Den Start in die Hofwoche bei „Bauer sucht Frau International“ hat sich Bauer Felix in Peru anders vorgestellt. RTL

Auf der ganzen Welt suchen einsamen Bauern und eine Bäuerin wieder die Liebe fürs Leben. Die neue Staffel „Bauer sucht Frau International“ ist gerade gestartet. Und schon machen sich die ersten Gefühle breit. Doch sich zu verlieben, ist auch im Paradies nicht immer leicht. Es gibt den ersten Stress auf den Höfen. Aber auch die ersten zarten Gefühle. Wer verliebt sich in wen? Wer lässt wen sitzen? Was Sie vor, während und nach der dritten Folge wissen müssen, lesen Sie hier im Liveblog.

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Böses Erwachen bei Felix in Peru – „Mir kommen die Tränen“

In Peru beginnt der erste gemeinsame Morgen mit Felix für Simone leider ganz anders als erhofft. Während der Bauer schnarchend auf dem Sofa liegt, versucht sich seine Hofdame selbst zu versorgen. Doch der Kühlschrank ist leer. „Da war ich sehr enttäuscht. Wenn ich Besuch habe, mache ich das für meine Gäste“, sagt Simone enttäuscht.

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Als Felix endlich wach ist, fragt der Bauer auch noch scheinheilig: „Hast du schon gefrühstückt?“ Simone kann es kaum fassen. Sie zuckt mit den Schultern: „Ich habe ja gar nichts im Kühlschrank gefunden.“ Er habe noch Eier und Orangen, beruhigt Felix seine Hofdame lachend. Die scheint wenig entzückt. Immerhin kann er einen Kaffee anbieten. „Es wäre schön gewesen, wenn du schon Frühstück gemacht hättest. Das hätte ich toll gefunden“, sagt im Simone ihre Meinung.

Doch für Langzeit-Single Felix ist das eine völlig ungewohnte Situation. 10 Jahre lang war er allein, musste sich nie um jemanden kümmern. „Da hat sich mein Gedächtnis noch nicht auf Besuch eingestellt. Da schäme ich mich“, gibt er zu. „Das war schlecht von mir.“

Simone ist traurig. Enttäuscht. Und auch ein bisschen wütend. „Ich finde das nicht schön. Ich reise um die halbe Welt, um ihn kennenzulernen. Und es ist nicht mal was zu essen da. Ich bin deprimiert, fühle mich schlecht. Vielleicht bin ich ihm überhaupt nicht wichtig. Mir könnten glatt die Tränen kommen“, sagt sie.

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Natürlich war sie sich vor der Reise nach Peru bewusst, dass sie dort Kompromisse eingehen muss. Aber die Verhältnisse auf Felix Farm sind noch schwieriger als sie erwartet hat. Es gibt kein Wasser – nicht warm und nicht kalt. „Hier gibt’s eigentlich gar nichts“, ist die Kosmetikerin geschockt. Dazu der Bauer, der ihr kaum Aufmerksamkeit schenkt.

Als hätte Konkurrentin Monika das Drama geahnt, hatte sie gleich gar nicht erst in der Hütte des Bauern übernachtet. Sie war in einer Nacht und Nebel-Aktion ins Hotel geflüchtet. Gibt es noch mal eine Annäherung an Felix?

In Peru gibt es bei "Bauer sucht Frau International"-Kaffeebauer Félix (55) schon gleich am ersten Morgen mit Hofdame Simone (58) Grund zur Aussprache. RTL

„Ich habe mir das irgendwie alles anders vorgestellt. Gestern warst du so aufmerksam, hast mir sogar eine Blume geschenkt. Heute ist da nichts. Hast dich einfach umgedreht und weiter geschlafen. Ich habe nicht einmal Wasser“, stellt Simone Felix auf der Farm zur Rede. Immerhin gibt es nicht nur kein warmes Wasser. Aus dem Hahn tröpfeln überhaupt nur ein paar Tropfen – an Waschen ist da nicht zu denken. „Ja, das muss ich reparieren – heute oder morgen“, sagt der Bauer. „Kann halt passieren“, ist er unbeeindruckt.

