Bei „Bauer sucht Frau International “verbringen Steffi und Justin die erste gemeinsame Nacht. RTL

Auf den Höfen weltweit geht bei „Bauer sucht Frau International“ das Kennenlernen in die nächste Runde. Auf den Höfen in Kanada und Südafrika kommt man sich näher. In Peru uns Südfrankreich fallen erste Entscheidungen. Und dann gedeiht ja auch schon das erste zarte Pflänzchen der Liebe. Wie es bei den Bauern weltweit weitergeht, sehen Sie in der fünften Folge „Bauer sucht Frau International“ (Montag, 20.30 Uhr, RTL) oder lesen es hier im Liveblog mit allem was wichtig ist – vor, während und nach der Sendung.

Bei „Bauer sucht Frau International“ kullern bei Steffi wegen Justin die Tränen

Im Elsass fiel bereits die erste Entscheidung. Bauer Justin verbringt den Rest der Hofwoche mit Steffi aus Österreich. Maureen hingegen musste den Hof verlassen. „Die erste Nacht mit Steffi hat sich wundschön angefühlt“, gibt der 30-Jährige zu. Er bringt ihr zum Frühstück ein Glas Orangensaft ans Bett. „Hast du gut geschlafen?“, fragt ihn Steffi. „Mir dir auf jeden Fall“, grinst der Bauer.

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„Die Gefühle sind ganz, ganz, ganz oben. Ich habe ihn sehr, sehr gern und das passt sehr gut mit uns“, meint Steffi. Aber kann sich die 34-Jährige auch für die Arbeit auf dem Hof begeistern? Als erstes soll sie Kartoffeln sortieren. „Das kenne ich schon aus der Kindheit“, verrät Steffi. Sie kann sich gut vorstellen, Justin da bei der Arbeit zu unterstützen. „Natürlich fühle ich mich wohl. Sie bringt mir die Sonne. Sie bringt mich zum Lachen“, ist Justin einfach nur glücklich.

Weiter geht es zu den Rindern. Mit den aussortierten Kartoffeln kann sich Steffi bei den Tieren beliebt machen. „Es ist angenehmer mit einer Frau zusammenzuarbeiten, die man liebt. Das macht das Leben schon anders. Glücklicher“, spricht der Bauer schon von Liebe.

Deshalb Justin auch kurzer Hand nach Strasbourg. Er will einen bleibende Eindruck bei seiner neuen Freundin hinterlassen und ihr ein Geschenk kaufen, etwas, was sie an ihn erinnert. „Ich suche ein schönes Collier – etwas mit einem Herz“, sagt er der Schmuck-Verkäuferin. „Ich möchte ihr ein Herz schenken, weil ich mich in sie verliebt habe“, gibt Justin zu. Die Entscheidung fällt ihm schwer. Er soll perfekt sein. „Ich bin gespannt auf ihre Reaktion“, sagt er und freut sich auf das Funkeln in ihren Augen.

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Justin lädt Steffi zu einem Picknick in den Weinbergen ein. „Auf die Liebe“, stoßen die beiden an. „Ich kann mein Glück fast nicht glauben. Es ist wunderschön“, sagt Justin. „Steffi, du wiegst schon sehr viel in meinem Herz. Du machst mich glücklich. Ich fühle mich sehr wohl mit dir. Ich habe ein Geschenk für dich, das ausdrückt, was ich jetzt fühle für dich“, sagt er romantisch. Dann packt er die Kette aus.

„Mir haben die Worte gefehlt. Damit habe ich nicht gerechnet“, sagt Steffi. Bei ihr kullern die Tränen der Freude. Sie bleibt noch ein paar Tage länger. „Es könnte nicht schöner sein.“ Die Hofwoche ist zu ende, aber ein neues Leben beginnt: eins zu zweit.

