Kandidat Sebastian Klingner (39) brachte eine Vase vom Flohmarkt zu Bares für Rares - hier schauen sich Detlev Kümmel und Moderator Horst Lichter das Stück an. ZDF

Es sind die Geschichten, von denen wohl jeder „Bares für Rares“-Fan träumt: Einmal auf dem Flohmarkt ein Schnäppchen machen, es zur ZDF-Trödelshow bringen und mit dem großen Gewinn nach Hause gehen. Es klingt nach einem Traum, passiert den Kandidaten in der beliebten Antik-Sendung aber immer wieder. Zum Beispiel ihm: Kandidat Sebastian Klingner (39) brachte in einer Folge der Sendung eine alte Vase ins Studio, gekauft auf dem Trödelmarkt. Doch dann der Schock: Was die Händler dafür zahlen, ist der absolute Wahnsinn.

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„Ich denke, vor 20 Jahren war ich auf einem Trödelmarkt. Es sollte eigentlich ein Geschenk werden – aber dann haben meine Bekannten alle gesagt: Das kannst du nicht verschenken“, sagt Klingner. „Seitdem steht es bei mir im Schrank.“

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Die Vase stammt vom Trödelmarkt, landet nun bei „Bares für Rares“

Doch nun soll das gute Stück verkauft werden, am besten an einen der Händler bei „Bares für Rares“. Doch zuerst schauen sich Moderator Horst Lichter und Experte Detlev Kümmel die Vase an. Bezahlt habe er für die Vase übrigens 20 D-Mark, erzählt der „Bares für Rares“-Kandidat – also ungefähr zehn Euro.

Die Vase ist aus Glas gefertigt und vergoldet, stellt der „Bares für Rares“-Experte fest. ZDF

Kümmel stellt schnell fest, dass die Vase auf jeden Fall mehr als 10 Euro wert sein dürfte. Denn: Sie ist aus Glas – und vergoldet! Hergestellt worden sei die Vase von einer Firma im böhmischen Karlsbad… und sie sei besonders in den 20er-Jahren gefragt gewesen. Die Vase sei in tadellosem Zustand – nur an einigen Stellen sei die Vergoldung etwas abgerieben. Was will der Kandidat dafür haben „Über 200 würde ich mich schon freuen“, sagt er entschlossen.

Ob das klappt? „Wenn die Vase perfekt wäre, wäre ich weit über Ihrem Wunsch, bei 350, vielleicht sogar 400 Euro“, sagt Kümmel. „In diesem Zustand bin ich etwas drunter, bei 250 bis 300 Euro.“ – „Auch gut“, sagt der Kandidat, bekommt von Moderator Horst Lichter die Händlerkarte. „Ich bin einfach nur froh, wenn sie nicht mehr im Schrank steht“, sagt er.

Auch die Experten im „Bares für Rares“-Händlerraum sind begeistert

Also: Ab in den Händlerraum! Die Antik-Experten sind sofort begeistert – vor allem, als sie die Geschichte der Vase hören, die einst ein Flohmarkt-Fund war. „War ‚ne gute Rendite“, sagt „Bares für Rares“-Star Walter „Waldi“ Lehnertz. Los geht es mit 150 Euro, dann 250 Euro. Expertise erreicht – und es geht noch höher!

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Es folgen 350, dann 400 Euro, dann 500 Euro. Am Ende gibt’s für satte 600 Euro den Zuschlag für David Suppes. Der Einkaufspreis hat sich damit versechzigfacht – und damit hat auch der „Bares für Rares“-Kandidat einen echten Grund zur Freude…

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