Nicht alltäglich – ein künstliches Hüftgelenk bei „Bares für Rares“.
Nicht alltäglich – ein künstliches Hüftgelenk bei „Bares für Rares“. ZDF

Es wird medizinisch bei „Bares für Rares“, als Medizinstudent Tom aus Halle zu Horst Lichter in die Sendung kommt. Er hat ein Kunstwerk dabei, welches sich als künstliches Hüftgelenk entpuppt. 

Horst Lichter erkennt das Ersatzteil für den Körper und ist mega-gespannt. Sieht skurril aus, auch Expertin Dr. Friederike Werner ist „ganz begeistert“ von der kleinen, bronzenen Turner-Figur, die da auf dem Hüftgelenk einen Kopfstand vollführt.

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Geschaffen von einem Künstler namens Luicano Castelli, der in den 1980er-Jahren in Berlin recht bekannt und erfolgreich war und noch heute auf dem Kunstmarkt sehr geschätzt wird. Es war einst als nobles Werbegeschenk für Ärzte gedacht und trägt den Titel „Ewige Bewegung“. Dazu ist es ziemlich selten, was in den Verkaufsverhandlungen nützlich sein dürfte.

Lediglich 100 Euro wünscht sich der Noch-Besitzer des Figürchens – mehr Bescheidenheit geht ja nun wohl gar nicht!

„Bares für Rares“: Expertenschätzung verzückt den Verkäufer 

Die Expertin schätzt das Teil – weil der Künstler im Allgemeinen recht hoch gehandelt wird – auf 1000 bis 1500 Euro. Wow! Da wird Horst philosophisch beim Überreichen der Händlerkarte: „Bescheidenheit ohne Berechnung zahlt sich anscheinend aus!“ Und Tom ist angesichts der Expertenmeinung von einer gewissen Sprachlosigkeit ergriffen. Frohgemut geht’s ab zu den Händlern.

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Dort herrscht sofort wohlwollende Neugier angesichts dieses seltsamen Gebildes. „Ist schon cool“, meint Fabian Kahl, „das ist ja wirklich was Verrücktes“. Und dann geht’s auch schon los: Mit 150 Euro startet Elke Velten. Und siehe da, außer Steve Mandel bieten alle mit und das kräftig, und so steht man in Sekunden bei 450 Euro. Fabian überbietet sich auch gleich und macht die Sache rund: 500 Euro. Dann scheint es zu stocken, aber als die Händler die Expertenschätzung hören, entflammt ihre Liebe zur Hüftgelenk-Turnerin neu – zumindest bei Elke und Fabian.

Und tatsächlich wird die Sache im Laufe des hartnäckigen Bietens vierstellig! Sage und schreibe 1050 Euro lässt sich Händler Fabian das seltene Kunstwerk kosten – kaum zu glauben, weiß er doch selbst, dass das ein hochspekulativer Kauf ist. Über handfeste Euroscheine freut sich ein bescheidener Verkäufer – es hat sich für ihn ausgezahlt, genau wie Horst Lichter es prognostiziert hatte.