Bauer Justin hat sich dank Bauer sucht Frau International in Steffi verliebt. RTL

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Abfuhr für „Bauer sucht Frau International“-Winzerin Rolinka

Bei Rolinka gönnt sich Frank am Morgen ein Bad im Pool. Die Winzerin holt ihn mit einem Kaffee ab. Und Alexander kann wieder nur zusehen. „Ich weiß nicht, wo Frank und Rolinka sind. Es ist ja nicht der erste Morgen, an dem ich allein in der Küche bin. Es ist der dritte Morgen. Beide sind weg. Ich sitze allein über eine Stunde, mach mir mein Frühstück allein. Das finde ich sehr schade, dass mir Rolinka keine Chance gibt, mit ihr auch mal einen schönen Morgen zu verbringen“, ist Alexander traurig.

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„Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob der Alexander damit happy ist, wie wir zusammen sind“, weiß auch Rolinka. „Er hat schon ein paar Mal gesagt, dass er mehr Zeit mit mir verbringen will. Aber es ist absolut schwierig, die Männer besser kennenzulernen, solange wir zu dritt sind.“ Schickt Rolinka einen der beiden nach Hause?

Alexander sucht das Gespräch. „Ich möchte Rolinka mal fragen, was ihre Gedanken und Gefühle sind. Dann werde ich ihr sagen, wie ich mich fühle“, verrät er.

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Bäuerin Rolinka hofft, sich dank „Bauer sucht Frau International“ endlich mal wieder zu verlieben. RTL

Alexander bittet Rolinka zum Vier-Augen-Gespräch. „Ja, Alexander“, stottert die Bäuerin. „Es ist für mich schwierig, dir das zu sagen. Ich finde dich einen sehr netten Mensch“, sagt sie. Dann gibt sie im Interview zu: „Alexander ist sehr lieb. Für mich vielleicht viel zu lieb. Das ist überhaupt nicht, was ich brauche. Ich brauche das Gegenteil. ich brauche jemanden der mir sagt: Hey, Mädchen, so geht das nicht. Das würde er nie sagen.“ Dann sagt sie Alexander die Wahrheit: „Ich fürchte, dass wir nicht so gut zusammenpassen. Ich spüre da nicht viel zwischen uns.“

Alexander sieht sein Gefühl der letzte Tage bestätigt. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir uns kennengelernt hätten. Aber ich hatte den Eindruck, dass das nicht möglich ist. Ich habe für mich und uns gedacht, dass es besser ist, wenn ich heute den Hof verlasse“, sagt Alexander. Er gibt den Kampf um die Bäuerin auf.

„Das war mir schon recht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich verlieben könnte in Alexander. Eigentlich hat er mir das, was ich ihm sagen wollte, abgenommen“, ist Rolinka mehr erleichtert als traurig. Für Alexander schwingt allerdings Enttäuschung mit.

Rolinka erzählt Frank, dass sie Alexander nach Hause geschickt hat. „Ich glaube, wenn wir nur noch zu zweit sind, ist das für uns auch besser“, sagt sie. „Toll“, ist Frank begeistert. Er klatscht in die Hände. „Ich freue mich sehr. Ich finde es toll, dass wir jetzt mehr Zeit miteinander verbringen können.“ Frank nimmt die Winzerin in den Arm.

Für den ersten gemeinsamen Abend zusammen mit Frank setzt Rolinka auf Romantik. Sie hat ein Lagerfeuer vorbereitet. Näher kommen sich die beiden aber vorerst nicht. Es bleibt bei Gesprächen. „Es ist total schön, dass ich bleiben darf. Das macht mir ein warmes Herz. Ich möchte noch ganz, ganz viel von dir kennenlernen“, sagt Frank.

Franks Worte gehen Rolinka zu Herzen. Sie grinst verlegen: „So sollst du mich nicht so anschauen – oder doch“, lacht sie. Er habe wunderschöne knallblaue Augen. „Ich habe absolut das Gefühl, dass wir uns näher kommen. Und das geht so schnell, als wären wir mehrere Wochen zusammen. Daraus könnte was Schönes entstehen“, hofft Rolinka. Doch es gibt nur ein Küsschen auf die Wange.