Die Stimmung ist eiskalt. „Ich kann einiges aushalten. Aber meine Schmerzgrenze ist erreicht. Es kommt so viel zusammen. Da bin ich innerlich geplatzt. Das geht hier gar nicht. Ich dachte nur: Hier will ich wieder weg“, gibt Simone zu.

Felix hofft, diesen ersten Eindruck noch ausbügeln zu können: „Du bleibt doch eine Woche, da kann ich dich noch verwöhnen“, verspricht er und lacht. Simone weiß nicht, ob sie das glauben soll. Innerlich scheint sie schon abgereist zu sein. Vom Herzklopfen der ersten Stunden ist nichts mehr übrig.

„Ich wünsche mir, das Felix noch keine Entscheidung getroffen hat und ich noch eine Chance habe“, sagt Monika, als sie aus ihrem Hotel auf den Hof des Bauern stolziert. Ob sie die Stimmung noch mal auflockern kann? Sie setzt sich gleich mal direkt neben den Felix. Als sie von den Zuständen auf der Farm hört, rollt sie mit den Augen. Da bleibt auch Konkurrentin Simone nicht verborgen. „Sie war frisch, ausgeruht und voller Energie. Mir ging es gerade nicht so gut, ich war ganz schön geschafft“, gibt die später zu und klagt Monika ihr leid, dass es nicht einmal Frühstück gab. „Wahnsinn, diese Gastfreundschaft hier, oder?“, lästert sie vor Felix‘ Ohren.

„Wenn du jemand eingeladen hast, musst du auch was zu Essen besorgen“, gibt nun auch Monika Felix Feuer. „Du hast Recht. Ich weiß“, gibt der reumütig zu. Für voll Mägen sorgt das Eingeständnis aber nicht. Eher für Frust. „Ich habe gemerkt, das ihm meine Worte nicht gefallen haben“, sagt Monika, die das fehlende Wasser als Ausrede ansieht.

„Bei Monika kann ich mir vorstellen, dass sie hier schnell zu Chefin wird. Es ist gut, wenn man Charakter hat. Aber wenn es zu viel wird, wird es problematisch. Ich bin auch stark, da könnten wir uns richtig streiten“, meint Felix. Bevor sie zur Chefin mutieren kann, müsste sie aber erst einmal richtig ankommen auf der Farm. Derzeit stehen die Zeichen bei beiden Damen bei Felix eher auf schnellem Abschied.

Monika (li.) und Simone wollen das Herz von Bauer Felix in Peru erobern. RTL

„Ich habe keinen Bock mehr, mit Felix darüber zu reden – über die Katastrophe von heute Morgen“, meint Simone. Auf eine Runde über die Kaffeefarm geht sie aber trotzdem mit. Die beiden Frauen sollen bei der Arbeit helfen. „Nun kommt es auch nicht mehr drauf an, wie dreckig ich bin. Jetzt kann ich auch noch ein bisschen schmutziger werden“, meint Simone spitzzüngig.

Doch vor allem ihre Konkurrentin Monika packt fleißig mit an. Das gefällt dem Bauern. „Natürlich will ich zeigen, wie stark ich bin“, lacht sie. „Das sieht gut aus. Du kannst bei mir bleiben“, lobt Felix, „sie arbeitet besser als ich.“ Simone gibt sich aber ebenfalls Mühe. Bekommt ebenfalls Lob.

