Die schweizer Schlagersängerin Beatrice Egli Imago/Hofer

Beatrice Egli ist bereits seit vielen Jahren ein gefeierter Star in der deutschsprachigen Schlager-Szene. Die Schweizerin, die 2013 bei DSDS gewann, zeigt sich auf den Bühnen als selbstbewusste Frau, die sich als Volksmusikerin zwar noch sehr in althergebrachte Rollenbilder zwängen lässt, aber dennoch ziemlich genau weiß wo sie hin will. Doch so selbstbewusst war sie nicht immer. Und das lag wie bei so vielen Frauen an Bodyshaming.

Beatrice Egli litt unter Bodyshaming

Bodyshaming bezeichnet laut Definition Formen von Deiskriminierung, Beleidigung, Mobbing oder Demütigung von Menschen aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes, insbesondere im Hinblick auf das vorherrschende Schönheitsideal. Und das gilt in unserer Gesellschaft eben vor allem für Frauen. Beatrice Egli gestand nun, dass sie in ihrer Jugend durchaus darunter gelitten hatte. 

„Die ersten richtig einschneidenden Momente hatte ich schon mit 18“, berichtet sie im Gespräch mit VIPstagram. Sie habe damals einen Musikwettbewerb verloren und viele Leute hätten ihr gesagt, das hätte daran gelegen, dass sie zu dick sein. Doch so sehr diese Aussagen die heute 33-Jährige damals verletzt hatten, so sehr zog sie auch die richtigen Schlüsse daraus. 

Bodyshaming-Erfahrung stärkte Beatrice Egli

Sie habe durch diesen Moment angefangen, sich selbst so zu akzeptieren, wie sie ist. „Lerne, damit umzugehen, daran zu wachsen und noch mehr zu sich selber zu stehen und zu sagen: ‚Das bin ich und ich liebe mich so wie ich bin – egal, was alle sagen‘“, resümiert sie. „Ich wäre heute nicht die Frau, die so selbstbewusst im Leben steht, wenn das nicht passiert wäre.“

Lesen Sie auch: Sarah Engels wird 29: Ihr Ex Pietro Lombardi gratuliert ihr süß zum Geburtstag und zu Ehemann Julian >>

Beatrice Egli mit Anna-Carina Woitschack in der ARD-Sendung Immer wieder sonntags. Imago/Hofer

Beatrice Egli gewann 2013 bei DSDS

Mit diesem Selbstbewusstsein trat sie dann 2013 auch vor die Jury von DSDS, in der damals noch Dieter Bohlen saß, der durchaus auch dafür bekannt ist, Menschen aufgrund ihres Aussehens zu beleidigen. Doch Egli überzeugte auch den selbsternannten Pop-Titan und setzte sich letztendlich im Finale gegen Lisa Wohlgemuth aus Sachsen durch.

Lesen Sie auch: „Bares für Rares“: DIESE DDR-Kegel sind echte Designerstücke – und DIESEN Hammer-Preis spielen sie ein! >>

Seither geht Beatrice Eglis Karriere nur noch steil nach oben. Im August veröffentlichte sie ihr neues Album „Alles was du brauchst“. Es landete auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Das hatte die so erfolgreiche Schweizerin bislang noch nicht vollbracht.