Die K.I.Z-Rapper Tarek, Nico und Maxim (v.l.) bei einem Konzert in der Schweiz. Foto: imago-iamges/Oliver Gutfleisch

Irgendwie kommt es überraschend, dabei hatten die Berliner Rapper von K.I.Z es noch im März angekündigt: Am Freitag kommt das neue Album „Berghainschlange“ raus. Am Mittwoch veröffentlichten sie schonmal die gleichnamige Single und die macht Lust auf mehr.

Die Tarek Ebéné, Maxim Drüner und Nico Seyfrid greifen im Refrain des neuen Tracks gewohnt selbstironisch auf, dass sie seit fünf Jahren kein Album mehr rausgebracht haben. „Wir waren die letzten sechs Jahre frierend in der Berghainschlange“, singen sie im Refrain. Die Strophen sind dabei wie gewohnt voll von teils bitterböser Ironie, Gesellschaftskritik und auch einem Seitenhieb an Attila Hildmann und andere Verschwörungsideologen.

Fünf Jahre nach dem Riesenerfolg mit „Hurra die Welt geht unter“ bringen die Berliner Musiker nun bereits ihr sechstes Studioalbum raus. Dass es so kommt, mag auf den ersten Blick überraschen, war aber angekündigt. Denn sie haben es Anfang März in Dortmund bereits angekündigt. Wie das Portal „Hiphop.de“ in einer Kritik über das alljährliche Frauen-Konzert von K.I.Z anlässlich des Weltfrauentags schrieb, verkündeten sie dort, dass sie an eine neuen Album arbeiteten und nahmen auch gleich zwei Lines auf - allerdings hatten sie das auch schon ein Jahr zuvor in Berlin gemacht. Etwas war 2020 dann aber doch anders: Mit„ VIP in der Psychiatrie“ spielte K.I.Z einen neuen Song - ehe die gesamte Musikbranche von der Corona-Pandemie unsanft in den Winterschlaf versetzt wurde.

Wann auch immer die Arbeiten für das Album tatsächlich begonnen haben, nun ist es fertig. Unter dem Instagram-Post, der das Album ankündigte, war die Freude der Fans riesig - und auch befreundete Künstler wie der Rapper Casper oder die Chemnitzer Band Kraftklub zeigten sich über das so sehr ersehnte Album erfreut. Wie sangen es K.I.Z im Refrain: „Halbes Jahrzehnt ohne Album, ist schon sehr, sehr lange.“