Claudia Obert sucht im TV einen Mann und niemanden interessiert's. Foto: Joyn/Marc Rehbeck

Wenn zehn Männer vor TV-Kameras um die selbsternannte Luxus-Lady Claudia Obert balzen, klingt das Ganze nach einer Sendung, die für ein spezielles Nischenpublikum durchaus unterhaltsam sein kann, aber für die große Masse eher nichts ist. Diese Vermutung hat sich nun am Dienstagabend bewahrheitet. Nachdem „Claudias House of Love“ auf dem Streaming-Portal Joyn Plus vor einigen Wochen durchaus erfolgreich war, strafte das Sat.1-Publikum die Sendung nun ab.

Im Netz ein Hit, im Fernsehen ein Flop: Claudias House of Love

Laut dem Branchendienst DWDL schauten gerade einmal 560.000 Menschen zu, als Claudia Obert zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr flirtete und fummelte. Der Marktanteil lag gerade einmal bei 3,4 Prozent. Bei der zweiten Folge, die direkt im Anschluss gezeigt wurde, schalteten immerhin 590.000 Menschen ein. Doch das machte den Abend nicht unbedingt erfolgreicher für Sat.1. 

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Das ist ein ordentlicher Dämpfer, nachdem die Sendung auf dem hauseigenen Streaming-Portal Joyn Plus vor einigen Wochen richtig gut ankam. Das Problem dürften unterschiedliche Zielgruppen sein. Während vor allem jüngere, Reality-TV-affinere Menschen durchaus mehrere Abos für Streaming-Plattformen besitzen, ist ein älteres Publikum mit Trash-Fernsehen, so gut es auch sein mag, nicht zu überzeugen. 

Hinzukommt: Wer die Sendung bereits im Netz gesehen hat, wird nicht noch einmal einschalten, um die Dating-Serie nun mit Werbung und zu einer vorgegebenen Zeit anzusehen. 

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Sechs weitere Folgen warten derzeit noch auf ihre Ausstrahlung im Free-TV. Ob dabei der Sendeplatz in der Primetime bis zum Ende der Staffel bestehen bleibt, darf nach diesen Quoten bezweifelt werden.