Das Rentner Pärchen präsentiert ihre Dosen bei „Bares für Rares“ Quelle/ZDF

Da staunt das 77-Jährige Ehepaar nicht schlecht, als sie bei der Schätzung ihrer drei kleinen Dosen fast dreimal so viel Wert sind. Karin Vasa und Lutz Uwe wollten eigentlich nur 500 Euro für die Kästchen, doch als der Experte und Kunsthistoriker Colmar Schulte-Golz erklärt, dass allein eine der Antiken diesen Wert hat, machen die beiden große Augen.

Das ist aber wenn man sich die Dosen genauer anschaut, dann doch kein Wunder. Die erste Dose besteht aus schickem Silber und ist mit glänzenden Steinen verziert und von innen vergoldet. Noch dazu stammt sie aus den 1880er Jahren. Die beiden umrahmten Damen-Bilder sind dann ja noch das Tüpfelchen auf dem I.

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Alle Objekte die bei „Bares für Rares“ landen sind was besonderes, doch diese Dosen sind einzigartig Quelle/ZDF

Deutlich älter als erwartet

Laut Schulte-Golz ist die zweite Dose „besonders fein“, da sie aus Schildpatt besteht und hier wurde sogar reines Gold als Verzierung verwendet. Neben Schildpatt und Gold befindet sich in der Mitte des Stücks auch Elfenbein, das mit einer Malerei beschmückt ist. Als Sahnehäubchen obendrauf ist das kleine Kunstwerk sogar aus den 1790ern Jahren, „ein sehr sehr schönes Stück “ meint sogar der „Bares für Rares“-Experte.

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Das dritte und letzte Döschen ist ebenfalls ein echter Hingucker, nicht nur, weil sie ebenfalls aus Schildpatt, Gold und einer kleinen Malerei besteht, sondern auch dadurch, dass sie im Wachs getränkten Stoff bespannt wurde. Die Malerei selbst ist allerdings auch etwas ganz besonderes, da sie von einem französischem Künstler kreiert wurde, der gerne „erotische Szenen“ malte. So auch hier: Man sieht ein sich heimlich treffendes Liebespaar, was dem zweitem Stück einen gewissen Charme verleiht.

Waldis „Erotikzimmer“ hat drei neue Stücke

Eigentlich dürfen Schildpatt und Elfenbein gar nicht gehandelt werden, das das dem Artenschutz widerspricht. Das es sich bei den Dosen aber ganz offensichtlich um Antiken handelt, dürfen sie dennoch angeboten werden – auch bei „Bares für Rares“. Und so kommen sie in den Händlerraum, wo sich Walter „Waldi“ Lehnertz besonders über die pikante Malerei auf der dritten Dose freut. „Das ist was fürs Erotikzimmer“, meint der Sauerländer.

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Waldi ist dann am Ende auch derjenige, der die Dosen mit nach Hause nehmen kann, nachdem er Wolfgang Pauritzsch auf letzter Strecke noch überbietet. 1310 Euro Kriegt das Paar für die Schmuckstücke und steckt sie in die Urlaubskasse. Der Besuch bei „Bares für Rares“ hat sich richtig gelohnt!