Die wunderschöne Gestaltung auf der Rückseite des Steines nennt sich „Starburst“. ZDF

Als Expertin für Schmuck, Gold und und Juwelen hat Wendela Horz schon viele sehr schöne Anhänger und Schmuckstücke gesehen, doch diesmal liegt etwas ganz Besonderes vor ihr, nämlich ein Onyx-Medaillon aus viktorianischen Zeiten.

Das Prunkstück ist bereits seit sehr langer Zeit in Familienbesitz des Verkäufers Philipp Woldmann, der es im Auftrag seiner Mutter verkauft. Die hat es von ihrer Großmutter geschenkt bekommen, die wiederum das Medaillon von ihrer Tante erhielt, die im späten 19. Jahrhundert geboren wurde. Aber das Medaillon ist sogar noch älter: Wendela erklärt, dass das im Medaillon enthaltene Bild einer Frau etwa in den 1860ern aufgenommen wurde.

„Bares für Rares“-Expertin kann den Preis nicht genau schätzen

Das Medaillon selbst ist ein gutes Beispiel für wundervolle Handarbeit, es besteht nämlich aus echtem Onyx, auf dem ein funkelnder Stern angebracht ist. Die Expertin erklärt noch weiter „Hier vorne haben wir ein Motiv. Eigentlich ist es kein Stern, sondern auf englisch ein Starburst, also eine Sternenexplosion“. Solche Medaillons wurden für die Zeit typisch als Erinnerungs- und Trauerschmuckstücke hergestellt.

Das sich im guten Zustand befindende Medaillon kann aber selbst von der Expertin nicht perfekt geschätzt werden. Diese Stücke werden zu Preisen zwischen 300 und 4000 Euro verkauft, eine Spanne die es schwer macht, eine genaue Schätzung abzugeben. Sie legt sich schließlich auf 1000 Euro fest, genau die Obergrenze des Wunschpreises des Verkäufers.

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Das Medaillon löst Begeisterung bei den Händlern aus. ZDF

„Bares für Rares“: Im Händlerraum kämpft sich Susanne nach oben

Unter den Händlern ist zwar jeder von dem Amulett begeistert, doch niemand so sehr wie Susanne Steiger, die direkt mit 500 Euro einsteigt. Darauf sagen auch Wolfgang Pauritsch und Julian Schmitz-Avila fast zeitgleich „Sternenexlosion“.

So leicht kriegt Susanne das Stück aber nicht. Wolf bietet munter mit und so wird es ein echtes Gefecht um das  Medaillon.  Schlussendlich siegt Susanne aber doch und blättert 900 Euro hin. Zwar etwas weniger als die Schätzung, aber trotzdem kein schlechter Verdienst. Susanne hingegen freut sich über ein neues  Schmuckstück in ihrer Sammlung.

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