Das Schmuckstück hat schon einiges überlebt, ganz unbeschädigt ist die Uhr nicht ZDF

Uhren scheinen in letzter Zeit bei „Bares für Rares“ besonders beliebt zu sein. Immer wieder werden die kleinen Zeitmesser von Kandidaten ins Pulheimer Walzwerk gebracht. Dieses Mal ist es aber keine Antike Taschenuhr oder eine Empfindliche Armbanduhr, sondern eine solide Fliegeruhr.

Das gute Stück wurde von der Firma Sinn hergestellt. Die ist seit 1961 für ihre robusten Uhren bekannt, die viel aushalten. Der Namensgebende Gründer, Helmut Sinn, war nämlich leidenschaftlicher Pilot und später auch Fluglehrer. Für so eine Berufung und Hobby braucht es auch ein Gerät, dass die stürmischen Umstände des Fliegens überleben können und so entstand das Unternehmen, von dem diese Uhr stammt.

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„Bares für Rares“: Die Uhr hat eine spannende Geschichte

Die Besitzerin dieser Uhr, Heidemarie Hayko, kann dabei noch eine sehr schöne Geschichte über Sinn erzählen. Sie ist nämlich auf dem Fahrrad von Frankfurt aus bis nach Rödelheim gefahren um eine Uhr für ihren Mann zu kaufen. Das tat sie dann auch, doch dann sah sie noch eine weitere Uhr, die ihr noch mehr gefiel, die sie sich aber nicht leisten konnte. Als Sinn dann von der Finanziellen Lage der Frau erfuhr hieß es „Mädel, nimm sie mit. Gib's mir, wenn du's hast“.

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Nun soll aber die Fliegeruhr weg. Die Dame hat die Uhr damals für 400 D-Mark erworben, umgerechnet 200 Euro und hofft auf einen Wunschpreis von 400 Euro. Die Bares für Rares Expertin Heide Rezepa Zabel setzt dem ganzen noch einen drauf „Der Wert hat sich vervierfacht. Meine Schätzung liegt hier bei 800 bis 1000 Euro. Ich würde normalerweise sogar noch höher gehen“. Die Uhr hat jedoch leichte Schäden, deswegen wird der Preis auch nicht größer.

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„Bares für Rares“-Händler von der Uhr begeistert

Doch das scheint den Händlern bei „Bares für Rares“ nicht so viel auszumachen. Denn dort erfreut sich das gute Stück großer Beliebtheit. Bereits mit dem ersten Gebot fällt dann auch der Wunschpreis und dann geht es steil nach oben. Das Bietgefecht hält jedoch nicht lange an, Wolfgang Pauritsch kann seine Konkurrenten mit einem Gebot von 1300 Euro ausstechen.

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Ob er die Uhr dann auch hinter dem Sitz eines Fliegers tragen wird ist fraglich, trotzdem kann er sich über ein schönes Produkt eines netten Mannes freuen.