Der neue „Bares für Rares“-Händler heißt wirklich Leo Leo.
Der neue „Bares für Rares“-Händler heißt wirklich Leo Leo. ZDF

Und schon wieder gibt es ein neues Gesicht bei Bares für Rares. Im Händlerraum nimmt diesmal aber einer Platz, der eine ganz verrückte Geschichte zu erzählen hat. Denn: Leo Leo, wie der Neue heißt, hat mal eben die Seiten gewechselt. Vom Fan wurde der gebürtige Berliner zum Händler. KURIER verrät, wie der neue „Bares für Rares“-Star privat tickt.

Eins vorweg: Leo Leo heißt wirklich so. Leo ist sein zweiter Vorname. Der erste ist Benjamin. Der Nachname ist ebenfalls Leo und genau so möchte er auch genannt werden. „Klingt konfus, aber ihr nennt mich einfach Leo“, sagt er grinsend.

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In Köln hat er ein Antiquitätengeschäft – und das eigentlich erst seit 2017. Doch seine Leidenschaft hat ihn schon jetzt zum geschätzten Experten gemacht. So sei „Bares für Rares“ nicht seine erste Anfrage für eine Teilnahme an einer TV-Show gewesen, berichtet der Händler. Doch hier habe er guten Gewissens zusagen können.

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„Bares für Rares“-Händler Leo Leo liebt Flohmärkte

In seinem Geschäft gibt es alles, womit man sich das Wohnen schöner machen kann. Er liebt Kunst. Und versucht „08/15 zu vermeiden“, wie Leo Leo selber sagt.

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Gut, dass er da sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Denn aufwendig ist das Geschäft alle male. Kein Wunder, dass der „Bares für Rares“-Händler neben dem Essen vor allem Flohmärke zu seinen Hobbys zählt. Und noch mehr Flohmärkte. Und er gehe gern wandern – auf Flohmärken, erklärt er lachend.

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter begrüßt den neuen Händler Leo Leo.
„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter begrüßt den neuen Händler Leo Leo. ZDF

Und warum das Ganze? „Bei meinem ersten Flohmarkt-Besuch habe ich einen Händler kennengelernt. Und der hat mir ein bisschen was erzählt von dieser Welt und die fand ich spannend. Und dann bin ich da wirklich kleben geblieben“, erzählt er im Express.

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Eigentlich hatte der 50-Jährige bis vor einigen Jahren eine Werbeagentur. Doch: „Das Interesse für Werbung, was früher so überbordend war, wurde komplett verdrängt von der Schatzsuche. Und dann habe ich irgendwann gesagt: ‚Ich mache die Agentur zu und ich mache einen Laden auf und verkaufe alles, was ich bisher eingekauft habe‘“, erklärt er.

Und was fasziniert den neuen „Bares für Rares“-Händler an seinem Job? „Wenn ich weiß, was eine Vase wert ist und jemand anderes weiß es vielleicht nicht – dann kann ich da ja auch was verdienen. Das ist so ein bisschen eine Goldgräberstimmung.“

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Leo Leo: Vom „Bares für Rares“-Fan zum Händler

Nun gräbt Leo Leo also bei „Bares für Rares“ nach „Gold“. „Bis vor kurzem war ich noch einer von euch, habe hier her geschaut. Jetzt schaue ich von der anderen Seite“, grüßt er die Zuschauer in seiner Vorstellung.

Warum Leo Leo „Bares für Rares“ so sehr liebt? Weil es eben alles echt ist. „Das ist auch der Grund, warum ich da gerne mitmache – bei ein, zwei anderen Shows bin ich auch schon mal angefragt worden – es ist einfach real: Wir kaufen die Sachen dort eben wirklich ein; wir bekommen die Sachen dort auch wirklich das erste Mal zu sehen. Es ist also keine Scripted-Reality oder so.“

Und: „Ich habe das immer wieder gerne geguckt, weil man von den Experten wirklich viel lernt, zum Beispiel wie man den Wert bestimmter Dinge einschätzen kann“, so Leo Leo. Jetzt kann er live und in echt von den alten „Bares für Rares“-Hasen lernen und wird sicher bald auch selbst zum Vorbild.

Sie wollen mehr spektakuläre Antiquitäten und deren Verkäufe sehen? „Bares für Rares“ läuft montags bis freitags um 15.05 Uhr im ZDF.