Joan Collins begann ihre Karriere in den frühen 1950er Jahren. 

Angst vor Zickenkrieg? Den kennt eine „Denver Clan“-Hexe nicht. Deshalb nimmt Joan Collins in ihren neusten Memoiren „My Unapologetic Diaries“ kein Blatt vor den Mund – und fährt die Krallen aus! So wie gegen ihre Erzfeindin Linda Evans und deren Schönheits-OPs: „Wir soll man jemanden ignorieren, der mit einem Pflaster am Augenlid zum Set kommt. Alle anderen Schauspieler haben sich dann gefragt ‚Was hat sie sich machen lassen?‘“.

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Unbequeme Wahrheiten und Sticheleien

Die 88-Jährige schießt im am 14. Oktober erscheinenden Buch, in das die „Daily Mail“ bereits Einsicht erhielt, auch noch mit anderen unbequemen Wahrheiten um sich. So wie über den Beauty-Trend, sich die Lippen aufspritzen zu lassen: „Ich finde, es sieht albern aus. Und sorry, aber wenn Leute so rumlaufen wollen, dann werde ich sie auslachen!“ Übergewichtige Menschen bekommen von ihr im Buch auch ihr Fett ab, angeblich „aus Sorge um die Gesundheit der Leute“. Die Wurzel allen Übels für Dame Joan: „Wir essen einfach zu viel. Wenn ich zum Dinner gehe und extra nach einer kleinen Portion frage, dann ist die nicht klein. Ich beschwere mich dann beim Ober und sage: ‚Das ist einfach zu viel!‘“

Joan Collins zieht in ihren Memoiren auch über den Kardashian-Clan her

Dann knöpft sich Collins auch den bekanntesten Reality-Show-Clan der Welt vor. Genauer gesagt zieht sie über die Kardashian-Schwestern her, obwohl „ich eigentlich mit deren Mutter Kris Jenner gut befreundet bin“. Die britische Schauspielerin versucht „nicht rüde zu klingen“, was sie nicht abhält, Kim, Kourtney und Khloé aufs Korn zu nehmen: „Bei denen wurden schrecklich viele Eingriffe gemacht – die Hintern mit diesen winzigen Taillen. Und darüber redet man, ich auch mit Freundinnen.“

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Auch Sophia Loren ist vor Collins' Sticheleien nicht sicher. Genauer gesagt ätzt sie, dass für sie die perlweißen Zähne der italienischen Hollywood-Rivalin fake aussehen –  „als wären sie aus Elfenbein geschnitzt.“ Angst vor einer Retourkutsche hat sie nicht: „Loren lebt zwar noch, aber es ist ja nicht so, als ob wir die größten Busenfreundinnen wären und ich Angst davor hätte, dass sie nie wieder mit mir spricht.“

Und auch Donald Trump bekommt in den Memoiren von Diva Collins als ungehobelter Lügner sein Fett ab. Der Immobilienmogul hatte sich in den 80er Jahren als Lover von „Alexis“ im „Denver Clan“ beworben – dieses dann aber in einem Interview in der „New York Post“ bestritten – mit typisch ungalanter Breitseite gegen Collins. Die britische Schauspielerin notierte dazu in ihrem Tagebuch über den späteren Präsidenten der USA „Donald Trump, dieser ungalante Clown, hat etwas Abscheuliches über mich in der New York Post geschrieben. Er sagte, dass die Story, dass er einer von Alexis‘ Liebhabern sein wollte, gelogen ist. Ich weiß, dass es absolut wahr ist, weil es mir der Produzent Gary Pudney erzählt hat. Trump meinte aber, dass das letzte, was er im wahren Leben oder im TV sein wolle, wäre mein Lover!‘ Was für ein Gentleman!“