Walter „Waldi“ Lehnertz gehört bei „Bares für Rares“ zu den Stars - und kaufte vor geraumer Zeit mehrere Friseurstühle. Fotos: ZDF

Die Händler, die bei „Bares für Rares“ am Pult sitzen und den Kandidatinnen und Kandidaten ihre großen und kleinen Schätze abkaufen, haben oft schon eine ziemlich genaue Vorstellung, wohin die Reise geht. Vielleicht haben sie schon einen Käufer im Kopf, vielleicht aber auch einen konkreten Plan, was sie mit dem jeweiligen Gegenstand anstellen könnten. Eine besondere Geschichte erzählte jetzt Walter „Waldi“ Lehnertz in der neuesten Folge von „Händlerstücke“. Er kaufte einst ein Set aus Friseurstühlen – und verrät jetzt: DAS passierte nach der Sendung!

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„Bares für Rares“: Bei diesen Stühlen schlug Walter „Waldi“ Lehnertz zu!

Ein Kandidat brachte vor geraumer Zeit ein Konvolut aus Friseurmöbeln mit ins ZDF-Studio – genauer gesagt: Drei Stühle und drei Friseurspiegel. „Wo ich dieses Konvolut gesehen habe, habe ich gedacht: Um Gottes Willen, das kauft kein Mensch“, sagt „Bares für Rares“-Star Walter „Waldi“ Lehnertz in der aktuellen „Händlerstücke“-Ausgabe rückblickend. „Das Problem bei so großen Konvoluten ist: Natürlich gibt es Leute, die das kaufen. Aber wie lange willste die im Landen stehen haben? Da wartest du zehn Leute?“

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„Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek nahm die Stühle in Augenschein, urteilte: 300 Euro pro Spiegel und 200 Euro pro Stuhl sollten möglich sein, also 1500 Euro insgesamt. Doch Waldi geht nicht mit: Er bietet zuerst nur 350 Euro für die komplette Sammlung. Weil er sie loswerden will, schlägt der Kandidat tatsächlich zu, gibt die Stühle und Spiegel ab. Am Ende zahlt der Händler 400. „Er hat mir etwas leidgetan, deshalb dachte ich: Kriegt er noch einen Fuffi Extra.“

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Die Friseurstühle, fertig restauriert von „Bares für Rares“-Star Walter „Waldi“ Lehnertz. Foto: ZDF

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Aber: Was macht man mit diesen Möbelstücken? Aufmotzen!  In der Eifel beschließt er: „Die Spiegel lasse ich so, wie sie sind, das geht noch, die kann man sich auch so hinstellen“, verrät er. „Und die Stühle – da lässt man den alten Charme, die frischt man neu auf – und ein neues Polster muss drauf.“ Ein befreundeter Polsterer hilft, entfernt die alten Bezüge, um neue aufzuziehen.

„Bares für Rares“: Jetzt packt Waldi aus, was nach der Sendung geschah

Die Stühle selbst werden abgeschliffen und neu lasiert. Die Metallteile poliert Waldi mit einer Mischung aus Öl und Essig. Dann kommen die neuen Polster-Bezüge drauf – und fertig sind die neuen alten Stühle! Und Waldi ist zufrieden mit der Arbeit von Polsterer Jürgen.

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„Derjenige, der die kauft, bekommt eine Top-Arbeit für kleines Geld“, sagt Lehnertz. Die Rechnung am Ende: 400 zahlte er für die Stühle, 600 für die Restauration – und verkaufen will er die Stühle für 450 Euro pro Stück. „Für mich ist nur wichtig, dass die Stühle nochmal 100 Jahre alt werden.“

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