Fabian Kahl und Ludwig Hofmaier saßen viele Jahren zusammen bei Bares für Rares im Händlerraum. ZDF

Sie gehörten lange so fest zum Repertoire von „Bares für Rares“ wie Moderator Horst Lichter: Die beiden ungleichen Händler Fabian Kahl und Ludwig Hofmaier. Doch zuletzt waren beide nicht mehr bei der beliebten Nachmittags-Trödelshow im ZDF zu sehen. Ein Umstand, den Fabian Kahl bedauert.

„Bares für Rares“: Ludwig war wegen des Fahrtweges ausgestiegen

Die Gründe, aus denen Fabian Kahl und Ludwig Hofmaier zuletzt nicht mehr bei „Bares für Rares“ zu sehen waren, könnten unterschiedlicher nicht sein. Während der 30 Jahre alte Thüringer lediglich eine Pause machte, um sich in Afrika zum Ranger ausbilden zu lassen, stieg sein 50 Jahre älterer Kollege komplett aus dem Erfolgsformat aus. Der Grund war sein hohes Alter, in dem er die ständigen Fahrten von seiner Heimat in Offenburg zum Drehort in Pulheim nicht mehr mitmachen wollte.

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Viele Fans zeigten sich traurig, nachdem diese Nachricht vor rund einem Jahr die Runde machte - und auch Fabian Kahl, trifft diese Entscheidung auch heute noch. In der Webtalkshow mit dem Moderator Nico Gutjahr gestand Fabian Kahl: „Ludwig war ein Urgestein von ‚Bares für Rares‘. Das war so witzig mit ihm zu drehen. Er hat für sehr viel Heiterkeit und Humor am Set gesorgt.“

„Bares für Rares“: Ludwig hatte seine Eigenheiten

Doch der Bayer, der schon so lange im Trödel- und Showgeschäft war, hatte auch seine Eigenheiten, wie Fabian Kahl verriet. „Das war auch nicht immer einfach, aber das ist auch ein alter Herr, der schon im Show-Business war, als wir in der Wiege gelegen haben, von daher darf er das. Mir fehlt Ludwig schon“, erklärte er. Fabian Kahl ist sicher: Ludwig habe enorm zum Erfolg von „Bares für Rares“ beigetragen.

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„Bares für Rares“-Händler Fabian Kahl ließ sich zum Ranger ausbilden. Facebook/ Fabian Kahl

Ludwig Hofmaier war bei „Bares für Rares“ der liebe Opa

Ludwig war bei „Bares für Rares“ für die Zuschauer nicht nur vom Alter sondern auch vom Verhalten her so etwas wie der gutmütige Opa, der in schwierigen Verhandlungen noch einmal einen Zehner drauflegte, damit die Kandidaten nicht mit zu sehr hängenden Köpfen nach Hause gingen - zudem sorgten sein bayerischer Dialekt und seine Hosenträger für einen großen Wiedererkennungswert.

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Wiedererkennungswert bietet auch der im thüringischen Ranis lebende Fabian Kahl mit seinem unkonventionellen Stil. Und den bekommen auch bald wieder die „Bares für Rares“-Fans zu Gesicht. Denn seine Ranger-Pause ist vorerst vorbei. Wie er auf seiner Facebook-Seite verriet, sei er längst wieder zurück am Set.