„Meine Enkeltochter kann einen besseren Stier malen“ meint Horst Lichter beim Anblick dieses Werkes ZDF

Auf der Welt gibt es nur wenige Menschen, die den Namen Picasso nicht kennen. Der Spanier hat mit seinen innovativen Ideen die Kunstwelt für immer revolutioniert. Am ehesten bekannt ist er für seine Bilder im Stil des Kubismus, aber auch Theaterstücke, Skulpturen und Keramiken blieben von ihm nicht unberührt und genau so eine Keramik landet nun beim „Bares für Rares“-Experten Albert Maier auf dem Tisch.

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Bei „Bares für Rares“ ist ein echter Picasso

Es handelt sich hierbei um einen verzierten Wandteller, der von Picasso mit dem Bild eines Stieres bemalt wurde. Dementsprechend ist auch der Titel des Motivs „Der Stier“, der originellste Name ist das wohl nicht, aber ein so talentierter Künstler kann sich bei den Namen seiner Exemplare ein wenig Banalität leisten.

Die Geschichte, wie dieser Wandteller zustande kam, ist aber auch recht interessant. Picasso zog nämlich nach dem ersten Weltkrieg nach Südfrankreich in Vallauris. Beim Besuch einer Keramikausstellung traf er dann das Ehepaar Suzanne und Georges Assier, die selbst Keramikhersteller waren, berichtet der „Bares für Rares“-Experte.

„Bares für Rares“-Kunstwerk war für den kleinen Mann gedacht

Picassos Plan war es dann eigentlich, etwas für den kleinen Mann herzustellen „Picasso hat gesagt: Wir produzieren Teller in Stückzahlen zwischen 25 und 500 Stück, Figuren, Kannen und lauter solche Sachen. Dann können die Leute meine Kunstwerke kaufen“, erklärt Albert Maier. Das Problem zeigte sich aber jedoch sehr früh, an die Keramiken kam der kleine Mann gar nicht ran. „Schon damals haben die Leute ihm die Objekte aus den Händen gerissen“, erklärt er weiter.

Wenn man also damals schon hohe Summen zahlt für so einen Teller, wie viel ist das Stück dann heute noch Wert? Ziemlich viel, wie der Experte erklärt, denn der Geschätzte Preis liegt zwischen 3000 und 5000 Euro. Dazu sei noch erwähnt, dass manche Keramiken sogar für 10.000 Euro erworben werden.

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Julian zeigt sich sofort beeindruckt, als er den Teller in die Hand nimmt ZDF

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4000 Euro bezahlen die „Bares für Rares“-Händler

Die Händler sind dann auch bereits früh gewillt, viel Geld für ein Werk des wohl bekanntesten Künstlers Europas herzugeben. Jeder reißt sich um den Teller und wünscht sich einen Picasso bei sich zu Hause stehen zu haben. Letztendlich kann Julian Schmitz-Avila seine Kontrahenten ausstechen und das Kunstwerk für 4000 Euro mitnehmen.

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Ein ordentlicher Preis, aber dafür gönnen ihm seine Kollegen auch den Bietsieg. „Also Julian, ich gönn ihn dir von Herzen, ich hätte ihn gerne gekauft, aber wenn ich eine Teller für über vier Mille kaufe, ne? Die rütteln mir Nachts an den Gittern“, scherzt noch Walter Lehnertz zum Schluss. Dafür rütteln die potenziellen Käufer jetzt an den Gittern von Julian.