Diese Goldmünze kam bei „Bares für Rares“ unter den Hammer – und ließ alle staunend zurück. ZDF

Die Trödel-Show „Bares für Rares“ gehört zu den beliebtesten Sendungen im deutschen TV – und neben allerlei Krimskrams, der für mal weniger, mal mehr Geld unter den Hammer kommt, gibt es immer wieder auch kleine und große Sensationen. Schon vor einiger Zeit kam ein Kandidat in die Show, der mit einer einzelnen Münze für Gesprächsstoff sorgte: Das Goldstück gehört noch heute zu den teuersten Objekten, die in der ZDF-Sendung mit Horst Lichter jemals unter den Hammer kamen.

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Martin Reith (50) brachte die besondere Goldmünze schon 2016 mit in die Sendung, wollte mehr darüber erfahren. „Ich habe eine Münze mitgebracht, die ist schon sehr lange in Familienbesitz – und ich würde gern mal etwas über diese Münze erfahren und bin ganz gespannt auf die Expertise.“ Am Tisch mit Horst Lichter und Kunst-Experte Albert Maier packt Reith das Goldstück aus. „Ui, die ist aber groß“, entfährt es Horst Lichter.

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Sensation bei „Bares für Rares“: So viel ist die irre Goldmünze wert

Die Münze habe mal Reiths Großvater gehört – der habe aber nie eine Münzsammlung gehabt. Über die Mutter sei die Münze dann zu ihm gelangt. Doch Experte Albert Maier kann gar nicht mehr richtig zuhören. „Ich kriege schon schweißige Finger, das ist eine Sensation!“ Abgebildet sei Ferdinand III., römisch-deutscher Kaiser. Sie sei aus Echtgold gefertigt. „Ich habe die Münze gewogen – und sie hat das Gewicht, das sie haben muss, wenn es eine echte Münze ist.“

Sie sei nicht gegossen, sondern geprägt, habe einen weißgelben Farbton, den Münzen aus dem 17. Jahrhundert haben. „Ich bin mir sicher, dass es sich um eine echte Münze aus dem 17. Jahrhundert handelt, die es auf dem Markt sehr selten gibt.“ Die Seltenheit bestimmt den Preis. „Diese Münze müsste zwischen 20.000 und 30.000 Euro bringen“, sagt Maier. Da ist Lichter geschockt: „Das freut mich außerordentlich. Mehr als beeindruckend. Jesus Maria – eine Münze für so viel Geld!“

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Auch die Antik-Experten im Händlerraum bei „Bares für Rares“ staunen über die irre Goldmünze. ZDF

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Ab geht es in den Händlerraum – sind die Antik-Experten auch bereit, so viel zu zahlen? Beeindruckt sind sie in jedem Fall. „Wo hast den Taler denn her?“ will Walter „Waldi“ Lehnertz erstmal wissen. Reith erklärt die Geschichte. Auch Fabian Kahl ist beeindruckt. „Wo fängt man da an?“ Er steigt mit 1000 Euro ein, doch dafür gibt’s nur ein müdes Lächeln.

Zahlen die „Bares für Rares“-Händler so viel für eine Goldmünze?

Nur langsam steigen die Gebote höher – bis die Händler wissen wollen, wo die Schmerzgrenze des Verkäufers liegt. Er gibt 25.000 Euro an. „Dafür müsste ich einen Anruf tätigen“, sagt Fabian Kahl. Er ruft einen Bekannten an, offenbar Experte – beschreibt die Münze. „Wir gehen jetzt mal vom Original aus.“ Als er auflegt, bestätigt er den Wert der Münze, bietet 25.000 Euro an.

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Doch Daniel Meyer will die Münze auch – also machen er und Kahl gemeinsame Sache. Sie kaufen dem Kandidaten das Goldstück ab, um es in ein Auktionshaus einzuliefern. Ergebnis: Reith ist 25.000 Euro reicher, die Münze ist verkauft … und wieder hat bei „Bares für Rares“ ein ganz besonderes Stück den Besitzer gewechselt.