„Bares für Rares“-Händler David Suppes ist von dem Bild begeistert. ZDF/Screenshot

Gemälde finden sich ja öfter mal bei „Bares für Rares“. Und sie finden auch stets ihre Käufer. Aber bei diesem Stillleben ahnt anfangs noch niemand, was später im Händlerraum passiert – und schon gar nicht die Verkäufer Juliane und Armin Ganser aus Weinheim. „Ich kann es einfach nicht mehr sehen“, gibt Juliane dann auch ganz freimütig ihren Verkaufsgrund zu. Motiviert klingt irgendwie anders ...

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Und es beginnt auch ganz unspektakulär: Jugendstil, Öl auf Leinwand, hübsche Farben, dekorativer Rahmen – so weit, so normal. Horst findet die Farben „interessant“ – na toll, klingt irgendwie nach „oller Ölschinken“.

Und die Expertin Dr. Bianca Berding weiß noch einiges vom Erschaffer des Bildes, dem Maler Max Dürschke, zu berichten. Der hatte das Stillleben, das ein paar Porzellan-Objekte zeigt, wohl irgendwann zwischen den Weltkriegen gemalt. Wie gesagt, ganz unspektakulär, zumal der Zustand des Werkes als „nicht mehr ganz so glücklich“ einzuschätzen ist, wie die Kunsthistorikerin diplomatisch vermeldet.

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„Bares für Rares“: Händlerliebe auf den ersten Blick

Das Teil braucht eine Reinigung, und ein wenig Geld müsste man wohl für die Restaurierung in die Hand nehmen. Das verheißt nichts Gutes für’s Feilschen mit den Händlern, zumal auch der Rahmen bei der Beurteilung durch die Expertin durchfällt, weil er nicht zum Bild passe. Trotzdem wünscht sich Verkäuferin Juliane 800 Euro für ihr Bild und wirkt nicht glücklich, als die Expertin das gute Stück nur auf maximal 600 Euro taxiert. Egal, Horst zückt die Händlerkarte und macht seinen Gästen Mut. Ob das gut gehen kann?

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Es kann und es wird! Das ist schon klar, als Händler David Suppes das Gemälde zum ersten Mal erblickt. Der Mann ist auf der Stelle schockverliebt: „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.“ Sogar den Rahmen findet er toll ... mit Schnappatmung und Herzrasen steigt David mit sagenhaften 2000 Euro in den Ring.

Juliane fasst es nicht und Armin macht auf ganz cool – der Mann hat echt schauspielerisches Talent. Und jetzt werden auch die anderen Händler noch etwas munterer – aber David will es mehr, es hält ihn kaum auf seinem Stuhl. Mit seinem 3000-Euro-Gebot liegt er am Ende 2400 über der Expertenschätzung – absoluter Wahnsinn! Selten hat man einen so erleichterten und glücklichen Händler gesehen ...

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