Und der Bauer schickt Monika weg, er will allein mit Simone sprechen. „Ich wollte mich bei dir entschuldigen. Es tut mir leid, dass ich nicht mit dir aufgestanden bin. Es war eine anstrengende Woche, viel zu tun. Aber ihr hatten auch eine lange Anreise, ward platt. Es hätte Frühstück geben sollen, stattdessen gab es nur Kaffee. Ich versuche mich zu verbessern in den nächsten Tagen. Es ist unfair, wenn eine Frau sich so Mühe gibt, einen kennenzulernen. Es tut mir leid, ehrlich“, sagt er reumütig. Simone streichelt Felix über die Wange. „Okay, Entschuldigung angenommen“, entgegnet sie ihm. „Das fand ich total süß“, meint sie später.

Flirt im Pool bei Bauer Rüdiger in Südafrika: „Da lag was in der Luft“

Auch in Südafrika beginnt der erste Morgen in der Fremde für die Hofdamen von Bauer Rüdiger. Er will seine Mädels liebevoll wecken, hat extra Kaffee gekocht. „Soweit kann ich gar nicht mehr zurück denken, dass mir ein Mann ans Bett gebracht hat. Das war ein tolles Gefühl“, strahlt Martina. Es gibt eine dicke Umarmung – eine erste Annäherung. „Dan Zustand können wir halten. Er sieht alles, er macht alles, er hört alles“, sagt Martina.

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Auch Konkurrentin Christine bekommt einen Kaffee ans Bett geliefert. Doch nach dem Kaffee beginnt gleich die Arbeit. Der Hühnerstall muss ausgemistet werden. Doch bei der Arbeit gibt es auch Spaß - die Drei spritzen sich mit Wasser nass. Eine willkommene Abwechslung unter der heißen Sonne in Südafrika. Die zarten Flirtversuche lockern die Stimmung auf.

Dann sind endlich die Hühner dran. Die Frauen zeigen keinerlei Berührungsängste. Als hätten sie nie etwas anderes gemacht, packen sie beim Reinigen des Hühnerstalls mit an, nehmen auch die Hühner mutig aus ihren Brustkästen raus. „Vielleicht können wir das morgen schon allein machen“, meint Martina stolz. Sie könne sich ein entspanntes Leben hier durchaus vorstellen.

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Zur Entspannung geht es hinterher in den Pool. Die knallbunte Schlabber-Badeshorts vom Bauern entzückt die Damen nicht sonderlich. Das Planschen mit Rüdiger dann schon mehr. Er hat sogar für kühle Getränke gesorgt. Und während Martina mit Rüdiger quatscht, beobachtet Christine die Zweisamkeit aus sicherer Distanz. Ist sie hier schon das fünfte Rad am Wagen? Sie flüchtet aus dem Pool.

Doch von dem Abgang lassen sich Rüdiger und Martina nicht die Laune verderben. Sie setzen sich nach dem Baden gemeinsam auf ihre Handtücher, plaudern entspannt weiter. Er habe keine Kinder, erzählt Rüdiger. Martina überlegt schon, ihre Kinder zu ihm einzuladen: „Ich kann mir vorstellen, dass sie ihn sehr sympathisch finden würden.“ Die beiden reden über Hobbys, beide lieben Stand-up-Paddling.

„Irgendwie lag was in der Luft. Aber ich muss ja nicht mit allen Türen ins Haus einfallen“, gesteht Rüdiger nach dem schönen Augenblick der Zweisamkeit. „Ich denke, dass er langsam aus sich herauskommt“, freut sich auch Martina.

Bauer Rüdiger freut sich auf die Hofwoche bei Bauer sucht Frau International. RTL

Überraschung bei „Bauer sucht Frau International“: Hans hat sich halbiert

Auch für Hans (63) in Kanada startet endlich das Abenteuer „Bauer sucht Frau International“. Der gelernte Ingenieur will seinen Alltag endlich wieder mit einer Frau genießen. Ansonsten fühlt er sich wohl – besonders, weil er in den letzten Monaten extrem auf seine Gesundheit geachtet hat. „Ich habe abgenommen, weil ich mich viel wohler fühlen und unternehmungslustiger sein wollte. Ich hoffe, den Damen gefällt es“, meint Hans.

