Bei „Bares für Rares“ geht es um diese Brosche mit einer ganz besonderen Symbolik. ZDF

Überraschungen gibt es bei „Bares für Rares“  viele. Aber manchmal kommen auch Dinge ans Tageslicht, die alle Anwesenden gleichermaßen schockieren. Das ist auch bei dieser Brosche der Fall. Am Ende bekommt die Verkäuferin aber trotzdem einen Wahnsinns-Preis für ihr Erbstück. Lesen Sie mal, warum das so wertvoll ist. 

„Ich finde es einfach schade, dass sie bei uns immer nur in der Vitrine lag. Ich denke, dass es Menschen gibt, die Kunstobjekte sammeln und damit viel mehr Freude haben“, erklärt Susanne Schmidt. Sie habe die Brosche von ihrem Großvater geerbt, der selber eine Schmuckfirma in Pforzheim hatte. „Er hat Kunst gesammelt und ist viel gereist. Ich denke, die Brosche stammt von einer Reise. Hoffentlich erfahre ich heute mehr.“

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„Bares für Rares“-Expertin Wendela Horz erzählt die Geschichte zur Brosche und zum Schwan, der nicht immer ehrlich ist. ZDF

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Bestimmt. Denn genau das soll „Bares für Rares“-Expertin Wendela Horz jetzt klären. „Was Sie mitgebracht haben, ist ganz wunderbar. Ich hatte schon viel Spaß beim Angucken und Prüfen. Es ist ein kleiner Schwanenritter. Eine silberne Barke ist an den Seiten mit Diamant-Rosen ausgefasst. Sie wird vorn gezogen von einem Schwan in 750er Gelbgold mit einem kleinen Rubin-Auge. Die Zügel hält eine kleine Amorette aus 585er Rotgold und das Heck der Barke wird von einem sehr schönen Saphir geziert“, erklärt die Fachfrau erst mal, was die Brosche darstellt. Sie erzähle eine eigene kleine Geschichte, meint Wendela Horz.

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Liebesgeschenk bei „Bares für Rares“

„Es wurde sicherlich als Liebesgeschenk entworfen. Die Amorette hält an den Zügeln den Schwan, der Schwan ist ein Attribut der Venus und ein Symbol der Treue. Man hat lange geglaubt, Schwäne bleiben sich ein Leben lang treu. Dem ist nicht ganz so: Sie kehren immer wieder zu ihrem Partner zurück, aber es gibt auch Seitensprünge“, erklärt die Expertin.

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„Bares für Rares“-Händlerin Lisa Nüdling ist begeistert von der symbolträchtigen Brosche. ZDF

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter ist geschockt. „Ich dachte immer, gerade die wären so gerade aus“, sagt er und seine Kollegin beschließt, diese Entzauberung nicht weiter fortzuführen. Es geht ja auch schließlich nicht um Schwäne im Allgemeinen, sondern um die hübsche Brosche.

Insgesamt habe die Brosche eine sehr schöne Symbolik. Auch die wilden Wasser des Lebens übersteht man, erklärt Wendela Horz und zeigt auf die wellenförmig angeordneten Diamanten.

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In den 1880er-Jahren sei die Brosche entstanden. Die Gestaltung spricht für eine Herstellung in England. Punzen gibt es nicht. Deshalb musste die Fachfrau das Material händisch prüfen. Die unterschiedlichen Legierungen sind den verschiedenen Farben geschuldet. Der Zustand der Brosche sei altersentsprechend hervorragend. Es fehlen zwei kleine Diamantrosen, aber das fällt nicht weiter ins Gewicht.

Im „Bares für Rares“-Händlerraum herrscht allgemeine Entzückung über das Schmuckstück. ZDF

Und was hätte die Kandidatin gern für ihr Schmuckstück? „Ich sage einfach mal 500 Euro“, meint die und schaut ängstlich in die Runde. Kann die Expertin das bestätigen? „Den Goldwert kann man hier nur schätzen. Und der wird um die 250 Euro liegen. Aber so etwas wird nicht nur als Schmuckstück gekauft, sondern eher von Sammlern für die Vitrine. Mein Schätzpreis liegt dann doch deutlich höher als der Materialpreis – nämlich bei 1000 bis 1200 Euro“, erklärt die Schmuckexpertin. Wahnsinn! Das ist eine ganze Ecke mehr als die 500 Euro Wunschpreis.

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„Bares für Rares“-Händler reißen sich um die Brosche

Bleibt noch der Schritt, die Händler von der Brosche zu überzeugen. Lisa Nüdling lüftet im Händlerraum das Tuch, unter dem das Schmuckstück liegt, und ist gleich verzaubert. „Ein entzückender Putti. Es ist wie eine kleine venezianische Gondel mit einem Schwan“, sagt sie und zeigt das gute Stück in die Runde.

„Bares für Rares“-Händler Thorsden Schlößner kauft die Brosche für 2500 Euro. ZDF

„Sie haben uns ein wunderschönes Schmuckstück mitgebracht, fast adlig. Wir sind alle ganz begeistert, dass wir so was schönes hier sehen dürfen“, begrüßt Daniel Meyer die Kandidatin. Wenn das nicht schon einmal vielversprechend klingt. Fabian Kahl eröffnet das Bietergefecht – mit 800 Euro. Wahnsinn! Das ist schon mehr als der Wunschpreis. Auch Lisa Nüdling und Daniel Meyer bieten mit. Der maximale Schätzpreis ist ganz schnell erreicht. Als Fabian Kahl bei über 1500 Euro schon raus ist, erhöht Thorsden Schlößner auf 1800 Euro. Als Fabian Kahl bei einem Gebot von 1850 Euro den Sack für Lisa Nüdling schon zu machen will, meldet sich Thorsden Schlößner noch einmal: „Ich bin doch noch gar nicht fertig“, meint er und bietet 2000 Euro. Doch Lisa Nüdling will sich nicht geschlagen geben. Erst bei 2500 Euro gibt sie klein bei. Thorsden Schlößner darf die Brosche kaufen.

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„Ich habe nie damit gerechnet. Das hat bei weitem alles übertroffen, was ich erwartet habe“, strahlt die Verkäuferin. So schnell kann es gehen, dass aus einem Staubfänger ein kleines Vermögen wird.

Sie wollen mehr spektakuläre Antiquitäten und deren Verkäufe sehen? „Bares für Rares“ läuft montags bis freitags um 15.05 Uhr im ZDF.