Für "Bauer sucht Frau International"-Kandidatin Rolinka (54) ist klar: Sie und Alexander passen einfach nicht zueinander. RTL

Lama-Drama bei Bauer Hans

Farmer Hans ist auf seinem Hof in Kanada größtenteils Selbstversorger. Ein paar Kleinigkeiten muss aber auch er einkaufen. Er nimmt seine Hofdamen Nina und Danielle mit zum Einkaufen. „Ich freue mich, dass wir jetzt shoppen gehe. Egal was, ob Lebensmittel oder Klamotten, ich shoppe halt gerne und freue mich, dass wir endlich mal rausfahren“, sagt Berlinerin Nina.

Der 63-Jährig freut sich ebenfalls auf die Einkaufstour. Er habe vorsichtshalber zwei Kreditkarten mitgenommen, falls seine Hofdamen in Kaufrausch geraten. „Wenn ich drinnen bin, garantiere ich für nichts“, sagt Nina gleich. Danielle ist da zurückhaltender, ist gespannt auf das Warenangebot im fremden Land.

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Sie begeistert Hans mit ihren Französisch-Kenntnissen. Und mit ähnlichem Einkaufsverhalten. „Ich finde es ganz toll, dass wir auf der gleichen Wellenlänge sind, dass wir auf gesunde Ernährung achten und natürliche Produktion“, freut sich Hans. Nina packt in den Korb, worauf sie Lust hat. Sie will Wein einkaufen, da ist Hans weniger von begeistert. Aber Nina sei anpassungsfähig. „Ich kann auch ohne Alkohol leben. Wie man merkt: Ich bin jetzt auch total nüchtern“, sagt sie.

Und wie hält sie es mit den Tieren auf Hans’ Bauernhof? Schon beim ersten Arbeitseinsatz war Nina Hals über Kopf geflüchtet. Hans spricht ihr Mut zu, sie solle mehr Angst vor ihm als vor seinen Pferden haben. „Ich nehme Damen gern auch mal auf den Arm. Das ist ja auch eine Methode, um mehr herauszubekommen, wie viel Humor und Vertrauen sie haben“, meint der Bauer.

Nina hat trotzdem Angst vor den Pferden. Und dann tritt sie auch noch in den Mist. „Ich suche eine Frau für das Herz und für die Liebe. Aber eine gemeinsame Leidenschaft für die Tiere muss schon da sein“, sagt Hans. Für ihn seien die Tiere wie Kinder - Teil seines Lebens. Er zeigt den Mädels, wie man Hufe säubert. Für Danielle ist das kein Problem, sie hat selber Pferde, weiß genau, was sie tut. Das beeindruck Hans. „Nina nimmt das alles sehr lustig. Aber ob ihre Leidenschaft für die Tiere so groß ist? Da ist noch Raum, um da reinzuwachsen“, weiß Hans.

Der Bauer erzählt, dass er auf seiner Farm vor allem Tiere hat, die er gerettet hat, denen er ein neues, besseres zu Hause geschenkt hat. Die Frauen sind beeindruckt. „Das ist wunderbar, dass es Menschen mit so viel Herz gibt. Das öffnet mein Herz und bemüht mich“, meint Danielle.

Doch es gibt ein Problem: Während sich Hans und seine Hofdamen liebevoll um die Pferde kümmern, sind zwei Lamas ausgebüxt. „Ich glaube, zwei Lamas haben die Chance genutzt und sind mit uns rausgekommen. Die sollten wir besser mal wieder nach Hause bringen. Ich denke mal, die haben sich schon auf den Weg ins Dorf gemacht“, sagt Bauer Hans. Danielle ist ratlos.

„Heute haben wir Lama-Drama-Day“, stellt sie fest. Nina hat keinen Schimmer, wie das passieren konnte. Dumm nur, das die RTL-Kameras eingefangen haben, dass sie es war, die vergessen hat das Gatter zuzumachen. „Ein Bauernhof ist kein Pony-Hof. Das war der Beweis, dass man auf einem Bauernhof auch den Kopf einschalten muss“, gibt Nina zu. Sie hat Angst, dass der Bauer ihr den Fauxpas richtig übel nimmt.

