Voller Körpereinsatz bei „Bares für Rares“. Experte Detlev Kümmel im Selbstversuch mit dem „Elastomat“.
Voller Körpereinsatz bei „Bares für Rares“. Experte Detlev Kümmel im Selbstversuch mit dem „Elastomat“. ZDF

Was ist das denn? Mit einem rätselhaften Dachbodenfund überraschen die Freundinnen Karin und Angelika heute in der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“. Könnte das ein Küchengerät sein, was da beim Experten Detlev Kümmel auf dem Tisch liegt? Wohl eher nicht, und Moderator Horst Lichter weiß auch gleich, um was es sich handelt: „Das Ding kenn ich! Das sind so Fitnessgeräte!“ Ist „Bares für Rares“ heute also auf dem Gesundheitstrip?

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Könnte man so sehen. Denn die merkwürdigen „Gesundheitsgeräte“ – wie Detlev Kümmel sie nennt – sind sozusagen Vorläufer der heutigen sehr in Mode gekommenen Faszienrollen, mit denen man sich Verspannungen wegmassieren kann.

Allerdings war dieser „Elastomat“ aus den 50er-Jahren wohl eher eine ziemliche Mogelpackung. 620 D-Mark sollte allein ein Lehrgang kosten, das Teil richtig anzuwenden – wie der beigelegte originale Werbezettel verspricht. Und helfen sollte die Behandlung sogar gegen so schwere Krankheiten wie „Multiple Sklerose und Lähmungen nach Schlaganfall“, zitiert der Experte aus der Packungsbeilage. Irre, hat das jemand wirklich geglaubt?

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„Bares für Rares“: Findet der „Elastomat“ wirklich einen Käufer?

Wird sich ein „Bares für Rares“-Händler für diese Skurrilität erwärmen können? Da der Wunschpreis der Besitzerin Karin nur bei 80 Euro – also einem Waldi-Einstiegsgebot – liegt, geht nebenan im Händlerraum vielleicht sogar was. Das sieht auch „Elastomat“-Tester Detlev Kümmel so. Auf 100 Euro legt sich der „Bares für Rares“-Experte fest.

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Und bei den Händlern kommen dann auch erst mal ein paar alternative Anwendungsmöglichkeiten zur Sprache. Von Muskeltraining bis Halterung für Toastscheiben ist alles dabei. Das lässt für die Verkäuferinnen doch hoffen. Und die Stimmung wird noch besser, als Karin und Angelika vorschlagen, Händler Julian Schmitz-Avila könne sich mit den Geräten als Masseur doch selbstständig machen – als zweites Standbein sozusagen. Und der scheint nicht abgeneigt, als er mit 50 Euro einsteigt. Jos van Katwijk ist auch interessiert und Esther Ollick macht ebenfalls mit. Und so kommt man dann doch schnell auf 120 Euro – geboten von Esther Ollick, was die Fröhlichkeit der Verkäuferinnen noch steigert.

Und Julian Schmitz-Avila hat dann auch gleich ein Angebot an die erfolgreiche Händlerin: Nackenmassage nach der Sendung. Das zweite Standbein von Ester Ollick scheint zu funktionieren, wenn es in Sachen Antiquitäten mal irgendwann nicht mehr so laufen sollte.