Sebastian Ströbel im Einsatz als Bergretter Markus mit Schauspielkollegin Luise Bähr.  Foto: dpa/Stephanie Kulbach/ZDF

Es ist eine besondere Staffel der „Bergretter“, die am Donnerstagabend im ZDF beginnt. Denn der Corona-Lockdown im Frühjahr brachte die Dreharbeiten für die beliebte Primetime-Serie so durcheinander, dass es nur fünf neue Folgen gibt - eigentlich waren sieben geplant.

Doch dafür wird die nächste Staffel länger, wie Hauptdarsteller Sebastian Ströbel der dpa verriet. Zwei Folgen seien noch in Arbeit und würden einfach im nächsten Jahr gezeigt. Es wäre dann die 13. Staffel der Erfolgsserie, die 2019 auch für die „Goldene Kamera“ nominiert gewesen war. Ströbel ist seit dem Ende der sechsten Staffel als Markus Kofler, Leiter der Bergwacht, dabei. 

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Der vierfache Vater pendelt seither zwischen seinem Wohnort Hamburg und der Gemeinde Ramsau am Dachstein in Österreich, wo die „Bergretter“ gedreht werden. Die österreichischen Alpen sind für ihn inzwischen zur zweiten Heimat geworden, wie er sagt. Zwar habe er seine Schulzeit am Bodensee verbracht und sei begeisterter Skifahrer und Snowboarder gewesen, seine Leidenschaft für die Berge habe er nun aber erst richtig entdeckt.

So beginnt Staffel 12 der „Bergretter“

Die zwölfte „Bergretter“-Staffel beginnt gleich mit viel Spannung. In der ersten Folge bekommen es die Bergretter mit der Verzweiflungstat eines Mannes zu tun, der seinen Job verloren hat, vermutlich sein Zuhause aufgeben muss und vermeintlich vor den Trümmern seines Lebens steht. Die Tatsache, dass seine Tochter nicht nur beruflich erfolgreich, sondern auch frisch verliebt und hochschwanger ist, kann den Mann nicht trösten. Er sinnt auf Rache an seinem Arbeitgeber. Dabei bringt er seine eigene Familie in höchste Gefahr. Hier greifen die „Bergretter“ ein. Und natürlich kommen auch private Dramen in der Heimat-Kitsch-Serie mal wieder nicht zu kurz.

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Wie während der Dreharbeiten befindet sich Deutschland nun auch während der Ausstrahlung der „Bergretter“-Folgen wieder im Lockdown. Und Hauptdarsteller Ströbel hofft, dass sich möglichst viele Menschen daran halten. „Damit wir schnell aus diesem Schlamassel herauskommen“, wie er sagt. Er selbst bewege sich - abgesehen von der Zeit am Drehort - weitgehend nur noch im „familiären Mikrokosmos“. Neben Rücksicht sei auch Solidarität gefragt, sagte er - vor allem gegenüber der Gastronomie und Kulturbranche. Denn die habe es am härtesten getroffen.