Die Kandidatinnen gemeinsam mit Horst Lichter und „Bares für Rares“-Experte Detlef Kümmel bei der Expertise. ZDF

Die Trödel-Show „Bares für Rares“ im ZDF hat Millionen Fans – und sie freuen sich besonders über ein Phänomen, das jedem die Hoffnung gibt, selbst einen kleinen Schatz zu haben: Manchmal sind es die unscheinbaren Gegenstände, die am Ende die richtig große Kohle bringen! Das mussten jetzt auch zwei Frauen lernen, die mit einem schnöde wirkenden Blechschild ins Studio kamen. Ausgiebig betrachtete Kunst-Experte Detlef Kümmel das Objekt – und stellte schnell fest: Schnöde ist hier nix! Und später gab’s von Waldi den achtfachen Wunschpreis…

„Bares für Rares“: Für dieses Schild gibt's den achtfachen Wunschpreis!

Aber von Anfang an. Bianca Schuster und Silke Schröder brachten das Schildchen zur Trödel-Sendung. „Wir wollten das nicht selber irgendwo aufhängen, das Schild hat keinen persönlichen Wert für uns. Deshalb dachten wir, wir versuchen hier mal unser Glück.“ Die beiden kommen aus Hagen, sind eng befreundet – und haben das Geld bereits für ein Freundschafts-Tattoo verplant. Aber zuerst muss das Schild, ein Geschenk von Biancas Vater, an der Expertise vorbei.

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Detlef Kümmel schaut sich das Stück genau an, identifiziert zuerst den Hersteller des Emaille-Schildes. „Emaille-Schilder zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr wetterbeständig sind. Und es gibt Unterschiede: Ist es ein flaches, dann ist es auch wertig, aber die Sammler mögen eher die gewölbten.“ Ein solches gewölbtes sei auch das Schild der beiden Damen – bei diesen Schildern sei die Wetterbeständigkeit höher, denn Regenwasser könne beispielsweise besser ablaufen.

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Dieses Blechschild kam bei „Bares für Rares“ unter den Hammer. ZDF

Das Design sei ein Wort-Bild-Motiv – es zeigt einen Stecker in einer Steckdose und der Aufschrift „Mitglied der Elektro-Gemeinschaft“. Fachhändler hätten früher damit werben können, dass sie Mitglied in eben jener Gemeinschaft seien. „In den 20er-Jahren war das etwas Besonderes“, sagt Kümmel. „Denn da begann es, dass in den Haushalten mehr und mehr der Strom einziehen sollte.“ Aus genau jener Zeit stamme dieses von einem Berliner Designer gestaltete Schild.

Schock bei „Bares für Rares“: SO VIEL zahlt Waldi für das Blechschild

Bleibt nur eine Frage offen: Wie viel Geld wollen die beiden Verkäuferinnen haben? „Mit 50 Euro wären wir schon zufrieden.“ Geht Detlef Kümmel mit? Nicht ganz… „Für solche Stücke findet man schon Preise, da liegen wir bei 200 bis 250 Euro.“ Wahnsinn! Sind die Händler bereit, so viel zu bezahlen?

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Walter „Waldi“ Lehnertz steigt mit 80 Euro ein, aber schnell geht’s höher. 100, 120, 150 Euro. Dann fällt die 200, wenig später die 300-Euro-Marke. „Ich mach noch 400, damit mal Ruhe ist“, sagt Waldi. Und bekommt den Zuschlag. „Und ich freue mich, dass es an Waldi geht“, sagt Schuster. Damit hat sich der Wunschpreis verachtfacht – und damit ist das Emaille-Schild ein kleiner Schatz…