Viele Frauen möchten Hans kennenlernen und haben ihm Briefe geschrieben. Nina aus Berlin hat sogar ein Video geschickt. „Mich hast du bisher noch nicht kennengelernt, sonst wärst du vielleicht nicht mehr Single“, sagt sie selbstbewusst. „Das klingt super-nett“, findet Hans. Auch Danielle, aktive Reiterin, kommt in die engere Auswahl – die beiden lädt der Bauer zur Hofwoche ein.

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Seinen Eseln kündigt Hans am großen Tag der Ankunft schon mal den Damenbesuch an. Seit acht Jahren ist der Bauer Single. „Die Damen kennen mich ja nur von Bildern von vor sechs Monaten, insofern hoffe ich, dass sie mich wiedererkennen“, meint er nach seiner krassen Abnahme. Er freut sich, dass die Auserwählten die lange Reise auf sich nehmen, und macht sich auf den Weg zum Flughafen. „Ich habe Lust, mich wieder zu verlieben“, sagt der Bauer zuversichtlich.

Seine Besucherinnen sind im selben Flieger angekommen und haben sich schon kennengelernt. Doch auf die Damen wartet erst einmal ein Schock: Ihre Koffer scheinen am Flughafen nicht angekommen zu sein. Erst nach langem Warten rollt das Gepäck doch noch an.

Mit je einer Rose für die Hofdamen holt Hans seine Mädels am Flughafen ab. „Ich bin bereit, es kann endlich losgehen“, sagt er. Danielle und Nina sind auch fast bereit, machen sich noch einmal schnell frisch im Flughafen-Klo. „Der erste Augenblick zählt“, meint Nina. „Ich hoffe, dass wir uns so gut finden, dass es in der großen Liebe endet.“

Auch ihre Konkurrentin ist aufgeregt. „Ich bin noch nie bis ans Ende der Welt für einen Mann geflogen. Es kribbelt und brummelt und kann endlich losgehen“, sagt sie.

Es gibt eine herzliche Umarmung zur Begrüßung. Und da war ja noch was: die extreme Abnahme des Bauern. „Boa krass, kaum wiederzuerkennen“, meint Danielle sofort. „Hans hat sich mindestens halbiert und sieht zwanzig Jahre jünger aus. Das gefällt mir.“

Auch Nina stellt Hans gleich zur Rede. „Cowboys finde ich auf jeden Fall sexy. Live gefällt er mir noch besser als auf den Videos“, gesteht sie. Hans freut sich über den gelungenen ersten Eindruck.

Angekommen auf der Farm ist es schon spät. Als Willkommensgeschenke gibt es für die Damen Cowboy-Hüte. Die Mädels freuen sich. Nicht ganz so gut ist aber der erste Eindruck vom Haus. „Man sieht schon, dass hier länger keine Frau war. Wenn ich hier freie Hand hätte, würde ich das Haus etwas reduzieren. Vielleicht auch andere Farben für die Wände wählen“, meint Danielle gleich.

Immerhin gibt es für beide Damen separate Gästezimmer. Bezogene Betten gibt es aber nicht. „Ich habe nicht erwartet, dass alles schon gemacht ist. Ich glaube bei Hans fehlt die weibliche Hand. Aber er hat sich Mühe gegeben“, sagt Danielle und auch Nina mutmaßt: „Er war so lange allein, vermutlich hat er viele Dinge verlernt. Weil er so lange allein lebt, hat er das nicht mehr so drauf.“

Doch Hans gibt sich Mühe, schleppt die schweren Koffer ins Obergeschoss, zur gute Nacht gibt es ein Bussi. „Das hat gepasst: nicht zu wenig, nicht zu viel. Das was angemessen“, freut sich Nina. Da kann die erste Nacht in der Fremde ja kommen.

