Angelina Jolie im Herbst 2019 mit ihren Kindern Maddox, Shiloh, Vivienne, Zahara und Knox. Sohn Pax ist nicht dabei. Foto: Imago/Jim Ruymen

Der Scheidungskrieg zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt nimmt Fahrt auf. Laut Gerichtsakten will Angelina Jolie ihre Kinder als Zeugen zu den Vorwürfen von häuslicher Gewalt gegen den eigenen Vater aussagen lassen. Sohn Maddox hat seine Aussage bereits gemacht und die soll „nicht sehr schmeichelhaft“ für Brad Pitt ausgefallen sein.

Wie eine namentlich nicht genannte Quelle der Zeitschrift US Weekly berichtet, soll Maddox, der mit Nachnamen Jolie-Pitt heißt, wenn er kann auf den Namen seines augenscheinlich ungeliebten Vaters verzichten. „Maddox will seinen Nachnamen legal in Jolie ändern, was Angelina nicht unterstützt“, sagt die Quelle. Mitte März hatte Jolie neue Gerichtsdokumente eingereicht, die Brad Pitt der häuslichen Gewalt beschuldigen. Und: Es wurde vermerkt, das die Schauspielerin und die Kinder bereit seien, Beweise vorzulegen.

Es ist anzunehmen, dass Maddox, der sich bereits mehrfach von seinem Vater distanziert hat, das nun in seiner Aussage getan hat. Es wird erwartet, dass auch die anderen beiden älteren Kinder Pax und Zahara bald aussagen werden. Da sie alle über 18 sind, braucht es nicht die Erlaubnis von Jolie oder Pitt. Auch die drei jüngeren Kinder Shiloh (14) und die Zwillinge Knox und Vivienne (12) sollen aussagen. Dafür müssten aber beide Elternteile zustimmen.

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Die Brangelina-Scheidung zieht sich bereits fast fünf Jahren hin. Jolie hatte im September 2016 die Scheidung eingereicht. Sie zeigte Pitt dazu bei der Polizei und beim Jugendamt von Los Angeles an, weil dieser angeblich gegen Sohn Maddox auf einem Flug im Privatjet handgreiflich geworden sein soll. Die offiziellen Ermittlungen sprachen Pitt von kriminellen Verhalten frei. Dennoch beharrt Jolie auf ihren Vorwürfen und will verhindern, dass das Gericht ihrem Ex-Mann das geteilte Sorgerecht zuspricht. Sie verlangt das alleinige Sorgerecht.