Wer gibt dafür Geld aus? Und überhaupt – was ist das, fragen sich die Händler bei „Bares für Rares“.
Wer gibt dafür Geld aus? Und überhaupt – was ist das, fragen sich die Händler bei „Bares für Rares“. ZDF

Es scheint auf den ersten Blick eine wirkliche Kuriosität zu sein, was da heute bei „Bares für Rares“ auf dem Tisch liegt. Und Gastgeber Horst Lichter liebt genau das. Geheimnisvoll scheint es auch für den Experten Detlev Kümmel zu sein, den der ominöse Glaskolben an Jules Verne denken lässt.

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Verkäufer Jürgen Volkmann aus Beuren weiß zu berichten, dass das ominöse Glasteil in einer Schule früher als Schaustück diente, womöglich für den Physikunterricht. Denn es handelt sich um eine alte Röntgen-Röhre.

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Und „Bares für Rares“-Experte Detlev Kümmel gibt auch gleich mal einen kurzen Abriss durch die Geschichte der Röntgenstrahlung. Bleibt eigentlich nur die Frage: Wer braucht so was heute noch? Das Teil stammt immerhin aus der Zeit um 1910, funktioniert aber nach Detlev Kümmels Meinung noch. Oder wer stellt sich so was in die Wohnung?

„Bares für Rares“-Experte verblüfft Horst Lichter

Zweifel an der Nachfrage hat der Verkäufer schon mal nicht, wünscht er sich dennoch 300 bis 400 Euro für den ausrangierten Glaskolben! Und Horst Lichter ist reichlich verblüfft („Ach, echt?!“), als der Experte sein Preisurteil verkündet: 400 bis 500 Euro könnten danach bei den Händlern drin sein.

Man wundert sich manchmal, was die Leute, die zu „Bares für Rares“ gehen, so im Keller finden. Diesmal eine hundert Jahre alte Röntgen-Röhre, die dann noch ordentlich Kohle bringt.
Man wundert sich manchmal, was die Leute, die zu „Bares für Rares“ gehen, so im Keller finden. Diesmal eine hundert Jahre alte Röntgen-Röhre, die dann noch ordentlich Kohle bringt. ZDF

„Bares für Rares“-Händler Wolfgang Pauritsch hält die alte Röhre für ein Alkohol-Messgerät, ändert seinen Befund dann aber Richtung Glühbirne. Für Walter „Waldi“ Lehnertz ist es „irgendwas mit Schnaps“ und Susanne Steiger denkt ans Destillieren. Womöglich keine guten Aussichten für den Verkäufer.

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„Bares für Rares“: Alte Röhren scheinen gefragt

Wolfgang Pauritsch ist angetan und steigt mit 100 Euro ein, als er die wahre Funktion erfährt. Und „Waldi“ geht mit, obwohl das alles nichts mit Schnaps zu tun hat. Und plötzlich meldet sich Thorsden Schlößner mit 220 Euro zu Wort. Es scheint eine hohe Nachfrage an alten Röntgen-Röhren zu geben – kaum zu glauben! Wolfgang Pauritsch ist mit 250 Euro noch dabei, als „Waldi“ langsam ins Grübeln kommt: „Was willst du damit?“ 270 Euro bietet Thorsden Schlößner, der scherzt, damit sein Knie ab und zu checken zu können.

Letztlich geht die über 100 Jahre alte Röhre für 350 Euro über den „Bares für Rares“-Tisch – an Wolfgang Pauritsch, der hofft es an einen Apotheker oder Arzt als Schaustück verkaufen zu können. Aber sollte er die Röhre vorher ausprobieren wollen, bietet „Waldi“ an, sich zur Verfügung zu stellen. Wir werden sehen, wann es da was zu berichten gibt …