Da hat sich einiges getan: "Bauer sucht Frau International"-Kandidat Hans bei seiner Bewerbung und beim Lesen seiner Liebespost. RTL

Bett-Geflüster bei Bauer Justin im Elsass: „Irgendwie intim“

Nach der schweren Entscheidung für zwei Damen startet die Hofwoche bei Justin in Elsass. Zunächst staunen Maureen und Steffi über die tolle Wohnung des Bauern. Doch dann kommt der große Schock: Justin hat für die beiden sein großes Doppelbett hergerichtet. Die Konkurrentinnen sollen gemeinsam in ihm schlafen – ein zweites Zimmer gibt es nicht. Auf dieses Bett-Geflüster haben die Damen nur bedingt Lust.

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Vor allem Maureen, die viel lieber allein auf dem Hof gewesen wäre, ist das ein Dorn im Auge. „Da kommt keine Freude auf“, gibt sie zu. „Da muss ich jetzt irgendwie durch. Das ist ja auch irgendwie intim. Wir haben auch beide denselben Wunsch – ist das nicht makaber.“ Viel lieber würde Maureen wohl das Bett mit Justin teilen. Sie betont immer wieder, wie gut sie zu dem Jungbauern passen würde. „Ich hoffe, dass er sich relativ schnell entscheidet, das man nicht fünf Tage zu dritt auf dem Hof ist“, sagt sie am Abend noch einmal. Wie weit wird Maureen gehen, um Justin von sich zu überzeugen?

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Neben Steffi (re.) darf sich auch Maureen auf die Hofwoche bei Ackerbauer Justin in Frankreich freuen. RTL

„Wenn ich merke, dass sie mit unfairen Mitteln kämpft, werde ich genauso agieren. Ich werde auch um Justin kämpfen“, merkt Steffi schon, auf was es hinaus laufen könnte.

Doch es gibt erstmal Frühstück. „Ich bin noch nicht lange hier, aber ich fühle mich schon angekommen“, gibt Steffi zu. Leider fällt Maureen ihr oft ins Wort, kämpft mit allen Mitteln um Justin. Der finde beide Frauen sehr interessant. Und dann will der Bauer den Damen ja auch noch den über hundert Jahre alten Hof zeigen. Steffi und Maureen lernen Papa Claude kennen. Für wen könnte es der Schwiegervater in spe sein?

„Der Hofrundgang hat mir super gefallen, der Blick hinter die Kulissen war toll“, schwärmt Maureen. Steffi hofft, mit der Zeit noch die Zurückhaltung ablegen zu können.

Bei "Bauer sucht Frau International" hofft Justin eine Frau zu finden, die für immer an seiner Seite bleibt. RTL

Die Herzen von Kindern erobert man über ihre Kinder. Maureen versucht, Justins Herz über dessen Hunde zu erobern. Ob diese Strategie aufgehen wird? Sie gibt den Hunden Leckerchen. „Die zweite Frau klebt immer mit dabei. Ich kann sie nicht ignorieren. Ich bleibe einfach dabei, dass die zweite weibliche Person mir im Weg steht“, betont Maureen noch einmal. Sie wirkt eiskalt ihrer Konkurrentin gegenüber, mit der sie ein Bett teilen muss und deren Namen sie scheinbar trotzdem nicht aussprechen will.

Zu Dritte reden sie über das Thema Eifersucht. Er sei nicht eifersüchtig, aber auch nicht bereit seine Freundin zu teilen, meint Justin. Er lasse ihr Freiraum. Auch Maureen gibt vor, nicht eifersüchtig zu sein, wenn man ihr keinen krassen Grund geben würde. Noch gibt Justin keiner der beiden Frauen auf seinem Hof einen Grund, eifersüchtig zu sein. Was nicht heißt, dass die Lage entspannt ist.

