Jada Pinkett-Smith und ihr Ehemann Will Smith haben während ihrer Ehe viele Höhen und Tiefen erlebt.
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„Wir betranken uns und hatten mehrmals am Tag Sex.“ Im Interview mit Oprah Winfrey enthüllt Will Smith, dass er am Anfang seiner Ehe mit Jada Pinkett ein sehr aktives Liebesleben führte. So aktiv, dass er nach vier Monaten begann, sich Sorgen zu machen: „Es fühlte sich fast wie ein Wettbewerb zwischen uns an. Für mich gab es nur zwei Möglichkeiten. Entweder würde ich diese Frau sexuell befriedigen oder ich würde bei dem Versuch, es zu tun, sterben“.

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Will und Jada Smith führen eine sehr komplexe Beziehung

Nach der Lustphase am Anfang wurde die Beziehung, laut des Oscargewinners, „viel komplexer“ als nur die Befriedigung der sexuellen Triebe: „Bis heute braucht nur einer von uns den Mund aufzumachen und die nächsten vier Stunden reden wir dann miteinander“. Genau das ist für Smith einer der wichtigen Gründe, warum er noch immer mit Jada verheiratet ist: „Ich habe noch nie in meinem Leben einen Menschen getroffen, mit dem ich mich durch Gespräch so tief verbunden gefühlt habe, wie mit Jada.“

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Dass es im Laufe der Jahre auch im Bett Probleme gab, daraus macht Smith keinen Hehl. In seinen neuen Memoiren enthüllt der 55-Jährige, dass er nach einer Trennung von Jada 2011 die Hilfe einer tantrischen Sexberaterin benötigt hatte. Dieser verriet er auch, dass er von einem 20-köpfigen Harem fantasierte – zu dem auch seine Hollywoodkollegin Halle Berry gehörte.

Will Smith engagierte zur Aufarbeitung eine Sexberaterin

Smith enthüllte in einem Interview mit „GQ“, dass Sexberaterin Michaela Boehm ihn dazu gebracht hatte, die Harems-Fantasien weiter auszuschmücken. Damit sollte er seine aus der Kindheit stammenden Schuldgefühle – er war in einem streng christlichen Haushalt aufgewachsen – endlich ablegen: „Sie hat damit mein Gedächtnis aufgeräumt und mich wissen lassen, dass es okay ist, so zu sein, wie ich bin. Es war okay zu denken, dass Halle toll ist. Es macht mich nicht zu einem schlechten Mann, nur weil ich verheiratet bin und Halle wunderschön finde!“ Smith ist Boehm sehr dankbar dafür, dass er mit ihrer Hilfe realisiert hat, dass „meine unreinen Gedanken keine Sünden sind und ich deswegen kein Stück Scheiße bin.“

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Smith und seine Ehefrau Jada: Ihre Ehe darf sich „nicht wie ein Gefängnis“ anfühlen

Laut Smith hat sich seine Beziehung mit Pinkett (50) im Laufe der Jahre geändert. Sie begann 1992 als traditionell monogame Ehe, die dann in eine offene Beziehung umschlug: „Monogamie ist für uns nicht der einzige Weg zur beziehungstechnischen Perfektion. Jeder muss halt sein eigenes Glück finden“. Smith und Pinkett sind sich darin einig, dass sich ihre Ehe „nicht wie ein Gefängnis“ anfühlen darf. Smith: „Dass wir uns gegenseitig Freiheiten zugestehen und den anderen bedingungslos unterstützen, ist die höchste Definition der Liebe für mich!“