Diese besondere Spardose kam bei „Bares für Rares“ unter den Hammer. Links: Kandidat Stefan Podratz mit Experte Sven Deutschmanek und Moderator Horst Lichter. Fotos: ZDF

Für einige wäre es nur ein Stück Blech – doch für „Bares für Rares“-Händler Walter „Waldi“ Lehnertz ist es ein kleines Schätzchen! Der Antik-Händler aus der Eifel ist immer für eine Überraschung gut – und sorgte in der neuesten Folge der beliebten ZDF-Trödelshow erneut für Stimmung. Ein Kandidat brachte eine Blech-Sparbüchse mit ins Studio, die auf den ersten Blick wie wertloser Trödel wirkt. Doch „Waldi“ lässt sich nicht beirren, kauft das Ding für seine traditionellen 80 Euro.

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„Mir fällt es nicht schwer, mich von der Sparbüchse zu trennen, weil sie in D-Mark und Pfennig ist – und für mich deshalb nur einen ideellen Wert hat“, sagt „Bares für Rares“-Kandidat Stefan Podratz aus Berlin. Der 75-Jährige besaß die über 70 Jahre alte Dose schon in seiner Kindheit, will sich nun davon trennen. „Ich war wahrscheinlich zwischen fünf und sechs Jahre alt. Ich habe sie von meinen Eltern bekommen.“

„Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter verrät sein Spardosen-Geheimnis

Er und seine Geschwister hätten damals 20 Pfennig Taschengeld bekommen. „Und damit wir die nicht gleich in die berühmte Ahoi-Brause ballern, durften wir das Geld in die Sparbüchse stecken.“ Das Besondere: Die Spardose hat eine Klappe, die sich erst öffnete, wenn fünf D-Mark drin waren.

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„Das funktioniert über das Zählwerk“, erklärt Spielzeug-Experte Sven Deutschmanek. Für Podratz habe sich das gelohnt. „Wenn man fünf Mark drinne hatte, konnte man sich dann ein kleines Spielzeug kaufen.“ Und auch Moderator Horst Lichter erinnert sich: „Ich fand am besten die Sparschweine, die nur so einen Gummipfropfen drin hatten. Supersicher!“

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Die Händler bei „Bares für Rares“ sind begeistert von der Spardose - und Walter Waldi Lehnertz schlägt am Ende zu. Foto: ZDF

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Aber zurück zur Spardose Sie wurde von einem Nürnberger Hersteller gefertigt, der später auch das berühmte Playmobil auf den Markt brachte, damit zu einem der bekanntesten Spielzeughersteller Deutschlands wurde. Zudem produzierten sie Kindertelefone, Ausstattung für Kaufmannsläden, alles, was aus Blech gefertigt wurde.

„Diese Spardosen gab es nicht nur mit Märchenmotiv“, sagt Deutschmanek. Es habe auch Motive mit „Spar-Zielen“ gegeben: Eine der Dosen hatte auf der Vorderseite das Bild eines VW Käfer mit der Aufschrift „Für meinen Wagen“.

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„Bares für Rares“-Kandidat wünscht sich die „Waldi“-Mark als Erlös

Was will der Kandidat haben? „Ich hatte mir gedacht: Vielleicht die Waldi-Mark?“ Also: 80 Euro, der Standart-Betrag von Händler Walter „Waldi“ Lehnertz. „Und wenn ein Händler mehr zahlen will, hätte ich auch nichts dagegen.“ Experte Sven Deutschmanek geht mit, schätzt den Wert der Spardose auf etwa 50 bis 80 Euro.

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Also: Ab in den Händlerraum! Die Trödel-Experten sind sofort begeistert. Julian Schmitz-Avila startet mit 20 Euro, Walter Lehnertz legt noch zehn drauf. Dann geht es weiter auf 40, dann 50. Und plötzlich macht 80-Euro-Waldi den Sack zu, bietet 80 Euro. „Das ist das beste Angebot, das sie je dafür bekommen werden“, sagt Julian Schmitz-Avila. Also geht die Sparbüchse in die Eifel – und alle sind zufrieden. Auch Waldi: „Wenn die später noch Playmobil hergestellt haben, ist die Provinienz interessant.“