In der Küche lässt Justin die beiden Damen dann wieder allein. Die schauen in die Schränke – mit Entsetzen stellen sie fest, wie penibel der Bauer alles sortiert hat. „Das ist nicht ganz so meins“, sagt Maureen und findet zum ersten Mal etwas, was ihr an Justin nicht hundertprozentig gefällt.

Mit Steffi aus Österreich hat er darin aber eine Gemeinsamkeit, auch sie meint von sich, sehr ordentlich zu sein. „In meiner Küche schaut es ähnlich aus“, sagt sie.

Obwohl Justin nicht der größte Koch ist, ein Spiegelei mit Bratkartoffeln bekommt er aber dennoch für seine Hofdamen hin. Zu Dritt essen sie in der Küche, Maureen moniert mal wieder die fehlende Zweisamkeit. „Vielleicht bin ich immer noch die Favoritin, aber ich merke das halt nicht“, ist sie traurig.

Rolinka lässt Alexander einfach sitzen

Nach einem schönen Abend mit Alexander, an dem beide auch zusammen getanzt und erste körperliche Nähe ausgetauscht haben, folgt am nächsten Morgen der Schock für den 51-Jährigen. Die Bäuerin ist verschwunden – scheinbar zusammen mit seinem Konkurrenten Frank. Beide sind wie vom Erdboden verschluckt. „Wir hatten uns eigentlich zum gemeinsamen Frühstück verabredet“, ist Alexander traurig.

Frank und Rolinka nutzen derweil die Zweisamkeit bei einem Spaziergang mit den Hunden. Seit fünf Jahren ist Rolinka Single. „Es ist schwierig, hier überhaupt jemanden zu finden, mit dem man reden kann und gemeinsame Interessen hat“, gibt die Winzerin zu. „Ich bin lange allein und schaffe das eigentlich prima. Aber lange Abende im Winter – da wäre zu zweit sein schon schöner“, meint sie.

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Frank ist seit fast vier Jahren allein. Zwar habe er Frauen getroffen, aber sich auf eine Beziehung einzulassen, falle ihm schwer. „Ich bin Klassiker. Ich muss jemanden sehen und fühle mich hingezogen. Dieses Gefühl muss innerlich aufkommen“, sagt Frank. Es wisse, was er nicht möchte. Er wolle sich von der Liebe leiten lassen. Ist Rolinka die, die sein Herz erwärmt?

„Ich verliebe mich nicht schnell. Aber bei Frank ist es, als ob ich ihn schon kenne. Alles ist so locker und harmonisch“, erklärt Rolinka und: „Ich kann mir vorstellen, Freunde zu sein und das daraus mehr wächst.“ Genau das, was sich Frank nicht vorstellen kann. „Ich brauche nicht das Feuerwerk am Anfang. Aber der Sympathiepegel muss ausschlagen“, meint Frank.

Alexander hingeben genießt auf der Terrasse seinen Kaffee – allein. „Ob ich mich außen vor fühle, weiß ich nicht. Das muss ich abwarten. Das ich sehr, sehr lange heute Morgen hier allein saß, fand ich sehr schade. Das einzige, was ich mir sehr gewünscht hätte, wäre aufzustehen und Rolinka wäre da gewesen“, meint Alexander.

Als Frank vom Spaziergang wiederkommt, setzt er sich zu seinem Kontrahenten. Auch Rolinka kommt mit Kaffee und Frühstück dazu. Die Drei genießen den Ausblick in die Berge. Sie reden über Wandertouren – fünf Stunden bergauf sind für Rolinka kein Problem. 35.000 Schritte am Tag auch nicht. Alexander ist geschockt. „Obwohl Alexander sagt, dass er sportlich ist, schaut das für mich im Moment nicht so aus – aber vielleicht irre ich mich“, stellt die 54-jährige Winzerin fest. Aber was ist schon die Definition von Sportlichkeit?

Bei „Bauer sucht Frau International“ freut sich Rolinka auf eine Hofwoche mit zwei Männern. RTL

Die Sendetermine von „Bauer sucht Frau International“

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