Fynn Kliemann (l.) und Olli Schulz bei der Renovierung ihres Hausbootes.
Fynn Kliemann (l.) und Olli Schulz bei der Renovierung ihres Hausbootes. Netflix/Brian Jakubowski

„Fest & Flauschig“ ist einer der erfolgreichsten Podcasts in Deutschland überhaupt: Seit 2016 sind Musiker Olli Schulz und Comedian Jan Böhmermann mit dem Nachfolger der Radioeins-Sendung „Sanft & Sorgfältig“ (startete vor zehn Jahren) auf Sendung. Mehrmals pro Woche sitzen die beiden alten Freunde entweder zusammen oder an ihren Rechnern und labern, was das Zeug hält.

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„ZDF Magazin Royale“: Jan Böhmermann konfrontiert Fynn Kliemann mit Corona-Masken-Vorwürfen

Die Freundschaft der beiden könnte jetzt auf eine harte Probe gestellt werden: Recherchen des von Böhmermann moderierten „ZDF Magazin Royale“ stellen einen engen Freund von Olli Schulz in ein zweifelhaftes Licht: Der Influencer Fynn Kliemann soll mit angeblich nachhaltig in Europa hergestellten Corona-Masken dicke Geschäfte gemacht und diese in Geflüchtetenunterkünfte geschickt haben.

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Fynn Kliemann ist Mitinhaber des Labels, das laut Selbstbeschreibung „faire und nachhaltige Bekleidung – hergestellt in Europa“ vermarktet, unter anderem für „Künstler, Musiker, Modelabels und Vereine“. Tatsächlich sollen die Corona-Masken jedoch in Bangladesch und Vietnam von Hungerlöhnern produziert worden sein. Dazu kommen weitere Vorwürfe, auf die Fynn Kliemann laut „ZDF Magazin Royale“ ausweichend geantwortet haben soll. Die Sendung läuft am Freitagabend und ist in der ZDF-Mediathek abrufbar.

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Fynn Kliemann und Olli Schulz: Ihr Hausboot-Projekt wäre beinahe in einem Fiasko geendet

Am Sonntag wiederum läuft Jan Böhmermanns Podcast „Fest & Flauschig“ mit Olli Schulz – ein enger Freund von Fynn Kliemann, mit dem er auch geschäftlich verbunden ist: Beide hatten zusammen in Hamburg ein Hausboot als Musiker-Studio mit Raum zum Wohnen und Feiern renoviert, in dem früher der Sänger Gunter Gabriel lebte. Die Unternehmung wurde beinahe zum finanziellen Fiasko, weil sich die Renovierung deutlich kostspieliger erwies als angenommen. Drei Jahre dauerte die Unternehmung. Die Geschichte wurde in einer Netflix-Doku festgehalten. Fynn Kliemann und Olli Schulz sind Geschäftsführer der gemeinsamen GmbH Floß weg hier 111.

Allerdings sind die beiden Geschäftsfreunde auf unterschiedlichen Wegen unterwegs: Olli Schulz holt ab Mai seine coronabedingt mehrfach verschobene Deutschland-Tour nach. Kliemann hat sich mit dem „Kliemannsland“ im niedersächsischen Rüspel eine Art alternatives Imperium aufgebaut, ein Dorf, in dem ein umfangreiches Team „allerlei wildes Zeug“ produziert, so heißt es auf der Website. Auch das Hausboot wird auf der „Kliemannsland“-Website beworben. Obwohl die Firma auf seinen Namen lautet, hat Fynn Kliemann dafür einen eigenen Geschäftsführer eingesetzt.

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Wie die Netflix-Doku zeigt: Die Freundschaft zwischen Kliemann und Schulz wurde bereits durch das Hausboot-Abenteuer auf eine harte Probe gestellt. Wird sie die Enthüllungen von Ollis Podcast-Partner Jan Böhmermann überstehen?