Dieses edle Kreuz kam bei Bares für Rares unter den Hammer - als teuerstes Objekt der Show-Geschichte! ZDF

Beinahe täglich läuft auf ZDF die beliebte Trödel-Show „Bares für Rares“ – Menschen bringen ihre besonderen Fundstücke ins Studio, lassen sie von den „Bares für Rares“-Experten bewerten und verkaufen sie mit etwas Glück zu einem guten Preis an die Händler. Ab und zu gibt es in der Trödel-Sendung sogar eine echte Sensation: Immer wieder kommen Exponate unter den Hammer, die den Verkäufern astronomische Summen bringen. Lesen Sie die Geschichten von drei der teuersten Verkäufe, die es bei „Bares für Rares“ je gab!

Lesen Sie dazu auch: Ein echtes Pablo Picasso Kunstwerk taucht bei „Bares für Rares“ auf – und bringt einen unglaublichen Preis! >>

Kreuz bei „Bares für Rares“: DAS ist der teuerste Verkauf aller Zeiten

Dieses Fundstück ist einfach legendär: Bereits im Mai 2019 kamen bei einer der Sonder-Shows von „Bares für Rares“ eine Mutter und ihre Tochter zur Expertise, im Gepäck ein mit Diamanten besetztes Kreuz. Cosima Birk und Tochter Stephanie Huber hatten das Schmuckstück geerbt, wollten es nun veräußern. Doch ein reines Schmuckstück ist das Kreuz, besetzt mit 40 Karat Diamanten, nicht: Es enthält eine echte Reliquie! Denn: Eingeschlossen in dem Kreuz sind echte Holzsplitter aus dem Kreuz Jesus Christus.

Sensation bei „Bares für Rares“: Hinter dem Siegel befinden sich Holzstückchen aus dem Kreuz Jesu. ZDF

Das bringt nicht nur Moderator Horst Lichter, sondern auch Expertin Heide Rezepa-Zabel. „Das ist ja eine Weltsensation“, stellt Lichter fest. Und Rezepa-Zabel will den Materialwert des mehr als 300 Jahre alten Kreuzes kaum berechnen. „Hier könnten wir eher den Wert des Holzes ausrechnen“, sagt sie scherzhaft.

Lesen Sie dazu jetzt auch: Sensation bei „Bares für Rares“ macht Münz-Sammler fassungslos! So viel Geld für eine Münze – da muss sogar Fabian Kahl einen Experten anrufen … >>

Sie schätzt den Wert des unglaublichen Stückes auf 60.000 bis 80.000 Euro. Im Händlerraum dann harte Verhandlungen, bis Susanne Steiger das Objekt erhält. Sie zahlt 42.000 Euro, macht das Kreuz damit zum teuersten „Bares für Rares“-Objekt aller Zeiten.

Gemälde bei „Bares für Rares“: Dieses Bild sprengt einfach jeden Rahmen

Selten sorgte ein Gemälde bei „Bares für Rares“ so sehr für Tränen! Marlies Fischer (55) aus Duisburg kam 2021 im Auftrag einer Freundin ins Studio der ZDF-Show. „Ich habe ein außergewöhnlich schönes Bild von Otto Mueller mitgebracht, das ist ein sehr namhafter Künstler“, erklärt sie. Das bestätigte Experte Detlev Kümmel. Das Bild namens „Badende junge Frau hinter einem gegabelten Baum auf Fehmarn“ sei eine Litographie, angefertigt in einem speziellen Druckverfahren. Nur maximal 20 Exemplare davon gibt es auf der Welt.

„Bares für Rares“-Händler Fabian Kahl interessiert sich sehr für das Bild. ZDF

Und dieses sei eine Besonderheit: Hier trug der bekannteste deutsche Expressionist im Nachhinein gelbe und blaue Farbe auf, um das Bild zu kolorieren. „Wenn das Blatt nur gedruckt wäre, wären wir schon bei Ihrem Wunschpreis“, sagt Kümmel. „Aber koloriert ist es ein Unikat.“ Er schätzt den Wert auf 30.000 bis 35.000 Euro. Zahlen die Händler so viel? Ja! Fabian Kahl bekommt für satte 30.500 Euro den Zuschlag – und macht damit die Verkäuferin überglücklich.

Russisches Trinkgefäß bringt bei „Bares für Rares“ eine Wahnsinns-Summe!

Erst in einer der letzten Sondersendungen von „Bares für Rares“ sorgte ein besonderes Exponat aus Russland für Wirbel. Kandidatin Sabine Riemer fand das Stück auf einem Trödelmarkt! „Mein Mann und ich sind Flohmarktgänger. An diesem Tag war ich eigentlich schon fertig, bin dann aber einen Gang noch einmal entlangeschlendert, als eine Dame diese Schale aus einer Kiste holte“, erzählt sie. „Für fünf Euro habe ich sie mitgenommen.“ Da staunt auch Expertin Heide Rezepa-Zabel

Lesen Sie dazu jetzt auch: Hammer bei „Bares für Rares“: Kandidat kauft Vase auf dem Flohmarkt – und bekommt von den Händlern diese irre Summe >>

Denn: Bei der Schale handelt es sich um ein russisches Trinkgefäß, einen sogenannten Kovsh. Hergestellt sei er aus Silber, innen vergoldet. Und nicht nur das: Es handelt sich hier um ein Ehrengeschenk des kaiserlichen Hofes. Ausgegeben habe dieses Stück Katharina die Große!

Das russische Trinkgefäß brachte bei „Bares für Rares“ einen Erlös von satten 29.000 Euro! ZDF

Die Verkäuferin will 15.000 Euro haben, aber Rezepa-Zabel widerspricht. „In Anbetracht des wirklich interessanten Jahres, 1763, und der überaus prunkvollen Ausstattung, muss ich hier einen Marktpreis nennen, der weit höher liegt. Und zwar bei 40.000 bis 60.000 Euro.“ Im Händlerraum dann wird’s nicht ganz so viel, aber immerhin zahlt Daniel Meyer am Ende 29.000 Euro. Und machen die fünf Euro der Verkäuferin damit zur besten Investition der „Bares für Rares“-Geschichte!

Jetzt auch lesen: „Bares für Rares“: Bei diesem Gemälde ging ein Händler total ab! Verkäufern verschlägt es die Sprache >>