Reiner Calmund überreicht Werner Hansch Tiefkühlkost. Foto: ots/Presseportal

Bis Werner Hansch vor einigen Wochen in den „Promi Big Brother“-Container gezogen ist, war es öffentlich lange ruhig um den ehemaligen Sportreporter. Doch dann sprach der 82-Jährige öffentlich über seine Spielsucht und seine Schulden. Mit seiner rührenden und von Reue geprägten Geschichte erweichte Hansch nicht nur die Herzen der Fans, die ihn zum Sieger kürten, sondern auch die langjähriger und neuer Freunde, die ihn nun unterstützen wollen. Reiner Calmund machte erst kürzlich ein Versprechen wahr. 

Während Hansch noch bei „Promi Big Brother“ war, versprach der ehemalige Fußballmanager mit dem stets nach außen getragenen Appetit, seinen langjährigen Freund mit Lebensmitteln zu unterstützen. „Komm zu mir, wenn du was brauchst“, hatte er gesagt. Vor einer Woche machte er sein Versprechen wahr: Im Wagen eines Tiefkühlkosthändlers fuhr „Calli“ bei Hansch vor – und der durfte sich aus einer Auswahl von Tomatensuppe, Schnitzel, Flammkuchen und Eiscreme bedienen. Ein Jahr lang soll Hansch nun mit Tiefkühlkost versorgt werden. 

Ikke Hüftgold setzt Werner Hansch die „Promi Big Brother“-Krone auf. Foto: dpa/Henning Kaiser

„Ich bin unendlich dankbar dafür, was Calli für mich tut. Ich bin hier sehr gut versorgt worden und das ist eine große Erleichterung für meine augenblickliche Lebensführung“, sagte Hansch. Dabei ist Calmund nicht der erste Helfer. Schon seine Mitinsassen im „Promi Big Brother“-Container setzten sich für ihn ein, als sie das Publikum davon überzeugten, für Hansch anzurufen, damit er die 100.000 Euro Siegprämie bekommt, mit denen Hansch Spielschulden bezahlen konnte.

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Schlagersänger Ikke Hüftgold blieb seinem Versprechen treu, Hansch auch nach dem Ende der TV-Show zu helfen. Kürzlich postete er auf Instagram, dass er Hansch ein Auto gekauft hatte. Unterstützung hat Hansch auch offenbar weiterhin nötig, denn nach seinem Sieg bei „Promi Big Brother“ erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Betrugs gegen den ehemaligen Sportreporter. Ihm wird vorgeworfen, sich in sechs Fällen Darlehen erschlichen zu haben. Unter anderem vom CDU-Politiker Wolfgang Bosbach.