ebenfalls auf Facebook, meldet sich aus seinem Wohnzimmer. Dort spielt er auf dem Klavier, gibt dazu in seiner gewohnten komischen Art Tipps, was man nun in der Corona-Zeit daheim alles machen kann: „Rasen mähen oder die Miniatur-Eisenbahn aufbauen“.

Als Trost für das abgesagte Berlin-Konzert von Roland Kaiser zeigt der RBB am 20. März (20.15  Uhr) ein Konzert des Stars von  2018.  Schade für Klassik-Fans hingegen: Die angekündigte Live-Übertragung der Premiere der Mozart-Oper „Idommeno“ aus der leeren Staatsoper (18. März) wurde abgesagt.