Etwas missmutig schauen die Puppen drein. Einen Händler schreckt das nicht ab.
Etwas missmutig schauen die Puppen drein. Einen Händler schreckt das nicht ab. ZDF

Heute wird’s ziemlich bunt und schrill bei „Bares für Rares“ – nämlich als Petra und Rolf ihre drei knallbunten Marionetten ins Studio zu Horst Lichter und seinem Experten Detlev Kümmel bringen, die sie einst in einem „Anfall von Verrücktheit“ erworben haben.

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„Ziemlich kurios“, formuliert Horst Lichter vorsichtig und meint, wie „einen Tag nach Aschermittwoch“ würden die Puppen gucken, womit er definitiv nicht ganz falsch liegt. Die Gestalten aus Pappmaché schauen doch recht verkniffen in die Gegend.  

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Erworben wurden Dame, Sultan und bunter Ritter einst wegen ihrer Ausstrahlung. 1998/99 für eine Theaterausstellung gefertigt und ausgestellt sind es auch keine perfekten Marionetten, die alle Körperteile bewegen können. Aber es sind Unikate von hoher Qualität und dazu noch in einem sehr guten Zustand.

„Bares für Rares“: Puppenfreund überbietet sich selbst

Und so schätzt Experte Detlev die Figuren auch mal auf 450 bis 600 Euro, womit er den Noch-Besitzern ein Lächeln ins Gesicht zaubert, die sich lediglich 200 bis 300 Euro gewünscht hatten. Glücklich ziehen die beiden mit ihrer „Bares für Rares“-Händlerkarte in den Händlerraum.

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Dort ist anscheinend vor allem Walter „Waldi“ Lehnertz sehr neugierig: Wie alt, woraus gemacht? Aber so richtig will die Sache nicht in Gang kommen, nachdem Wolfgang Pauritsch mit 150 Euro eingestiegen ist. Waldi geht mit und auch David Suppes würde 200 Euro zahlen. Dann wird Waldi großzügig. Als er bei 220 Euro keinen Biet-Gegner mehr hat, erhöht er freiwillig auf 300 Euro und legt dann sogar  50 Euro drauf – „die Arbeit muss ja auch geschätzt werden“. Ab geht’s für die Marionetten in die Eifel.

Dort sind sie bei Waldi in guten Händen, was den Ex-Besitzern wichtig war.