Ben Affleck bei einer Film-Premiere 2017 in Hollywood.  Foto: Imago/Izumi Hasegawa

Ob das Jennifer Garner auch so positiv sieht? Ben Affleck ist überzeugt, dass seine Scheidung gut für seine Karriere war – weil er dadurch zu seinem besseren Schauspieler wurde.

Dem „Hollywood Reporter“ verriet er: „Wenn dein Leben selbst voller Auf und Abs war, du Kinder bekommen hast und durch eine Scheidung gegangen bist, dann hast du einiges durchgemacht. Ich habe jetzt genug Lebenserfahrung gesammelt, um wirklich interessante Rollen spielen zu können.“

Ben Affleck kämpft mit Suchtproblemen 

Der 48-Jährige hatte sich 2015 nach neun Jahren Ehe von Garner getrennt. Die beiden teilen sich das Sorgerecht für die Töchter Violet (15), Seraphina (12) und Sohn Samuel (8). Das Eheaus aber auch seine Suchtprobleme haben Affleck vor der Kamera weiter gebracht, so glaubt er.

„Ich war einfach nicht gut genug als Schauspieler, mich in irgendwas hinzuversetzen, was ich erfinden musste! Ich kann jetzt nach Filmen suchen, in denen ich Leute spiele, die sehr mehrschichtig sind und Charakterfehler haben.“

So wie in seinem neuen Drama „Out of Play – Der Weg zurück“, wo er einen Alkoholiker spielt: „Als langjähriger Alkoholiker brauchte ich dafür kein Rollenstudium.“

Trotz seiner Trennung von seine letzten Lebensgefährtin, der Schauspielerin Ana de Armas,  klingt Affleck zufrieden mit seinem Leben: „Ich habe drei Kinder, mit denen ich gerne Zeit verbringe. Ich habe ein Leben, das ich genieße und einen Job, den ich liebe. Ich bin so happy wie nie zuvor.“