Da kann Horst nicht widerstehen und setzt sich natürlich sofort auf den Löwen drauf. ZDF

Bei „Bares für Rares“ nehmen die Kuriositäten nie ein Ende. Zwar werden häufig ganz normale Antiquitäten wie Vasen und Gemälde versteigert, aber ab und an finden auch sehr seltsame, aber dennoch sehr wertvolle Kuriositäten ihren Weg ins Studio. Im heutigen Fall handelt es sich um einen nahezu lebensgroßen Stofflöwen.

Bei „Bares für Rares“ kommt das Kind in Horst zum Vorschein

Wie der „Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek erklärt, stammt die riesige Raubkatze von der Firma Steiff, die normalerweise mit niedlichen – und vor allem handlichen – Teddybären in Verbindung gebracht wird. Doch zu Ausstellungszwecken wurden auch Großtiere aus Plüsch hergestellt, die dann später auf Nachfrage auch manchmal verkauft wurden.

Nicht nur bei Kindern sind solche Kuscheltiere sehr beliebt, selbst Horst Lichter ist von dem Löwen begeistert und schleicht sich, während Sven mal kurz wegschaut, heimlich auf den Löwen drauf.

Diese großen Steiff-Tiere sind recht selten und schwer zu finden, was dann logischerweise den Preis in die Höhe treibt, fürs Kinder-Taschengeld also deutlich zu teuer: „Bei 500 Euro würde ich anfangen, als unterste Grenze, würde aber tendenziell Richtung 800 Euro noch gehen“ ist die Schätzung des Kunstexperten.

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Die Raubkatze ist beinahe so groß wie das echte Tier, dafür aber deutlich einfacher zu halten. ZDF

Überraschend einstimmiges Bieten bei „Bares für Rares“

Im Händlerraum geht es trotz der Größe des Tieres eher ruhig zu. Die meisten wüssten nämlich gar nicht, wo sie das große Plüschtier aufbewahren sollten, nur Friedrich Häuser und Daniel Meyer hätten den notwendigen Platz. Und so fängt Daniel direkt mit 500 Euro an und es geht allmählich in höhere Preisregionen.

Als dann die 1000-Euro-Marke erreicht ist, überlässt Daniel das Tier großzügig seinem Kollegen Friedrich, der den Löwen in seinem neuen Park bei schönem Wetter aufstellen will. Bei so einer schönen Idee gönnt man ihm doch den Spaß.

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