Britney Spears (Archivbild) AFP/Valerie Macon

US-Popsängerin Britney Spears will die Vormundschaft ihres Vaters aussetzen lassen, damit sie vor ihrer geplanten Hochzeit einen Ehevertrag mit ihrem Verlobten Sam Asghari aufsetzen kann. Laut einem am Mittwoch bei einem Gericht in Los Angeles eingereichten Antrag ist die 39-Jährige derzeit dabei, einen Familienanwalt zu engagieren, damit dieser einen Ehevertrag ausarbeitet. Dafür wäre aber die Zustimmung ihres Vaters Jamie Spears in seiner Rolle als Vormund nötig.

„Da das Verhältnis von Frau Spears zu ihrem Vormund zerbrochen ist, würde eine weitere Beteiligung von Herrn Spears die Möglichkeit behindern, einen Vertrag auszuhandeln und zu vollenden, bei dem sich alle einig sind, dass er in Frau Spears bestem Interesse ist“, heißt es in dem Gerichtsdokument.

Deswegen solle die Vormundschaft des Vaters beim nächsten Gerichtstermin am 29. September „ausgesetzt“ werden. Stattdessen solle ein vorübergehender Vormund eingesetzt werden, bevor die gesamte gerichtliche Vormundschaft beendet wird.

Britney Spears: Erbitterter Rechtsstreit mit ihrem Vater

Dieses Vorgehen sei nicht nur für die Aushandlung des Ehevertrags wichtig, hieß es in dem Antrag. Schließlich bedeute jeder weitere Tag von Jamie Spears’ Vormundschaft „einen weiteren Tag der Pein und des Leids für seine Tochter“.

Spears hatte vor anderthalb Wochen ihre Verlobung mit Asghari bekannt gegeben. Die 39-Jährige veröffentlichte auf Instagram ein kurzes Video, das sie mit einem Diamantring zeigt. Sie hatte den 27-jährigen Fitnesstrainer im Jahr 2016 bei dem Dreh zu einem Musikvideo zu ihrer Single „Slumber Party“ kennengelernt.

Die Sängerin befindet sich seit dem vergangenen Jahr in einem erbitterten Rechtsstreit mit ihrem Vater, um dessen Vormundschaft über sie beenden zu lassen. Inzwischen hat Jamie Spears selbst einen Antrag auf Beendigung seiner Vormundschaft eingereicht. Seine Tochter sei jetzt in der Lage, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, begründete er dies.