Diese Porzellanfigur kam bei Bares für Rares unter den Hammer - und brachte den Besitzern eine unglaubliche Summe.
Diese Porzellanfigur kam bei Bares für Rares unter den Hammer - und brachte den Besitzern eine unglaubliche Summe. ZDF

Mit schöner Regelmäßigkeit gibt es bei der beliebten Trödel-Show Bares für Rares solche Geschichten: Jemand kauft für einen regelrechten Spottpreis eine scheinbare Antiquität auf dem Flohmarkt, kommt damit ins Studio – und wenn der Preis genannt wird, fallen alle Beteiligten aus allen Wolken. Auch diesem Ehepaar ist genau das passiert: Beate und Sven Anders stießen auf ein edles Porzellan-Figürchen, nahmen es mit… und machten bei Bares für Rares Kasse!

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Das Ehepaar kommt aus Deutschland, lebt aber in Dänemark – und brachten die Figur nun zu Bares für Rares. Entdeckt hätten sie das gute Stück auf dem Flohmarkt, sagt Sven. „Meine Frau sagte: Die willst du doch hoffentlich nicht kaufen!“ Doch er hatte ein Gefühl – die Figur sah antik aus, könnte wertvoll sein. Vielleicht Meissner Porzellan? Als er den Preis nennt, fällt Kunst-Experte Albert Maier aus allen Wolken: Sven legte dafür 400 Dänische Kronen hin, umgerechnet 60 Euro.

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Bares für Rares: Handelt es sich bei der Figur wirklich um Meißner Porzellan?

Gleich zu Beginn will Moderator Horst Lichter von Beate wissen, was sie denn dafür haben wollen würde. „100 Euro vielleicht?“ An der Reaktion des Experten kann man erkennen, dass dieser Preis zu niedrig angesetzt sein dürfte. Aber: Was hat es mit der Figur auf sich? „Ich bin begeistert von dieser Figur von Karl Theodor Eichler“, sagt er. Er wurde 1868 in der Nähe von Meißen geboren, machte an der Porzellanmanufaktur seine Lehre, studierte später an der Kunstakademie Dresden.

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Ab 1910 hatte der Künstler ein eigenes Atelier. Im gleichen Jahr sei auch die Jugendstil-Figur modelliert worden, die nun auf dem Expertisen-Tisch steht. „Die Ausführung wurde zwischen 1910 und 1924 gemacht.“ Erkennbar sei das an der Schwerter-Marke, die sich am Fuß der Figur befindet – nach 1924 sei diese abgeändert worden. Die Figur sei bemalt und glasiert. Ausschlaggebend für den besonderen Wert der Figur sei die Größe – „normalerweise sind die Meissner Figuren aus dieser Zeit nur 27 Zentimeter groß, diese ist über 40 Zentimeter“, sagt Maier.

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Kunst-Experte Albert Maier ist begeistert von der edlen Figur. Bei Bares für Rares schätzt er das Objekt auf mindestens 2500 Euro.
Kunst-Experte Albert Maier ist begeistert von der edlen Figur. Bei Bares für Rares schätzt er das Objekt auf mindestens 2500 Euro. ZDF

Leider habe die Figur eine kleine Beschädigung am Sockel – „aber diese Beschädigung ist mit ganz geringem Aufwand zu reparieren.“ Letzte Frage: Welchen Betrag erhofft sich Sven, wenn seine Frau nur 100 Euro will? „500 bis 800 sollten es sein“, sagt er. Trotz Beschädigung? „Dann müssen wir nochmal 100 abziehen“, sagt der Bares für Rares-Kandidat.

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Geht Albert Maier da mit? Natürlich nicht – die Figur ist mehr wert! „Diese Figur sollte Minimum 2500 Euro bis 3000 Euro bringen.“ Da gibt’s spontanen Applaus von den umstehenden Zuschauern. „Es gibt nicht viele Objekte von dem Künstler, die auf dem Markt sind – und ganz, ganz wenige nur, die so schön ausgeformt sind“, sagt Albert Maier.

Dass die Figur aus Meissner Porzellan ist, ist an der Schwerter-Marke zu erkennen. Was bieten die Händler bei Bares für Rares dafür?
Dass die Figur aus Meissner Porzellan ist, ist an der Schwerter-Marke zu erkennen. Was bieten die Händler bei Bares für Rares dafür? ZDF

Bares für Rares: Wie viel zahlen die Händler für die edle Porzellanfigur?

Ob das die Händler genauso sehen? Ab in den Händlerraum! Dort wird erst geplaudert, gestaunt – und dann steigt Walter „Waldi“ Lehnertz mit 280 Euro ein. Weiter geht es mit 500, dann mit 1000 Euro. Wolfgang Pauritsch erhöht auf 1100 Euro, streitet sich dann mit Fabian Kahl. Schnell geht es rauf bis 2000 Euro. Doch das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht! 2500 Euro, 2600 Euro, 3000 Euro. „Meine Olle bringt mich um ,wenn ich für drei Mille eine Porzellanfigur kaufe“, sagt Waldi.

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3000 Euro von Elke Velten-Tönnies ist nicht nur für Wolfgang Pauritsch ein starkes Gebot, auch die anderen steigen aus. Oder? Daniel Meyer bietet plötzlich 3200 Euro, Velten-Tönnies geht auf 3300, Meyer auf 3500 Euro. Und es geht noch mehr – am Ende bekommt Elke Velten-Tönnies den Zuschlag für sagenhafte 4000 Euro. Das bedeutet: Die Kandidaten erhalten das 67-fache des Flohmarkt-Preises. Ein gutes Geschafft – und eine Erklärung dafür, warum man Porzellan auch das „weiße Gold“ nennt.