Die alte Laden-Kasse ist umgebaut - Walter Waldi Lehnertz hat sie in eine mobile Türklingel verwandelt. Das macht den Bares für Rares-Star richtig glücklich... Foto: ZDF

Er ist einer der größten Stars in der Trödel-Show „Bares für Rares“ – und kommt an vielen Objekten, die hier unter den Hammer kommen, einfach nicht vorbei. Walter „Waldi“ Lehnertz schlägt gern mal zu, wenn ihm eines der Verkaufsobjekte richtig gut gefällt. Und erneuert und verwandelt die Dinge auch gern, nachdem sie in seinen Besitz übergegangen sind. In der aktuellen Folge von „Händlerstücke“ packt er nun aus – und verrät das Geheimnis einer besonderen Kasse…

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Denn: Die kaufte er vor gar nicht allzu langer Zeit in der Trödel-Show. Eine Holz-Kasse, die laut Experte Sven Deutschmanek früher eventuell in einem Krämerladen verwendet wurde.

„Bares für Rares“-Star packt aus: Das machte „Waldi“ mit der Kasse

Zwei Kandidaten brachten das Stück in die Show – und das Klingeln der Kasse überzeugte „80-Euro-Waldi“. „Der Klang der Klingel ist Kulturgut von uns“, sagt er. In die Kasse eingebaut war ein Sicherheitsmechanismus, erklärte Deutschmanek – der meldete sich, wenn jemand Unbefugtes an die Kasse ging. „Da stehen mir direkt die Haare hoch, wenn ich so eine alte Klingel höre“, sagt Lehnertz. „Ich find dat gut!“

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Die Schätzung des Experten für das alte Stück lag bei 100 bis 150 Euro. „Die gibt es relativ häufig, aber sie haben Charme – und wenn man was gescheites draus baut, ist es gut“, sagt Waldi. Er startete mit 80 Euro, dann ging es über 90 auf 100 Euro – und bekam den Zuschlag.

So sah die alte Kasse aus, bevor Bares für Rares-Star Walter Waldi Lehnertz sie komplett umbaute. Foto: ZDF

Aber: Was passierte nach der Show mit der Kasse? Er habe direkt angefangen darüber nachzudenken, was er aus der Kasse wohl machen könnte. Die Idee: „Das werden wir zweckentfremden, weil es diese Kasse ja häufig gibt – aber als Türschelle!“ „Waldi“ baute die Kasse auseinander, schliff das Holz ab.

Walter „Waldi“ Lehnertz verwandelt die „Bares für Rares“-Kasse völlig

Dann beizte das Gerät neu, lackierte die Metallteile mit roter Farbe. Er habe lange als Maler und Lackierer gearbeitet. „Da machen so Spielereien natürlich tierisch Spaß.“

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Dann durfte sein Elektriker ran: Er baute den Empfänger einer Funkklingel ein, damit zum Betrieb als Türklingel keine Verkabelung nötig ist. Ein neues elektrisches Läutwerk kommt in die Kasse, die Metallteile kommen wieder dran. Dann der erste Test: Wird die Klingel gedrückt, klingelt nicht die Tür, sondern die Kasse. Und Waldi? Der ist überglücklich! „Da habe ich Spaß wie ein kleines Kind, was sich auf Weihnachten freut – wenn so eine blöde Idee von mir dann verwirklicht wird und das dann auch noch funktioniert.“