Das Diamantcollier kam bei „Bares für Rares“ unter den Hammer. Links: Die Kandidatinnen mit Moderator Horst Lichter und Schmuck-Expertin Wendela Horz bei der Expertise. Foto: ZDF

Die Händler bei „Bares für Rares“ haben schon einige besondere Objekte vorgesetzt bekommen – und sind deshalb nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen. Doch was in der beliebten Trödelsendung jetzt über den Tisch ging, entlockte selbst Moderator Horst Lichter ein „Ach, du heiliges Kanonenrohr!“ Zwei Kandidatinnen kamen mit einem Holzkästchen mit einem Diamantcollier ins Studio – und verließen den Händlerraum schon kurze Zeit später mit einem Mega-Batzen Geld!

Bares für Rares-Moderator Horst Lichter staunt beim Anblick des Colliers

Hannah und Berit Zalbertus brachten das wertvolle Stück ins Studio. „Es hat einen Wow-Effekt, aber es ist dadurch nicht so alltagstauglich“, sagt Berit Zalbertus. Das findet auch Horst Lichter. „Was ihr hier mitgebracht habt, ist bombastisch. Das ist eine ganze Ecke weg von bescheiden und unauffällig. Wie ist das zu euch gekommen?“ Das Collier habe ihr Mann ihr geschenkt, erklärt Berit. „Ich mag Blingbling – es gab Zeiten, wo ich es schön und oft getragen habe. Es ist aber in den letzten Jahren deutlich weniger geworden.“ Also soll das Collier weg – hin zu einem neuen Besitzer.

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Das Collier sei prachtvoll, gefertigt aus 750er-Weißgold, sagt Schmuck-Expertin Wendela Horz, die sich das Stück genau anschaut. „Und es ist über und über ausgefasst mit Diamanten in drei verschiedenen Schliffen.“ Sie habe schon fleißig gerechnet. „Ich komme auf um die 25 Karat! Es ist ein sehr reichhaltiger Steinbesatz in unterschiedlichen Qualitäten.“

Unglaubliches Stück: Das Collier ist mit Diamanten mit einem Gewicht von 25 Karat besetzt, stellt die „Bares für Rares“-Expertin fest. Foto: ZDF

Auch zur Geschichte des Schmucks lässt sich etwas sagen. „Colliers dieser Art gab es sehr häufig in den 70er-Jahren – auch die gezackte Außenkante wäre dafür charakteristisch“, sagt Wendela Horz. „Allerdings fehlt der dreidimensionale Aufbau. Ich könnte mir vorstellen, dass es um 1980 entstanden ist.“ Solcher Schmuck werde bis heute hergestellt, etwa für den Orient, um es als Hochzeitsschmuck zu verschenken. „Aber mit einem Collier dieser At fühlt sich eigentlich jede Frau wie eine Prinzessin.“

Schon der Wunschpreis der „Bares für Rares“-Kandidatinnen ist irre

Was wollen die beiden Verkäuferinnen dafür haben? Dazu haben sie sehr klare Vorstellungen, wie sich schnell herausstellt. „Ich hätte um die 20.000, allein vom Gewicht der Diamanten und des Weißgoldes gedacht“, sagt Berit Zalbertus. Ein Wahnsinns-Preis, bei dem Wendela Horz nicht ganz mitgehen kann. „Mein Schätzpreis liegt hier bei etwa 15.000 Euro“, sagt sie.

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Trotz der niedrigeren Expertise wollen die beiden verkaufen – also ab in den Händlerraum! „Donnerlittchen“, entfleucht es dort auch Händlerin Elisabeth Nüdling. „Wir sind ganz geblendet von diesem Schatz, den Sie uns hier mitgebracht haben.“

Auch die Händler bei „Bares für Rares“ sind von dem Schmuckstück beeindruckt. Foto: ZDF

Und Daniel Meyer fragt zur Sicherheit: „Sind Sie bereit für ein Gebots-Gefecht?“ Er startet mit 6000 Euro, Nüdling geht auf 7000 Euro. Schnell steigen die Gebote in die Höhe, schon kurze Zeit später macht Fabian Kahl die 10.000 voll. Doch es ist noch nicht Schluss. Erst bei 12.500 Euro gerät die Schlacht ins Stocken.

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Kandidatin Berit hilft nach. „Der Erlös geht in die Ausbildung von Hannah“, sagt sie. Und schon geht es noch ein Stückchen höher, bis bei 15.000 Euro der Hammer fällt. „Sie machen mich gerade sehr glücklich“, sagt Nüdling. Und auch Kandidatin Berit ist begeistert. „Ich bin froh, dass ich jemanden gefunden habe, der das Schmuckstück genauso mögen wird wie ich es mochte.“ Was für eine Wahnsinns-Summe! Doch alle sind glücklich – und die Mega-Diamanten haben eine neue Besitzerin gefunden.