Dieses Fabergé-Ei steht bei „Bares für Rares“ zum Verkauf. ZDF

Was Ingo Baas zu „Bares für Rares“ mitbringt – das sieht man auf den ersten Blick –, ist nichts für den kleinen Geldbeutel. „Das ist schon ein exklusives und rares Stück, das nicht alltäglich ist“, verrät er schon vor den ersten Worten der Expertin. Doch was für einen Schatz der 46-Jährige wirklich dabei hat, das konnte er im Leben nicht ahnen. Die Händler reißen sich darum – und zahlen eine unfassbare Mega-Summe.

„Das ist eine Erbschaft von meiner Tante. Wir haben es in der Wohnung gefunden. Ich hatte schon probiert, das zu verkaufen. Bisher hat das aber nicht geklappt“, gibt der „Bares für Rares“-Kandidat gegenüber Moderator Horst Lichter zu.

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„Bares für Rares“-Expertin Wendela Horz erklärt, was man über das Fabergé-Ei wissen muss. ZDF

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Der will aber erst einmal wissen, um was es sich bei dem kleinen Schatz wirklich handelt. „Wir haben ein Ei. Ein Original-Fabergé-Ei. Es wurde allerdings nicht zur Zeit des Peter Carl Fabergés gefertigt. Sondern rund 100 Jahre später um 1990 in Deutschland“, beginnt Schmuck-Expertin Wendela Horz ihre Expertise.

„Bares für Rares“-Expertin Wendela Horz ist aus dem Häuschen

Die Firma, die das Schmuck-Ei hergestellt hat, hatte dafür eine Lizenz. „Das Ganze ist in vergleichbaren Techniken passiert. Wir sehen eine sehr, sehr schöne Feuer-Emaille auf einer sehr feinen Guillochierung. Das Ei selbst, der Korpus, ist aus 750er Gelbgold“, erklärt die „Bares für Rares“-Expertin. Es gibt Saphire, auch Brillanten und Handgravuren.

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Das Ei steht auf einem Ständer, der nicht original zu dem Ei gehört, sondern separat dazu erworben wurde. Auch er ist aus 750er Gelbgold. Das Ei selbst kann man öffnen und einen Ring darin aufbewahren. „Es war aber nicht als Schmuckkästchen gedacht, sondern als eigenes Kunstobjekt. Ein Objekt der Freude sollte es sein“, meint Wendela Horz.

Im Bauch des Fabergé-Eis bei „Bares für Rares“ ist Platz für einen Ring. ZDF

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Auch die Original-Schatulle und der Umkarton sind noch vorhanden. Sammler-Herz, was willst du mehr?

Klingt schon mal alles sehr wertvoll. Was möchte der Kandidat denn haben für sein Fabergé-Ei? „Mein Wunsch wären 4000 Euro“, haut Ingo Baas mal eben eine stolze Summer raus. Kann Wendela Horz da mitgehen? „Ich habe mal berechnet, was das Ganze an Gold wiegt und komme da auf einen Goldankaufswert von 4500 Euro. Mein Schätzpreis für Ihr Ei liegt bei ca. 8000 Euro.“

Bitte was? Ja, Sie haben richtig gelesen! Nein, wir haben keine Null zu viel getippt. 8000 Euro ist das Fabergé-Ei wert. Doppelt so viel wie der schon wirklich enorme Wunschpreis. Wahnsinn!

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Irres Bietergefecht im „Bares für Rares“-Händlerraum

Aber gehen die „Bares für Rares“-Händler da wirklich mit? „Fantastisch“, meint Fabian Kahl. „Bezaubernd“, findet das Elke Velten. „Welch Glanz bringen Sie in unsere Hütte“, begrüßt Christian Vechtel den Kandidaten im Händlerraum.

Mit Original-Schatulle und Umverpackung wird das Fabergé-Ei bei „Bares für Rares“ verkauft. ZDF

David Suppes eröffnet das Bietergefecht mit 1000 Euro. Mit 1400 Euro geht es bei Elke Velten weiter. Dann werden die Schritte kleiner. Doch es geht hin und her. Auch Fabian Kahl hat Interesse. Doch bei 6000 Euro kommen die Gebote langsamer.

Aber alle drei wollen das Ei unbedingt haben, überbieten sich immer weiter, auch, als der Expertisen-Preis bereits erreicht ist, ist nicht Schluss. „Ja, dass läuft gut“, freut sich Ingo Baas. Am Ende bekommt er unglaubliche 9000 Euro für sein Schmuckstück. David Suppes legt diese unglaubliche Summe auf den Tisch.

Selbst wenn bei „Bares für Rares“ schon einige sensationelle Deals gemacht worden sind – dieser zählt sicher zu den spektakulärsten.

Sie wollen mehr spektakuläre Antiquitäten und deren Verkäufe sehen? „Bares für Rares“ läuft montags bis freitags um 15.05 Uhr im ZDF.