Doch mit der Hilfe von Hans fangen die Hofdamen die Lamas wieder ein. Langsam schleichen sie sich an. Immer wieder laufen die Tiere weg. Doch das bringt den Farmer nicht aus der Ruhe. „Es war nicht das erste Mal. Alpaccas und Lamas sind sehr neugierig und erkunden gern die Gegend“, meint Hans. Am Ende sind die Lamas wieder auf ihrer Weide. Die beiden Konkurrentinnen liegen sich in den Armen. „Ich war überrascht, dass ihr das zu zweit so managet“, lobt der Bauer.

Und für wen schlägt sein Herz nun mehr? Beim Kaffee und Kuchen spricht er Klartext: Er will auch mal Zeit mit den Mädels allein verbringen – und lädt Nina zu einem Bad im Jacuzzi ein. Ob Danielle das was ausmacht? Hans allein mit ihrer hübschen Konkurrentin im Pool? Überhaupt nicht! „Ich kann dann sicher sein, wenn er sich für mich entscheidet, dass sich Hans auch gut geprüft hat. Und das er dann auch sicher seine Entscheidung treffen kann“, meint sie selbstbewusst.

Nina jedenfalls gefällt das Pool-Vergnügen mit dem Bauern, sie findet ihn männlich und denkt, dass er gut zu ihr passen würde. „Mir ist natürlich auch wichtig, dass eine Frau attraktiv ist“, meint Hans. „Nina hat schon ein eindrucksvolles auftreten. Aber mehr noch interessiert mich der Tiefgang.“

Nina gesteht, dass sie nicht schwimmen kann. Aber Hans beruhig sie, er ist ausgebildeter Rettungsschwimmer. Und Nina macht ihm ein Kompliment: „Du bist ein echter Gentleman die ganze Zeit, sonst wäre ich auch nicht mit dir in den Pool gegangen.“

Nina schmachtet den Bauern an, erhofft sich aber auch mehr Initiative von ihm. „Mir ist es lieber, wenn es sich entwickelt. Wenn man sich nach und nach kennenlernt. Es geht nicht um Abenteuer oder eine schnelle Nacht. Sondern um eine langfristige oder vielleicht auch die letzte Beziehung“, sagt Hans. Nina pflichtet ihm bei. „Es tut mir gut, mit Hans allein zu sein. Da kann man sich mehr öffnen“, meint sie und stößt mit Hans an.

Hans will bei "Bauer sucht Frau International" eine Frau fürs Leben kennenlernen. RTL

Schock bei „Bauer sucht Frau International“: Alkohol-Problem bei Rüdiger

Auf der Safari von Martina und Christine bricht für Bauer Rüdiger der neue Morgen an. Die Drei hatten in Zelten im Safaripark übernachtet und beobachten schon am frühen Morgen wieder die Tiere. „Die Nacht war bombastisch“, ist Martina begeistert. Christine hingegen hat Probleme mit der Hitze. „Es wird von Null Gar blitzschnell gefühlt auf 100 Grad heiß“, stöhnt sie. 45 Grad sollen es in Wirklichkeit werde. Mit Hut und viel Zutrinken sitzt sie im Schatten.

Martina hilft derweil beim Abbau des Camps. Bauer Rüdiger macht sich Sorgen um Christine. Er bringt ihr eine frische Flasche Wasser. Ihr habe die Safari trotzdem gefallen, sagt Christine zu Rüdiger. Diesen Eindruck wird sie wohl nie vergessen.

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Und das Abenteuer geht weiter. Ein Wein-Tasting steht an. Allerdings trinkt Christine gar kein Wein. Sie spuckt den Wein in einen Eimer. „Das war ja im Vorfeld klar, dass ich es nicht trinken werde. Das darf man bei der Verkostung ja auch, ihn wieder ausspucken“, sagt sie. Sie trinkt eben keinen Alkohol. Das kommt bei Rüdiger nicht gut an. Sein Blick versteinert. Wir das Thema Alkohol hier zum Problem?

