Christina Rubel und Christina Rubel brachten die besondere Goldmünze zu Bares für Rares.
Christina Rubel und Christina Rubel brachten die besondere Goldmünze zu Bares für Rares. ZDF

Es gibt Fälle bei „Bares für Rares“, die gibt’s gar nicht: In der aktuellsten Folge der beliebten Trödel-Show sorgen zwei Kandidatinnen für Wirbel, die ein besonderes Schätzchen ins Studio brachten. Christine Rubel und Christine Rubel (kein Scherz!) heißen nicht nur gleich, sondern lassen den Rubel auch richtig rollen: Nachdem schon die Expertise überzeugt, zahlen auch die Händler für das mitgebrachte Goldstück eine stolze Summe…

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Aber von Anfang an: Die beiden Damen brachten eine besondere Goldmünze mit ins Studio, um sie begutachten zu lassen. Christine Rubel und ihre Schwiegertochter mit dem gleichen Namen wollten das Stück an den Mann bringen. Zwar falle der Verkauf schwer – „aber ich bin so alt – und wenn sie weg ist, ist sie weg“, sagt Christine Rubel senior. Aber: Woher kommt die Münze? Mit ihrem Kirchenchor sei sie vor 40 Jahren in Köln gewesen, habe hier ein Münzgeschäft besucht, das Stück dort schätzen lassen. „Der Juwelier sagte, sie sei sehr wertvoll.“

Bares für Rares: Die seltene Goldmünze wurde in Frankreich hergestellt

Was sagt Expertin Heide Rezepa-Zabel dazu? Die Münze sei lose in einer Kordelfassung gefasst – die Münze selbst sei aus Frankreich, benannt nach König Ludwig, der jeweils darauf eingeprägt sei. Bis 1793 seien solche Münzen hergestellt wurden – aus 22-karätigem Gold. „auf der Vorderseite ist der Kopf Ludwig des XIV. zu sehen“, erklärt sie. Interessant auch: Spuren zeigen, dass die Münze im Rahmen einer Währungsreform umgeprägt. „Mit solchen Umprägungen hat der König seine Kriege finanziert – und natürlich auch sein Schloss Versailles.“

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Die beiden Kandidatinnen zusammen mit Moderator Horst Lichter und Expertin Heide Rezepa-Zabel bei der Bares für Rares-Expertise.
Die beiden Kandidatinnen zusammen mit Moderator Horst Lichter und Expertin Heide Rezepa-Zabel bei der Bares für Rares-Expertise. ZDF

Geprägt worden sei die Münze im Jahr 1699,  sei also über 320 Jahre alt. Der Zustand sei gut. Was will Christine Rubel dafür haben? Horst Lichter schlägt 1000 Euro vor, schließlich habe der Münzhändler damals 2000 Euro geboten. „Das ist was wenig“, sagt Rubel. 2000 Euro seien gut.

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Und was sagt REzepa-Zable, die „Bares für Rares-Expertin? „Kette, Schlaufe und Rahmen haben einen Goldwert von 400 Euro, die Münze hat einen Goldwert von 680 Euro.“ Bewertet werden müsse alles insgesamt in diesem Zustand mit 2400 bis 2800 Euro. Da sind auch die Rubels schockiert – und glücklich! „Und das war ein Speicherfund“, sagt Schwiegertochter Christine. „Opa hat die gefunden, im Staubsauger klirrte es. Da hat Oma gesagt: Die behalte ich.“

Am Ende kauft Bares für Rares-Händler Julian Schmitz-Avila die wertvolle Münze für 2550 Euro.
Am Ende kauft Bares für Rares-Händler Julian Schmitz-Avila die wertvolle Münze für 2550 Euro. ZDF

Bares für Rares: Was zahlen die Händler für die Münze aus dem Staubsauger?

Dann geht es zu den Händlern – was blechen die „Bares für Rares“-Fachleute für das Goldstück? Los geht es mit 500 Euro, schnell fällt die 1000-Euro-Marke. Elke Velten-Tönnies bietet 1500 Euro, Julian Schmitz-Avila erhöht auf 2000 Euro. Doch die Gebote gehen noch höher, bis der Händler für 2550 den Zuschlag bekommt. Was für ein stolzes Sümmchen für das Goldstück! Da sind auch die Verkäuferinnen glücklich. „Wir sind total überrascht, freuen uns über den Erlös, den wir erzielt haben und finden es ganz toll, dass wir hier sein durften“, sagt Rubel.

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