Dieses süße Nilpferd aus der DDR kam jetzt bei Bares für Rares unter den Hammer. Rechts: Moderator Horst Lichter, Spielzeug-Experte Sven Deutschmanek und Kandidat Norbert Schumann bei der Expertise.
Dieses süße Nilpferd aus der DDR kam jetzt bei Bares für Rares unter den Hammer. Rechts: Moderator Horst Lichter, Spielzeug-Experte Sven Deutschmanek und Kandidat Norbert Schumann bei der Expertise. ZDF

Hinter vielen der Gegenstände, die bei „Bares für Rares“ unter den Hammer kommen, stecken persönliche Geschichten und Anekdoten der Besitzer – und Moderator Horst Lichter schafft es immer wieder, seinen Kandidaten diese besonderen Erinnerungen zu entlocken. Norbert Schumann packte jetzt eine besondere Story aus, die zu einem Spielzeug aus der DDR gehört. Er brachte das gute Stück ins Studio, wollte es verkaufen … und überraschte bei der Expertise.

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Relikt bei „Bares für Rares“: Rupfentier aus der DDR unter dem Hammer

Der 65-Jährige aus Mörfelden wollte im Händlerraum ein Nilpferd – ein „Rupfentier“ – aus DDR-Zeiten an den Mann bringen. „Das haben meine Söhne, ich habe Zwillinge, vor ungefähr 35 Jahren von ihren Großeltern geschenkt bekommen“, erklärt er. „Die wohnten in der DDR. Damals habe ich das dann mit zu uns gebracht.“

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Und das ist sogar mit einer spektakulären Geschichte verbunden. „Das hat mir geholfen, eine geschlachtete Ente rüberzuschmuggeln“, sagt er bei der Expertise. Er habe damals eine Zollerklärung ausfüllen müssen und alles angeben, was er mit über die innerdeutsche Grenze nehmen wollte. „Da habe ich aufgeschrieben: Ein Nilpferd, einen Wal und eine Ente. Da hat sich der Zöllner gedacht: Das sind Kinderspielzeuge – und ich durfte weiterfahren.“ Da muss sogar Horst Lichter lachen.

Dann kümmert sich Spielzeug-Experte Sven Deutschmanek um das Spielzeug. Das Nilpferd sei von Spielzeugdesignerin Renate Müller aus Sonneberg Ende der 60er-Jahre gestaltet worden. „Sonneberg war vor dem ersten Weltkrieg die größte Spielzeug produzierende Stadt“, erklärt der Experte. Das mit Jute bezogene Nilpferd sei das größte seiner Art – und die Tiere seien alle von Hand produziert worden. „Dieses Spielzeug war therapeutisches Spielzeug. Man hat es so gemacht, dass Kinder die Haptik spüren konnten.“ Zudem seien sie für Kinder eine tolle Sitzgelegenheit gewesen.

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Kandidat Norbert Schumann mit seinem Nilpferd im Händlerraum bei „Bares für Rares“.
Kandidat Norbert Schumann mit seinem Nilpferd im Händlerraum bei „Bares für Rares“. ZDF

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Allerdings sei der Zustand nicht perfekt, das Nilpferd habe mehrere kleine Beschädigungen. Doch das ist nicht schlimm, denn solche abgewetzten Stellen machen auch den Charme eines solchen Stückes aus, erklärt Deutschmanek. Die spannende Frage: Was möchte der Kandidat für das Tierchen haben? Auch da wolle Schumann auf die DDR-Vergangenheit zurückkommen.

Rupfentier aus der DDR: So viel zahlen die Händler bei „Bares für Rares“

Einmal sei er eingereist, habe Sachen dabei gehabt, die er nicht mitnehmen durfte. „Da habe ich 400 Mark Strafe gezahlt. Wenn ich diese 400 Mark in 400 Euro umtauschen könnte, wäre es super.“ Ob das klappt? „Ich würde hier einen Preis von 800 bis 1200 ansetzen“, sagt Deutschmanek.

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Und was sagen die Händler? Die reagieren leider etwas verhaltener. „Ich habe leider keine guten Erfahrungen mit den Objekten“, sagt Julian Schmitz-Avila. Fabian Kahl stimmt zu. „Ich auch nicht – im Verkauf schwierig.“ Trotzdem gibt’s Gebote: 200, 300, 400, 450 Euro werden genannt. Doch bei 500 Euro von Jan Čížek ist Schluss – und Schumann schlägt zu. Die Expertise ist zwar nicht erreicht – aber die Strafzahlung an den Zoll hat der „Bares für Rares“-Kandidat wieder in der Geldbörse …

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