„Oft habe ich den Eindruck, dass es zum guten Ton gehört, Alkohol zu trinken. Wenn es aber ein Grund ist, dass ich jemanden mag oder nicht mag, wegen das Alkohols, das ist ja wohl lächerlich“, sagt Christine. Aber Rüdiger bleibt dabei: „Wenn meine neue Partnerin nach Südafrika kommt, sollte seinen einen Faible für Wein haben. Südafrika ist nun mal ein Weingebiet ohne gleichen.“ Entscheidet sich Rüdiger deshalb gegen Christine?

Noch auf jeden Fall nicht. Erstmal schmeißt Rüdiger für seine beiden Hofdamen eine Party – eine zünftig bayrische mit seinen Freunden. „Es ist extrem lustig, in Südafrika einen bayrischen Abend zu veranstalten“, findet Christine. Der Bauer findet das einfach nur sexy – denn beide Damen haben sich passend in Dirndl gekleidet, machen eine richtig gute Figur. „Ich bin total perplex, dass sie auf diese Reise ein Dirndl mitgenommen haben“, kann Rüdiger es kaum fassen.

Zur Feier des Tages bittet der Landwirt Martina zum Tanz. „Es hat sich angefühlt, als hätten wir schon einmal eine Tanzstunde zusammen gemacht“, schwärmt Rüdiger. Dabei meint Martina doch von sich, gar nicht tanzen zu können. Doch auch Christine fordert er zum Tanz auf – auch die ist begeistert.

Und wie fühlen sich die Frauen so bei Rüdiger? „Da waren so viele Eindrücke, wie soll ich das auf Anhieb entscheiden“, meint Christine auf die Frage nach der Liebe auf den ersten Blick. Auch Martina hält sich zurück. Aber kennenlernen wollen sie ihn beide. „Meine Favoritin ist Martina. Ich mag ihre offene Art. Die passt einfach besser“, meint Rüdigers Freundin Simone nach dem schönen Abend. Ob Rüdiger das auch so sieht?

Bauer Rüdiger will seine Hofdamen bei „Bauer sucht Frau International“ beeindrucken. RTL

Bei „Bauer sucht Frau International“ trifft Felix einen Knallhart-Entscheidung

Bauer Felix hatte seine beiden Hofdamen zuletzt zu einem Tiroler Abend eingeladen. Jetzt steht wieder die Arbeit an. Sie wollen Wasser suchen, denn das Wasser geht noch immer nicht wieder auf Felix Farm. Aber ohne frisches Wasser wird er wohl keine Frau zum Bleiben bewegen.

Felix zeigt Simone und Monika die Anlage, über die er Wasser gewinnt. Die Damen packen beim Abschöpfen mit an. Simone entgeht nicht, dass sich Monika dabei deutlich zurückhält. „Monika ist heute ein bisschen Schweigsam, weil sie merkt, dass zwischen Felix und mir ein paar Blicke hin und her flutschen“, grinst sie. „Ich weiß nicht, ob sie ihre Chancen schwinden sieht.“

Oder schwinden Felix Chancen bei Monika? Sie erwartet, dass der Mann für sie in die Offensive geht.

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„Ich will keine zweite Geige spielen. Wenn er mehr Interesse an Simone hat, muss er mir das auch sagen“, flucht Monika und schüttet ihrer Kontrahentin einen Eimer Wasser vor den Latz. „Vielen Dank“, schimpft die. „Wie stellt die sich denn an? Wie doof kann man sein, den Wassereimer in die Richtung zu schütten, wo jemand steht. Ich weiß nicht, ob das Absucht war“, ist Simone bedient. Monika lacht.

Die Probleme kann Felix an diesem Tag aber nicht beheben. Simone sagt sofort, dass sie dann weiter im Hotel schlafen wird. „Wenn sie sich wirklich für den Mann interessieren würde, würde sie nicht ins Hotel gehen“, meint Simone. Das kommt bei Felix nicht gut an. Er sucht ein Vier-Augen-Gespräch.

