„Bares für Rares“-Star Walter „Waldi“ Lehnertz kommentierte in der aktuellen Folge von „Lieblingsstücke“ einen besonderen Deal. Fotos: ZDF

Für Fans der Trödel-Show „Bares für Rares“ ist das Wochenende eher langweilig, denn es laufen keine neuen Fälle der beliebten Verkaufs-Sendung. Dafür gibt’s aber auch diesen Sonntag eine neue Episode der „Lieblingsstücke“ – in dem beliebten Format erzählen die Händler und Experten von „Bares für Rares“ von Verkäufen, die ihnen besonders in Erinnerung blieben. Dieses Mal etwa Walter „Waldi“ Lehnertz: Der Star-Händler aus der Eifel schlug mal bei einem ganz besonderen Objekt zu…

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„Bares für Rares“-Star Waldi hat sofort einen flotten Spruch parat

„Ich habe einen Karrensattel mitgebracht“, erklärte Kandidat Hans Steckelbruck (78), der ins Studio von „Bares für Rares“ kam. „Das ist ein Sattel für eine Schlachtkarre, die früher bei den Kaltblütern gebraucht wurde.“ Ein Ungetüm aus Leder, für das Walter „Waldi“ Lehnerts, besser bekannt als „80-Euro-Waldi“, gleich den passenden Spruch parat hat: „Der Gürtel passt mir“, kommentiert er das besondere Stück in der Sendung „Lieblingsstücke“.

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Doch erstmal staunt Moderator Horst Lichter. Sein Vater habe den Sattel gemacht, erklärt der Kandidat, der selbst noch als Sattler arbeitet, inzwischen in vierter Generation. Gefertigt wurde er aus Rindsleder, versehen mit Messingverzierungen. „Ich schätze ihn auf 1940 oder 1950“, sagt Kunst-Experte Fabian Benöhr.

Er schaut sich das Stück an, findet aufgrund des Alters zwei, drei kleine Beschädigungen. „Aber ansonsten ist es glänzend und schön.“ Und auch „Waldi“ staunt noch heute. „Das waren noch richtig Handarbeit, die Dinger“, sagt er.

Im „Bares für Rares“-Händlerraum: Kandidat Hans Steckelbruck (78) mit seinem Sattel. Foto: ZDF

Was möchte Kandidat Steckelbruck dafür haben? „Wenn ich noch 400 Euro kriegen könnte, wäre das schön“, sagt er. Und was meint Benöhr? „Dieser Sattel ist für mich ein Dekorationsobjekt, festhalten würde ich ihn zwischen 200 und 250 Euro.“ Walter Lehnertz weiß, warum: „Der Bauernkram läuft halt nicht mehr so“, sagt er. Steckelbruck will trotzdem verkaufen, verkrümelt sich mit dem Karrensattel in den Händlerraum.

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Die Händler staunen über das tolle Stück – und Waldi beginnt sofort mit den Verhandlungen. „Es ist schwer zu verkaufen, aber als Deko sind sie natürlich schon“, sagt er. „Aber es ist eine Preissache. Wo ist denn die Schmerzgrenze? Dann kann ich dir gleich sagen, ob ich noch dabei bin.“

Walter „Waldi“ Lehnertz: „Bares für Rares“-Händler sind unkompliziert!

200 Euro, antwortet der Kandidat. „Na, dat kriegen wir ja hin“, sagt Lehnertz. Und lobt sich dafür im Nachhinein selbst. „Da soll mal einer sagen, wir Händler sind kompliziert“, sagt er in „Lieblingsstücke“. „Wir sind völlig unkompliziert.“

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Trotzdem steigt er „nur“ mit 150 Euro ein, Pauritsch geht auf 170, Waldi auf 180, Pauritzsch auf 190. „So, und jetzt kriegst du von mir die 200.“ Sein Fazit im Nachhinein: „Wolfgang hat geholfen, dass wir fluffig auf die 200 kamen. Und damit ist der Prügel gut bezahlt.“ Einzig und allein die Info, was Waldi mit dem Sattel angestellt hat, ist nicht überliefert. Zu Susanne Steiger sagte er noch in der Sendung: „Stell ihn hin als Dekoration – da ist es jot, dat Ding!“