Britney Spears mit ihrer Mutter Lynne. Imago/Zuma Wire

„Bitte erfüllen Sie die Wünsche meiner Tochter.“ Während sie sich vor ihrem Vater Jamie fürchten und ihn als Vormund loswerden will, hat Britney Spears dem Vernehmen nach ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter. Lynne Spears stellte jetzt sogar einen Antrag an Richterin Brenda Penny, ihrer Tochter die Freiheit wieder zu geben.

Lynne Spears will mehrere Anliegen für Britney durchsetzen

Laut neuer Gerichtsdokumente hat Mutter Spears gleich mehrere Anliegen, die sie für Britney durchsetzen will. So soll das Gericht unbedingt erlauben, dass Britney neuen Rechtsbeistand bekommt. Ihr bisheriger Anwalt Sam Ingham, der vom Gericht 2008 für Spears bestimmt wurde, hat beantragt, sein Mandat niederzulegen.

Lynne Spears, von der es trotz eines angeblichen guten Verhältnisses kaum gemeinsame Fotos mit ihrer Tochter gibt, schreibt laut der Gerichtsdokumente: „Als Mutter des Mündels bitte ich das Gericht, die Wünsche meiner Tochter anzuhören. Als erster Schritt würde ich sie mit allem Respekt bitten, zuzulassen, dass das Mündel ihren eigenen privaten Anwalt anheuert.“

Lynne Spears: Der Nervenzusammenbruch von Britney Spears ist 13 Jahre her

In dem Antrag schreibt dann Lynnes Anwalt für seine Mandantin weiter, dass Britney „Hunderte von Millionen Dollar verdient hat und sich um sich selbst kümmern kann.“ Er weist darauf hin, dass Britneys Nervenzusammenbruch schon über 13 Jahren her ist: „Heute und in den letzten Jahren war sie in der Lage, ihr eigenes Leben zu leben. Sie sollte nicht mehr länger mit der Britney von vor 13 Jahren gleichgesetzt werden.“

Lesen Sie auch: Britney Spears: Was ist da los? Ihr Anwalt und ihr Manager schmeißen hin! >>

In einem weiteren Antrag wandte sich Co-Vormund Jodi Montgomery an das Gericht. Mit der Bitte, 25.480 Dollar Kosten alle zwei Wochen für einen neuen Sicherheitsdienst abzusegnen. Angeblich bekommt die Pop Prinzessin seit ihrer Anhörung Drohungen: „Es sind eine Reihe von Nachrichten und Drohschreiben über die diversen Social Media Kanäle und per SMS, Anrufe und Emails eingegangen. Viele der Nachrichten drohen mit Gewalt gegen sie. Wir brauchen mehr Leibwächter, bis wir verbesserte Sicherheitsmaßnahmen im Haus durchgeführt haben.“ Nur dass die Kosten dafür von Jamie Spears nicht komplett abgesegnet wurden.