Manfred Schaller (r.) präsentiert sein Schmuckstück – eine restaurierte Kaffeemaschine.
Manfred Schaller (r.) präsentiert sein Schmuckstück – eine restaurierte Kaffeemaschine. ZDF

Es duftet quasi nach Kaffee, als Verkäufer Manfred Schaller aus March seine antike Kaffeemaschine bei „Bares für Rares“ und Horst Lichter präsentiert. Die macht noch richtigen Kaffee, der den Namen noch verdient, meint der Noch-Besitzer. Nicht so ein „koffeinhaltiges Heißgetränk“ wie die heutigen Automaten.

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Horst Lichter träumt schon lange genau von so einer Maschine, outet er sich gegenüber Detlev Kümmel.

Das alte, aber wie neu blitzende Rowenta-Teil schafft 60 bis 70 Tassen in der Stunde, also ein echtes Profiteil. Und dabei ist die Maschine auch noch absolut stylisch anzuschauen.

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Gebaut 1963, sieht man dem Maschinchen das Alter nicht an. Kein Wunder – der Besitzer ist ein Profi in Sachen Instandhaltung und zu Recht stolz darauf, dass seine Maschine in diesem Zustand so gar ein wenig besser ist, als eine Neue. 

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860 Euro ist der Wunschpreis – Material und viele Arbeitsstunden haben ihren Preis. Experte Detlev geht da mit: 700 bis 900 Euro sollten drin sein. Mal gucken, ob unter den „Bares für Rares“-Händlern echte Kaffee-Fans sitzen. 

Top-Zustand: Besser als eine neue Maschine.
Top-Zustand: Besser als eine neue Maschine. ZDF

„Bares für Rares“: Sind denn die Händler keine Kaffeetrinker?

Interesse ist im Händlerraum durchaus vorhanden. Aber der Einstiegspreis ist dann doch recht sparsam. 100 Euro bietet Roman Runkel zu Beginn, noch nicht wirklich ein heißer Preis. Es folgen 120 Euro von Christian Vechtel und es schleppt sich zu 150 Euro, geboten von Julian Schmitz-Avila.

Bei 250 Euro meint der Noch-Besitzer nur trocken: „Bis jetzt sind noch keine Kaffeetrinker dabei.“ Und es wird immer zäher – 500 Euro bietet Christian an, nachdem er die Expertenschätzung gehört hat. Noch ein langer Weg bis zum alten Wunschpreis und so korrigiert sich Kaffee-Freund Manfred auf 700 Euro – und dann schauen alle auf Christian, der noch 100 Euro drauflegen würde. 

Mit einem „Mir bricht das Herz“ verkauft Manfred die Maschine für 600 Euro an Christian. Mehr war einfach nicht drin. Dennoch ist der Verkäufer guter Dinge, will von dem Erlös vielleicht eine neue Maschine erwerben, diese restaurieren und dann wieder bei „Bares für Rares“ vorbeischauen. Na dann …