Komiker Mirco Nontschew dpa/Britta Pedersen

Sein Tod erschütterte nicht nur Comedy-Kolleginnen und Kollegen, sondern auch viele Fans: Mirco Nontschew wurde vor drei Wochen tot in seiner Berliner Wohnung aufgefunden. Gerade hatte der Komiker sein Comeback in der Amazon-Show „LOL: Last One Laughing“ gestartet. Mit nur 52 Jahren starb Nontschew, sein Tod nährte viele Spekulationen. Skrupellose Corona-Leugner hatten Fake-News in die Welt gesetzt, der Komiker sei an den Folgen einer Booster-Impfung gegen Corona gestorben. Einen gefälschten „Welt“-Artikel, in dem diese falsche Behauptung aufgestellt wurde, teilte unter anderem der ehemalige Schlagersänger Michael Wendler.

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Eine Autopsie sollte die genaue Todesursache klären, ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Details sind nicht durchgesichert. Doch sein Manager Bertram Riedel erklärte, gestützt auf die Obduktionsergebnisse: Mirco Nontschew sei eines natürlichen Todes gestorben. „Das ist der Grund für seinen viel zu frühen Tod“, so Riedel in der„ Bild“-Zeitung. Zuvor hatte die Polizei Gerüchte über einen möglichen Suizid oder Fremdeinwirkung dementiert.

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Nontschew-Beisetzung im engsten Familienkreis

Nun steht auch fest, wann die Beerdigung des Comedian stattfinden soll. „Die Beisetzung ist im Januar und erfolgt im engsten Familienkreis“, so Manager Riedel gegenüber RTL. 

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Mirco Nontschew hatte zuletzt in der dritten Staffel von „LOL: Last One Laughing“ vor der Kamera gestanden. Diese Staffel will Amazon im Frühjahr 2022 zeigen. Der gebürtige Ost-Berliner Nontschew wurde in den 90er Jahren als festest Mitglied bei „RTL Samstag Nacht“. Mehrere Auftritte hatte der Comedian an der Seite von Otto Waalkes in den „7 Zwergen“-Filmen. Danach stürzte Nontschew in ein Karriereloch, bis er sein Comeback bei Amazon feierte. Comedy-Kollegin Carolin Kebekus nennt ihn einen „der größten Komiker Deutschlands“, ein Ausnahmetalent und ein netter Kollege.