Hugo Egon Balder moderierte „Genial daneben“ schon seit der ersten Folge - im Juni verkündete er seinen Rückzug. Foto: Sat.1/Willi Weber

Er gehört zu den großen Comedy-Stars im Deutschen Fernsehen, moderierte Formate wie „Der klügere kippt nach“, „Tutti Frutti“, „Alles Nichts Oder?!“ und zuletzt „Genial daneben“ – doch erst kürzlich überraschte TV-Star Hugo Egon Balder mit der Nachricht, dass er die beliebte Ratesendung verlassen wird. Nun war das Comedy-Urgestein aber wieder zu hören – im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger. Und hier erzählte Balder eine Anekdote aus „Genial daneben“, die seine Fans zum Staunen bringen dürfte.

Hugo Egon Balder schlief bei „Genial daneben“ im Studio ein

Erst im Juni hatte Balder verkündet, dass er keine Lust mehr auf Fernsehshows hat. „Ich bin jetzt 71. Ich habe keine Lust mehr, in dem Alter noch Sachen zu moderieren, wo die Leute dann sagen: Mein Gott, hoffentlich überlebt er die Sendung“, sagte er in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Zwar könne er auch noch mit 85 auf der Bühne stehen und Theater spielen, mit der Arbeit auf dem Bildschirm sei es gut.

Nun war er im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger zu hören – und rückte mitten im Gespräch mit einer amüsanten Anekdote heraus. „Ich bin übrigens mal bei Genial daneben eingeschlafen“, sagt er. „Das ist kein Quatsch, ist wirklich wahr!“

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Immer mit Spaß bei der Sache: Hugo Egon Balder, Hella von Sinnen und Wigald Boning waren in der letzten Staffel das feste Team von „Genial daneben“. Foto: Sat.1/Willi Weber

Er habe vor der Sendung großen Hunger gehabt. „Aber ich esse normalerweise vor der Sendung nichts. Ich kann auch vorm Theater nichts essen, weil ich einschlafe.“

Vor „Genial daneben“ hatte Hugo Egon Balder Hunger, aß zu viel!

Doch vor einer Sendung habe er so einen Hunger gehabt, dass er sich drei große Burger einer beliebten Fast-Food-Kette gönnte. „Und ich bin wirklich eingenickt. Und Frau von Sinnen fragte: Sagen Sie mal, Herr Balder, schlafen Sie? Und da bin ich aufgewacht.“ Er habe es dann auch zugegeben. „Denn ich weiß ja sofort, dass die Zuschauer denken: Das haben die ja schön eingeübt. Ist aber nicht so.“

So etwas kann einfach passieren – davon berichtet auch Barbara Schöneberger. Sie sei einmal beim Briefing für eine Talkshow eingenickt. „Da sind mir für zwei Minuten die Augen so zugefallen, dass ich es nicht mehr rekonstruieren konnte hinterher“, erzählt sie.

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„Und dann ist in der Sendung was passiert, was ich nicht wusste, denn es wurde genau in den zwei Minuten besprochen.“ Plötzlich habe jemand mit einem Blumenstrauß in der Talkrunde gestanden und gesagt, er wolle jetzt gratulieren. „Ich habe mir gedacht: Das wird ja alles seine Richtigkeit haben.“