Dieses Armband kam bei Bares für Rares unter den Hammer. Beim Wunschpreis staunte Moderator Horst Lichter nicht schlecht.
Dieses Armband kam bei Bares für Rares unter den Hammer. Beim Wunschpreis staunte Moderator Horst Lichter nicht schlecht. ZDF

Die meisten Kandidaten, die zur ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ kommen, um ihre großen und kleinen Schätze an den Mann zu bringen, kommen mit moderaten Preisvorstellungen ins Studio und zur Expertise. Umso schöner, wenn sie dann vom wahren Wert ihrer mitgebrachten Objekte überrascht werden. Manchmal läuft es aber auch anders: Zwei Damen kamen jetzt in die Show, im Gepäck ein Schmuckstück – und während andere zögern, äußerten sie zielsicher einen ziemlich hohen Wunschpreis. Unverschämt oder berechtigt?

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Krasser Wunschpreis bei „Bares für Rares“: Sind 8000 Euro gerechtfertigt?

Gila und Janina Hoffmann kamen ins Studio, hatten ein Brillant-Armband im Gepäck. Schon auf den ersten Blick ein ziemlich wertvolles Stück, von dem auch Moderator Horst Lichter ganz angetan ist. Das Armband stamme von der Großmutter väterlicherseits, erklärt Gila.

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Es sei ziemlich alt und wertvoll. Eine gute Gelegenheit für Horst Lichter, das Konzept der Expertise etwas auf den Kopf zu stellen: Gleich zu Beginn möchte er wissen, was die Kandidatinnen dafür haben wollen. „Wir haben gedacht: 8000 wären nicht schlecht, also eine 80 mit zwei Nullen“, sagt Gila zielsicher. Da staunt Lichter. „Es ist eine Hausnummer, das stimmt schon“, sagt die Kandidatin.

Ist so viel Geld für das Armband drin? Schmuck-Expertin Heide Rezepa Zabel wirft einen prüfenden Blick auf das Stück, stellt fest: Neben dem Gelbgold des Bandes liegen auch große (1,4 Karat!), qualitativ sehr hochwertige Steine vor. Gefertigt worden sei es in den beginnenden 1920er-Jahren. Ein paar Jahre hat es also tatsächlich auf dem Buckel…

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Und was sagt Rezepa-Zabel zum Wert? „Der Goldwert beträgt hier 630 Euro, der Stein macht es natürlich. Und darüber hinaus aber auch die Attraktivität. Summa Summarum bin ich da durchaus bei Ihnen – ich würde schon sagen: 8000 bis 10.000 Euro.“ Normalerweise wäre die Überraschung in so einem Fall riesig – doch die Kandidatinnen waren gut informiert, ziehen sofort weiter in den Händlerraum.

Julian Schmitz-Avila bekommt bei „Bares für Rares“ den Zuschlag!

Dort geht es mit 2000 Euro los, schnell fällt jedoch die 3000-Euro-Grenze, dann auch die 4000-Euro-Grenze. Dann geht es immer höher und höher, die Händler bieten um die Wette. Julian Schmitz-Avila möchte das Stück unbedingt haben. Am Ende bietet er 7000 Euro – und nach anfänglichem Zögern schlagen die Damen ein. Verkauft! „Es ist wichtig, dass es mal wieder ins Rampenlicht kommt“, sagt Gila Hoffmann zum Abschluss. Schmitz-Avila stimmt zu: „Das wird es, versprochen!“

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