Bei „Bares für Rares“ herrscht anderer Luftdruck als im Trier, daher stammt das Stück nämlich ZDF

Die Luft wird eng, als dieses Barometer im Händlerraum präsentiert wird: Die „Bares für Rares“ bricht wieder mal ein kleiner Bieterkrieg zwischen den Händlern aus. Kein Wunder, schließlich handelt es sich um ein seltenes und immer seltener werdendes Stück aus den 1910ern, da kann der Wert nur nach oben gehen.

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Ein Objekt aus dem deutschen Reich

Das Barometer-Schild zeigt in dicken Buchstaben „Norddeutscher Lloyd Bremen“, ein Schifffahrtsunternehmerin das 1857 von Hermann Henrich Meier und Eduard Crüsemann gegründet wurde, natürlich in Bremen. In Fahrt kommen konnte das Unternehmen jedoch erst 1871 durch das Sponsoring des deutschen Reiches kommen, das behauptete „Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser“, wie der „Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek in seiner kurzen Geschichtsstunde erklärte.

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Das Unternehmen bot unter anderem Luxusliner an, alle mit nach Personen oder Orten benannten Namen wie „Bremen“, „Kaiser Wilhelm der Große“ und das auf dem Barometer abgebildete Schiff „Kronprinzessin Cecilie“.

„Bares für Rares“: Barometer als Werbung für Luxus

Die Barometer waren am Ende dann nichts anderes als Werbeplakate für diese Liner, das Alter dieses Objektes kann Deutschmanek dann auf etwa 1910 schätzen „Dafür ist der Erhaltungszustand sehr gut“, bekräftigte er. Wie viel kann man also für ein so gut erhaltenes Stück verlangen? Experte und Besitzer sind sich einig, Wunsch- und Schätzpreis liegen beide bei etwa 600 Euro.

Im Händlerraum sorgt das aus Glas und Eichenholz bestehende Exemplar auch sofort für große Augen, denn diese Barometer sind den bewanderten Händlern bekannt. „Das ist Kult. Dieses Schiff ist Kult“, sagte Daniel Meyer . Da können die Sammlerherzen kaum stillhalten, und so wird der Biet-Preis in die Höhe getrieben.

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Da seufzt Christian Schwer, als er seine „Bares für Rares“-Kollegen endlich abwimmeln kann ZDF

„Bares für Rares“: Christian Vechtel hat ein Sammlertrauma

Doch vor allem Christian Vechtel hat ein reges Interesse an diesem Sammlerstück „Ich hab da auch leider ein kleines Trauma. Es ist grade mal acht Jahre her, meine letzten Emailleschilder. Das habe ich leider verkauft“. Deswegen will Christian dieses Barometer um jeden Preis haben, um seine Trauma überwinden zu können.

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Natürlich macht Walter „Waldi“ Lehnertz es ihm dann nicht ganz so leicht, er versucht weiterhin seinen Kollegen zu überbieten, aber bei 660 Euro ist dann endgültig Schluss. Das Barometer findet bei Christian eine Obhut und der Besitzer kann sich mit dem Erlös seinen Urlaub in Helgoland finanzieren.