Rentner Ernst (links) bringt goldenen Schmuck zur Expertise, „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter und Expertin Wendela Horz staunen. ZDF

Na, haben Sie auch noch alten Schmuck in irgendeiner Schublade liegen? Eine Kette von Oma, Ohrstecker von Mutter, einen Ring von einer entfernten Tante? Fans von „Bares für Rares“ wissen, dass es sich lohnen kann, wenn ein Experte die Stücke begutachtet. Auch ein Kandidat der Show kam jetzt gehörig ins Schwitzen, als er hörte, wie wertvoll der mitgebrachte Schmuck wirklich ist.

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Schmuck bei „Bares für Rares“: Der Goldwert überrascht einfach alle

Rentner Ernst brachte die goldenen Stücke ins Studio – und hatte gleich die spannende Familiengeschichte des Schmucks parat. „Den Schmuck habe ich geerbt, vor zehn Jahren, von meiner Tante“, erzählte er. „In meiner Familie war das der sogenannte Werbeschmuck, denn mein Onkel hat seinerzeit um meine Tante damit geworben.“ Sie lernten sich in den 60er-Jahren kennen – und zu jedem Fest gab es ein weiteres Stück des Schmuck-Sets.

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„Man könnte meinen, der Onkel kam aus El Dorado“, stellt Schmuck-Expertin Wendela Horz gleich fest. „Hatte er einen Bezug zu Südamerika?“ Ja, er habe einen Bezug zu Bolivien gehabt, den Schmuck von dort mitgebracht, antwortet Ernst. Der Grund für die Frage: Die Gestaltung sei sehr interessant, erinnere an das Sonnentor einer alten, südamerikanischen Kultur. Auf einem Armband seien Szenen aus dem Leben der indigenen Völker dargestellt. „Es ist eine sehr schöne, sehr durchdachte Gestaltung.“

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Der Schmuck beeindruckt - allein das Gold ist 4000 Euro wert, stellt die Bares für Rares-Expertin fest. ZDF

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Hergestellt seien die Stücke aus Gold, erklärt sie. Sie seien gut erhalten – nur der Armreif habe leider zwei kleine Beschädigungen. Ein kleines Teil sei abgebrochen, an einer anderen Stelle habe sich ein Stück des Goldes abgelöst. Entstanden seien die Schmuckstücke in den frühen 60er-Jahren. „Also: Antik sind sie nicht.“ Was will der Verkäufer dafür haben? „Ich bin so bei 3300 Euro“, sagt er.

Geht Wendela Horz mit? „Die Brosche in 18-Karat-Gold hat einen Materialwert von 400 Euro. Die drei Stücke in 20 Karat haben einen Materialwert von circa 3600 Euro. Also kommen wir auf 4000 Euro.“ Und das ist nur der Materialwert. „Da kommt bestimmt noch ein Euro obendrauf, weil es hübsch ist“, sagt Moderator Horst Lichter. Der Schätzpreis von Wendela Horz: 4500 Euro. Da staunt Rentner Ernst. „Darfst dich ruhig hier festhalten“, sagt Horst Lichter.

„Bares für Rares“: Im Händlerraum wird der Deal zügig abgehandelt

Ab in den Händlerraum! Und auch hier herrscht Begeisterung – und alles wird kurz und knackig abgehandelt. Fabian Kahl will sofort den Goldwert wissen, Ernst antwortet mit den geschätzten 4000 Euro. Daniel Meyer bietet deshalb 4200 Euro. „Für mich war der Goldpreis entscheidend, weil der Schmuck sehr speziell ist. Alles, was um den Goldpreis herum ist, ist okay – aber viel mehr sehe ich da nicht.“ Er will also nicht mitbieten – und Daniel Meyer bekommt den Zuschlag. Verkauft für 4200 Euro. Da träumen viele glatt davon, auch noch etwas alten Schmuck in der Schublade zu entdecken…

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