Monika (li.) ist mit der Wohnsituation bei Kaffeebauer Felix so gar nicht einverstanden. Mitstreiterin Simone kann da nur lachen. RTL

Nach der Hälfte der Hofwoche hat sich Felix entschieden. „Ich möchte dir sagen, dass ich sehr dankbar bin, dass du die Reise mitgemacht hast um mich kennenzulernen. Es fällt mir sehr schwer, das zu sagen, was ich jetzt sagen will“, beginnt der Bauer. „Ich denke, du stehst mehr auf Bequemlichkeit. Mein zu Hause, das wäre schwer für dich hier zu wohnen. Du hast immer aufs Hotel bestanden“, meint Felix. „Irgendwas ist schief gelaufen zwischen uns, weil wir die Möglichkeit nicht hatten, uns richtig kennenzulernen.“

Monika fallen fast die Augen aus dem Kopf. „Warum hast du mich dann überhaupt eingeladen?“, will sie wissen. „Ich wollte die kennenlernen. Mir haben deine Augen zu gut gefallen. Ich habe die Antworten auf meine Fragen gelesen und dachte, das könnte was werden“, rechtfertigt sich der Bauer.

Monika lacht hämisch. „Schön. Er hat sich wegen meiner Augen für mich entschieden. Dann muss er aber auch mehr Zeit damit verbringen, mir in meine Augen zu schauen“, sagt sie. Doch der Bauer klagt, dass sie ja nie dagewesen sei. Er schickt Monika heim. Die ist beleidigt.

„Du hast mir keine Chance gegeben“, meint die Ausgebootete. „Zu spät?“, hakt sie nach. Doch der Bauer bleibt bei seiner Entscheidung. „Er will meine Meinung nicht hören“, sagt sie sauer. Sie ist verletzt und enttäuscht. Tausende Kilometer ist sie umsonst um die halbe Welt gereist. Felix ist traurig über dieses unversöhnliche Ende, es gibt nicht mal eine Umarmung zum Abschied. „Du schiebst mich eiskalt weg. Das ist unfair. Ganz unfair“, schmettert Monika ihm entgegen.

Doch Felix hat Interesse an Simone und will die weiter kennenlernen. Da stünde eine weitere Frau nur im Weg. Die ahnt allerdings noch nicht von ihrem Glück. Sie vertreibt sich die lange Zeit des Wartens im Orchideen-Haus des Farmers und macht sich langsam Sorgen. „Ich komme mir ein bisschen komisch vor, wie das letzte Rad am Wagen. Was passiert jetzt“, sagt sie aufgeregt.

Doch dann erlöst sie der Bauer endlich. Liebevoll nennt er sie Simönchen. „Ich habe eine Überraschung für dich“, sagt Felix und reicht ihr ein Glas Wein. „Wir sind nicht mehr zu dritt“, lüftet er das Geheimnis. Simone strahlt über beide Ohren. Die Minuten das bangen Wartens haben sich gelohnt. „Ich bin sowas von erleichtert und freue mich dermaßen“, sagt sie und fällt Felix und den Hals. „Mein Herz pumpert total!“

Und plötzlich gibt sich der Farmer richtig Mühe. Sogar ein richtiges Frühstück hat er organisiert. „Ich habe ja noch was gut zu machen“, sagt er und trägt einen prall gefüllten Teller mit Obst heran. „Natürlich haben wir uns ein bisschen angenähert – Felix und ich. Aber es ist nicht zum Äußersten gekommen“, verrät Simone grinsend über die erste Nacht allein mit dem Bauern. Auch der muss lachen. „Das sagt ich euch nicht“, meint der auf die Frage, wie die Nacht war.

Und Simone freut sich über die Frühstücks-Überraschung. „Da ging die Sonne in meinem Herzen auf“, sagt sie. „Das hast du fein gemacht, mein Dickerchen.“ Die Spitznamen sind also verteilt. „Wer weiß, was da noch kommt. Wir gehen schon liebevoll mit einander um. Abwarten“, meint Felix. „Wir fühlen uns vertraut, weil niemand mehr dazwischen kommt.“ Beide fühlen sich, als wären sie 20 Jahre verheiratet.

Bei „Bauer sucht Frau International“ schickt Felix Monika nach Hause. RTL

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