Horst Lichter moderiert seit Jahren „Bares für Rares“. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Sie sind die Stars in der beliebten ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“, stehen immer und immer wieder vor den Kameras – und haben trotzdem noch mit Lampenfieber zu kämpfen! Händler, Experten und Moderator Horst Lichter haben inzwischen reichlich TV-Erfahrung sammeln können, doch die Arbeit für das Fernsehen lässt sie dennoch nicht kalt. In einem Video auf Youtube geben sie nun exklusive Blicke hinter die Kulissen – und verraten, wie sehr ihnen die Nervosität zu schaffen macht.

Lesen Sie dazu auch: Verrückte Entscheidung bei „Bares für Rares“: Verkäufer lehnt höchstes Gebot der Show-Geschichte ab >>

Der Making-Off-Film entstand beim Dreh für eine der Spezial-Sendungen, die auf Schloss Johannisberg gedreht wurden. Und die sind selbst für die erfahrenen „Bares für Rares“-Stars noch etwas Besonderes. Erst recht für Kunst-Experte Colmar Schulte-Goltz – für ihn war die letzte der Shows die erste Primetime-Sendung seiner „Bares für Rares“-Karriere, verrät er!

„Bares für Rares“-Experten geben Einblicke hinter die Kulissen

„Gerade hatte ich meine Expertise – und das ist schon was anderes. Sonst sind wir im Studio, da haben wir eine tolle Halle in Puhlheim und da weiß man, was so los ist“, sagt er. „Hier bin ich noch verhältnismäßig aufgeregt.“ Dann man nicht alles vorhersagen kann, merkte Schulte-Goltz bei seiner Expertise sofort: Mittendrin läuteten nämlich plötzlich die Kirchenglocken…

Auch Moderator Horst Lichter gibt zu, dass er vor der Sendung nervös ist. „Ich bin immer noch aufgeregt. Das ist nicht dieses Lampenfieber, dass man Angst hat zu versagen oder dass man irgendwas falsch macht – es ist ja keine Livesendung. Wenn man mal einen Fehler macht, kann man sie verbessern“, sagt er. „Außerdem gibt es im Team ausreichend Menschen, die darauf achten, dass man keine Fehler macht.“

Horst Lichter moderiert die Trödel-Sendung „Bares für Rares“. Foto: ZDF

Und wie sieht es im Händlerraum aus? Wolfgang Pauritsch hat zum Thema Lampenfieber eine klare Meinung. „Ich bin Auktionator und ich liebe eigentlich das Publikum seit dreißig Jahren, deswegen ist es bei mir schon ein bisschen Routine“, sagt er.

Auch die „Bares für Rares“-Händler geben zu: Lampenfieber gehört dazu!

„Aber ein bisschen Flattern hat man immer, weil man nicht weiß, was kommt. Wie viel Geld habe ich dabei? Man muss das in Kürze einschätzen.“ Da stimmt Händler Daniel Meyer zu. „Du musst damit rechnen, dass hier alles kommt!“ Und Walter „Waldi“ Lehnertz sieht es ganz pragmatisch: „Et kütt, wie et kütt!“

Das Ungewisse kann aber auch schön sein, etwas für Schmuck-Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel. „Wir haben ja schon einige museale Stücke gehabt. So etwas im Original zu sehen, wirklich in den Händen zu halten, sich das von allen Seiten anzusehen, genau zu überlegen, wie ein Künstler da rangegangen ist – toll!“ Und Experte Detlev Kümmel verrät: „Manchmal hasse ich es, denn ich hätte die Objekte sehr gern selber gekauft, aber das darf ich natürlich nicht.“