Was bringt der alte Zigarettenautomat?
Was bringt der alte Zigarettenautomat? ZDF

Wieder mal ein sogenannter Dachbodenfund bei „Bares für Rares“. Marion und Volker aus Menden kommen mit einem alten Zigarettenautomaten um die Ecke.

Horst findet die „rote Kiste“ ziemlich hübsch und vermutet deshalb auch sofort für den Händlerraum: „Dat jibt ’ne Klopperei.“ Nun, man wird sehen, denn die Raucherei ist ja inzwischen etwas aus der Mode gekommen.

Aber Detlef Kümmel ist auch ganz optimistisch, und Horst trötet „Das ist genau das, was wir hier suchen“ und ist „total begeistert“.

Lesen Sie auch: „Bares für Rares“: 3,5-Kilo-Prunkvase wurde einst geschmuggelt – jetzt bringt sie einen Hammer-Preis >>

Für Sammler ein Hingucker: Verkaufsautomat aus den 30ern.
Für Sammler ein Hingucker: Verkaufsautomat aus den 30ern. ZDF

Aus den 30er-Jahren stammt das Maschinchen. Da das Teil rein mechanisch funktioniert, könnte man das Ding auch wieder in Gang bringen. Der Erhaltungszustand ist super, alles original, Schriftzüge perfekt. Experte Detlef hat nichts zu meckern.

Daher will Verkäufer Volker auch ganz selbstbewusst „ab 500 Euro aufwärts“ für die Blechkiste haben, und Experte Detlef bestärkt bei dieser Preisvorstellung: 600 bis 900 Euro sollte man erzielen, zumal diese kleinen alten Verkaufsautomaten sehr gefragt seien. Wird es also zwischen den Händlern die prognostizierte „Klopperei“ um den alten Kippenautomaten geben?

Werden sich die „Bares für Rares“-Händler um den Automaten kloppen?

Händler Roman Runkel ist recht angetan: „Traumhaft schön.“ Aber wird er auch Volkers Preis zahlen? Mit noch recht sparsamen 150 Euro steigt er ein, und alle anderen bieten mit. Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken: Es geht nur in mini Zehnerschritten vorwärts und stockt dann auch bei 300 Euro schon ein wenig. Von „Klopperei“ kann keine Rede sein. Roman und Julian kabbeln sich noch ein bisschen, aber bei 400 Euro ist erst mal Feierabend.

Da rechnen die Eigentümer wohl schon ein wenig damit, ihre Blechkiste wieder mit nach Hause nehmen zu müssen. Denn auf die 400 Euro von Roman wollen sie sich nicht einlassen. Und auch nicht auf 450, bekennt Besitzer Volker und bleibt stur. Aber Roman nimmt es nicht krumm und hat ein gutes Herz. Er legt noch mal 50 Euro dazu: 500 Euro – der ursprüngliche Wunschpreis. Alle sind irgendwie zufrieden, dem Automaten bleibt die Rückreise erspart ...

Alle Geschichten rund um „Bares für Rares“ lesen Sie hier >>